iOS 27: Apple setzt auf Stabilität und Falt-Handy
24.02.2026 - 21:09:14 | boerse-global.deApple bereitet mit iOS 27 den Boden für sein erstes faltbare iPhone. Doch das große Update soll vor allem eines: stabiler und sparsamer werden.
Falt-iPhone bekommt eigene Multitasking-Funktionen
Der größte Neuerungstreiber ist klar: Apples lang erwarteter Einstieg in den Markt für faltbare Smartphones. Laut aktuellen Entwicklerleaks wird iOS 27 spezielle Multitasking-Fähigkeiten für das sogenannte „iPhone Fold“ mitbringen. Da das aufgeklappte Display in etwa die Größe eines iPad mini haben soll, dürfte das Betriebssystem stark von iPadOS inspiriert sein.
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Analysten erwarten ein erweitertes Fenstersystem oder eine ausgeklügelte Split-View-Ansicht. So könnten Nutzer mehrere Apps nahtlos nebeneinander nutzen. Da diese Features direkt an die noch unveröffentlichte Hardware geknüpft sind, rechnen Beobachter damit, dass Apple die genaue Oberfläche in den ersten Beta-Versionen im Sommer noch geheim hält. Erst mit der offiziellen Hardware-Vorstellung im September dürfte alles enthüllt werden – eine typische Apple-Strategie bei softwaregesteuerten Hardware-Neuerungen.
„Rave“: Das große Aufräumen im Systemkern
Jenseits der Falt-Unterstützung steht ein philosophischer Wechsel an. Intern trägt iOS 27 den Codenamen „Rave“ und fungiert primär als Wartungs-Release. Die Ingenieure konzentrieren sich darauf, über Jahre angesammelten Alt-Code zu bereineigen und Hintergrundprozesse effizienter zu gestalten.
Das Hauptziel? Spürbare Verbesserungen der Akkulaufzeit auf allen kompatiblen iPhone-Modellen. Durch weniger unnötige Hintergrundaktivität und optimierte Kern-Apps will Apple die Ausdauer der Geräte steigern – ohne auf größere physische Akkus setzen zu müssen. Visuell bleibt vieles beim Alten: Einen großen grafischen Umbau wird es nicht geben. Diese konservative Linie folgt auf die durchwachsene Reaktion des transparent-lastigen „Liquid Glass“-Designs von iOS 26, das auf älteren Geräten Performance-Probleme verursacht haben soll.
Kein KI-Gesundheitscoach – Siri übernimmt
Eine der größten Änderungen betrifft den Gesundheitsbereich. Apple hat sein ambitioniertes „Project Mulberry“ deutlich zurückgestuft. Die Pläne für einen kostenpflichtigen Abo-Dienst mit einem KI-gestützten persönlichen Gesundheitscoach wurden auf Eis gelegt.
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Hintergrund sind Führungswechsel in der Health-Abteilung. Die Verantwortung wurde an den Services-Bereich übertragen. Die Einschätzung: Der KI-Coach war dem Wettbewerb etablierter Wearables und Gesundheits-Apps noch nicht gewachsen. Statt eines eigenständigen Dienstes werden nun erweiterte Gesundheitsfunktionen direkt in den virtuellen Assistenten integriert. Eine überarbeitete Siri in iOS 27 soll komplexe Gesundheitsfragen beantworten können, indem sie sicher auf Daten im Geräte-Ökosystem zugreift – ein integrierter, aber weniger proaktiver Ansatz.
Strategie: Stabile Basis für die Hardware-Zukunft
Die Entwicklung von iOS 27 offenbart Apples Gesamtstrategie: Erst das Software-Ökosystem stärken, dann in neue Hardware-Kategorien vorstoßen. Der Fokus auf Stabilität ist ein notwendiges Zugeständnis. Die Softwarebasis muss makellos sein, um anstehende Hardware-Übergänge – wie faltbare Geräte oder touchscreen-Laptops – zu tragen.
Indem Apple einen ganzen Entwicklungszyklus der Code-Optimierung widmet, räumt es technische Schulden ab. Ein pragmatischer Schritt, der viele Nutzer freuen dürfte, die nach den optischen Großupdates der Vorjahre Software-Müdigkeit und Performance-Einbrüche erlebten. Gleichzeitig bleibt die KI-Integration eine Kernpriorität. Ein konversationsstärkerer, chatbot-artiger Assistent (intern „Campos“ genannt) soll ein Herzstück von iOS 27 werden.
Ausblick: Vorstellung im Juni, Release im September
Der erste offizielle Blick auf iOS 27 wird für die Apple Worldwide Developers Conference (WWDC) im Juni erwartet. Anschließend folgt eine intensive Beta-Phase über den Sommer. Der finale Release soll dann im September 2026, parallel zum üblichen Hardware-Launch, erfolgen.
Der Erfolg von iOS 27 wird sich daran messen lassen, ob die Versprechen von besserer Akkulaufzeit und Systemstabilität gehalten werden. Gelingt die Optimierung, könnte das Update die Nutzungsdauer älterer iPhone-Modelle deutlich verlängern – und eine robuste Grundlage für die nächste Generation von KI-Tools und faltbarer Hardware schaffen.
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