Apple, Android-Chats

iOS 26.3: Apple ebnet Weg für verschlüsselte Android-Chats

17.01.2026 - 06:39:12

Apple stellt die Kommunikation zwischen den Plattformen auf eine neue Grundlage. Die kommende iOS-26.3-Aktualisierung, die sich in der zweiten öffentlichen Beta-Phase befindet, bereitet den Boden für eine Ende-zu-Ende-verschlüsselte RCS-Nachrichtenübermittlung. Das bedeutet eine Revolution für den Austausch zwischen iPhone- und Android-Nutzern. Neben diesem lang erwarteten Schritt bringt das Update, das voraussichtlich Ende Januar erscheint, auch neue Datentransfer-Tools und testet ein agileres Sicherheits-Update-System.

Die mit Spannung erwartetste Neuerung im Beta-Code ist die Infrastruktur für Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) für RCS-Messaging. Bislang sind nur iMessages zwischen Apple-Geräten standardmäßig verschlüsselt. SMS- und MMS-Nachrichten an Android-Handys – die berüchtigten „grünen Blasen“ – hingegen nicht. Die Integration von verschlüsseltem RCS soll diese Lücke schließen und gleichzeitig beliebte iMessage-Funktionen in plattformübergreifende Chats bringen.

Nutzer könnten bald Tapback-Reaktionen verwenden, Antworten innerhalb des Chatverlaufs verfassen und sogar Nachrichten an Android-Kontakte bearbeiten oder zurückziehen. Die finale Aktivierung des Dienstes hängt jedoch wahrscheinlich noch von der Umsetzung durch die Mobilfunkanbieter ab. Dieser Schritt beendet eine jahrelange technologische Kluft und ist ein bedeutendes Zugeständnis an eine einheitlichere und privatere Kommunikation für alle Smartphone-Nutzer.

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Das Fundament: Die „Liquid Glass“-Oberfläche

Das aktuelle iOS 26, das auf iPhone-11-Modellen und neuer läuft, hatte bereits im Herbst 2025 mit dem Design „Liquid Glass“ einen radikalen visuellen Umbruch eingeläutet. Die von visionOS beeinflusste Oberfläche ersetzt das flache Design durch abgerundete, transluzente Elemente, die auf Bewegung reagieren. Die Neugestaltung erstreckt sich auf alles: von App-Icons und Widgets bis hin zu Kern-Apps wie der Kamera.

Inhaltlich brachte iOS 26 große Neuerungen: Apple Intelligence trieb eine Live-Übersetzung für Anrufe und Nachrichten voran. Die Telefon-App erhielt KI-gestützte Voicemail-Zusammenfassungen. Hinzu kamen eine dedizierte Games-App, ein optimierter Fotos-Organizer und dynamischere Sperrbildschirm-Optionen. Das jüngste stabile Update, iOS 26.2 vom Dezember 2025, feilte weiter an der Erfahrung mit Verfeinerungen bei Apple Music und Podcasts.

Schnellere Patches und einfacherer Wechsel

Sicherheit und Interoperabilität sind weitere Schwerpunkte von iOS 26.3. Apple testet ein neues Background Security Improvements (BSI)-Framework. Es könnte künftig kleinere, häufigere Sicherheits-Patches für Komponenten wie Safari ermöglichen – ohne ein komplettes System-Update. Das würde Reaktionen auf neue Sicherheitslücken beschleunigen.

Für Plattform-Wechsler führt iOS 26.3 ein natives iPhone-zu-Android-Transfer-Tool ein. Versteckt in den Einstellungen unter „iPhone übertragen oder zurücksetzen“ soll es den Umzug von Fotos, Nachrichten und Kontakten deutlich vereinfachen. Zusammen mit neuen Hintergrundbild-Optionen und Compliance-Funktionen für EU-Nutzer runden diese praktischen Verbesserungen das Update ab.

Was kommt danach?

Der Schritt zu verschlüsseltem RCS markiert einen Wendepunkt in Apples Messaging-Strategie. Analysten erwarten die öffentliche Freigabe von iOS 26.3 um den 26. Januar 2026. Der Blick geht bereits weiter: Spekulationen deuten darauf hin, dass ein späteres Update, möglicherweise iOS 26.4, Siri mit Googles Gemini-KI aufrüsten könnte, um persönlichere Kontext-Antworten zu ermöglichen. Zunächst steht jedoch eine sicherere und besser vernetzte iPhone-Erfahrung bevor.

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