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iOS 26.3: Apple erleichtert mit neuer Funktion den Wechsel zu Android

12.02.2026 - 23:48:12

Apple reagiert mit dem Update iOS 26.3 auf regulatorischen Druck und führt eine direkte Übertragungsfunktion für Android ein. Die weltweite Einführung markiert einen Wendepunkt für die Plattform-Offenheit.

Apple öffnet sein Ökosystem: Das neue iOS 26.3 erleichtert den Umstieg auf Android-Geräte deutlich. Das Update, das seit Mittwoch für iPhone 11 und neuere Modelle verfügbar ist, reagiert damit auf wachsenden Nutzerwunsch und massiven regulatorischen Druck, vor allem aus der Europäischen Union. Es ist ein stiller, aber bedeutender Schritt für den Tech-Riesen.

Die neue „Zu Android übertragen“-Funktion

Der größte Aufreger im Update ist die integrierte „Zu Android übertragen“-Option. Sie soll den langjährigen Schmerzpunkt der Datenmigration zwischen den Plattformen beseitigen. Nutzer finden die Funktion in den Einstellungen ihres iPhones. Ein direkter, drahtloser Transfer von Fotos, Nachrichten, Kontakten, Passwörtern und sogar einigen Apps wird möglich, indem man das iPhone einfach neben ein neues Android-Gerät hält und einen QR-Code scannt.

Die bisherige Notwendigkeit, separate Apps von Apple oder Google für den Umzug zu nutzen, entfällt. Allerdings hat das System Grenzen: Gesundheitsdaten, gekoppelte Bluetooth-Geräte und geschützte Notizen werden nicht übertragen. Die Entwicklung ist Teil einer größeren, gemeinsamen Anstrengung von Apple und Google, den Wechsel für Verbraucher auf beiden Seiten zu vereinfachen.

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Apple führt viele neue Begriffe und Einstellungen ein – kein Wunder, wenn man da den Überblick verliert. Wer sich bei Begriffen wie „Präzisen Standort beschränken“, DMA oder dem neuen Übertragungs-Tool unsicher ist, findet im kostenlosen iPhone‑Lexikon die 53 wichtigsten Apple‑Begriffe einfach erklärt – ideal für Einsteiger und alle, die ihr Gerät besser verstehen wollen. Jetzt kostenloses iPhone-Lexikon sichern

Die bisherige Notwendigkeit, separate Apps von Apple oder Google für den Umzug zu nutzen, entfällt. Allerdings hat das System Grenzen: Gesundheitsdaten, gekoppelte Bluetooth-Geräte und geschützte Notizen werden nicht übertragen. Die Entwicklung ist Teil einer größeren, gemeinsamen Anstrengung von Apple und Google, den Wechsel für Verbraucher auf beiden Seiten zu vereinfachen.

Der Treiber: EU-Regulierung und der Digital Markets Act

Hinter der neuen Offenheit steckt vor allem der Druck von Regulierungsbehörden. Die treibende Kraft ist die EU mit ihrem Digital Markets Act (DMA), der große Tech-Konzerne zu mehr Interoperabilität zwingt und „Vendor-Lock-in“ verhindern soll. Apple hat die Funktion zwar nicht explizit beworben, ihre Implementierung ist jedoch ein klares Zugeständnis an diese Forderungen.

„Das ist ein direkter Wink mit dem Zaunpfahl an Brüssel“, kommentiert ein Branchenanalyst. „Apple würde seine Nutzer natürlich lieber im geschlossenen Garten behalten, aber die globale Regulierungslage macht solche Zugeständnisse notwendig.“ Bemerkenswert: Die Funktion wurde weltweit eingeführt und nicht nur in der EU. Google hat bereits ähnliche Tools für den Wechsel zum iPhone implementiert – ein neuer Industriestandard für Plattform-Flüssigkeit entsteht.

Weitere Neuerungen und Sicherheits-Updates

Neben dem Android-Wechselwerkzeug bringt iOS 26.3 weitere Updates. Eine wichtige neue Privatsphäre-Einstellung namens „Präzisen Standort beschränken“ gibt Nutzern mehr Kontrolle darüber, welche Standortdaten mit ihrem Mobilfunkanbieter geteilt werden. Allerdings ist diese Funktion auf neuere iPhones mit Apples hauseigenen C1- und C1X-Modems beschränkt, wie im iPhone 16e oder dem neuen iPhone Air.

Optisch gibt es kleinere Änderungen: Die Wetter- und Astronomie-Hintergrundbilder wurden in eigene Kategorien aufgeteilt. Zudem enthält das Update Dutzende Sicherheits-Patches für potenzielle Schwachstellen.

Fehlende EU-Features und der Blick nach vorn

Interessanterweise schafften es zwei speziell für die EU entwickelte Funktionen aus der Beta-Phase nicht in das finale Update: „Benachrichtigungsweiterleitung“ und „Nahfeldkopplung“ für Zubehör von Drittanbietern. Die Benachrichtigungsweiterleitung sollte es Nicht-Apple-Smartwatches erlauben, Mitteilungen vom iPhone anzuzeigen – eine direkte DMA-Anforderung.

Ihr Fehlen deutet auf weiteren Entwicklungsbedarf hin. Es wird erwartet, dass diese EU-mandatierten Features mit iOS 26.4 nachgereicht werden. Für dieses Update rechnen Beobachter auch mit substanzielleren Neuerungen, etwa größeren Upgrades für den Sprachassistenten Siri.

Mit iOS 26.3 beweist Apple, dass regulatorischer Einfluss wirkt. Der „walled garden“ wird zwar nicht eingerissen, aber ein neues Tor wurde geöffnet. Die Macht der Datenportabilität gewinnt an Boden.

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