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iOS 26.3: Apple erleichtert Wechsel zu Android

08.01.2026 - 16:32:12

Apple integriert mit iOS 26.3 eine native Funktion für den Datentransfer zu Android-Geräten. Der Schritt ist eine Reaktion auf regulatorischen Druck und weltweit verfügbar.

Apple integriert mit iOS 26.3 ein natives “Transfer to Android”-Tool. Das Update macht den Plattformwechsel so einfach wie nie.

Der Schritt markiert einen Wendepunkt. Bislang hielt Apple Nutzer mit hohen Wechselhürden im eigenen Ökosystem. Jetzt reagiert der Konzern auf regulatorischen Druck – geht aber noch weiter. Die Funktion ist nicht nur in der EU, sondern weltweit verfügbar.

So funktioniert der nahtlose Datenumzug

Das neue Tool findet sich unter Einstellungen > Allgemein > iPhone übertragen oder zurücksetzen. Nutzer legen ihr iPhone einfach neben ein kompatibles Android-Gerät. Eine Peer-to-Peer-Verbindung über Wi‑Fi und Bluetooth überträgt dann die Daten.

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Der Transfer umfasst laut Branchenberichten:
* Fotos und Videos in voller Auflösung
* Nachrichten, Kontakte und Anrufhistorie
* Passwörter aus dem iCloud-Schlüsselbund
* Kostenlose Apps, die automatisch zum Download markiert werden
* Sogar die eSIM und Mobilfunknummer

Nicht alles wandert mit. Gesundheitsdaten, gesperrte Notizen und spezifische Bluetooth-Kopplungen bleiben aus Datenschutzgründen auf dem iPhone.

Druck vom Gesetzgeber treibt Öffnung voran

Hinter der Öffnung steht der Digital Markets Act (DMA) der EU. Er zwingt “Gatekeeper” wie Apple zu mehr Datenportabilität. Interessant: Apple kooperiert für die Funktion mit Erzrivale Google. Dieser hat in der aktuellen “Android Canary”-Version den Gegenpart implementiert.

Diese seltene Allianz soll einen Standard schaffen. Das Ziel ist klar: Den regulatorischen Anforderungen genügen, ohne die Nutzererfahrung zu ruinieren. Die weltweite Einführung verhindert zudem eine Fragmentierung des Betriebssystems.

Risiko oder cleverer Schachzug?

Die Reaktionen sind gespalten. Datenschützer feiern den Schritt als Verbrauchersieg. Marktbeobachter fragen sich: Gefährdet Apple damit sein Geschäftsmodell? Die hohe Kundenbindung war lange ein Erfolgsgarant.

Doch Apple könnte eine Flucht nach vorn antreten. Das Unternehmen signalisiert Selbstbewusstsein. Es vertraut darauf, dass Hardware und Dienste wie iMessage auch ohne künstliche Hürden überzeugen. Ein einfacher Wechsel in beide Richtungen könnte sogar mehr Android-Nutzer anlocken, wenn die Angst vor Datenverlust schwindet.

Was kommt als Nächstes?

Das Update rollt aktuell aus. Google will die Gegenfunktion im ersten Quartal 2026 für Pixel- und Samsung-Geräte freischalten.

Der Fokus liegt nun auf der Erweiterung. Apple und Google verhandeln wohl über die Übertragung komplexerer Daten wie In-App-Käufe oder Spielstände. Dieses Vorhaben ist jedoch technisch anspruchsvoll und noch nicht in Sicht.

Eines ist klar: Die Mauer um den “Walled Garden” hat nun eine Tür. Ob viele sie nutzen werden, muss sich erst zeigen.

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