Immobilienpreise, Preise

Immobilienpreise steigen 2025 um durchschnittlich 4,2 Prozent

21.02.2026 - 03:49:12 | boerse-global.de

Die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland sind 2025 gestiegen, angeführt von den großen Städten. Experten sehen den Markt stabilisiert und prognostizieren für 2026 ein moderates Wachstum.

Der deutsche Immobilienmarkt setzt seinen Aufwärtstrend fort. Aktuelle Daten bestätigen einen bundesweiten Anstieg der Kaufpreise für Wohnimmobilien im vergangenen Jahr. Nach der Korrekturphase deuten alle wichtigen Indikatoren nun auf eine neue Phase der Stabilisierung.

Metropolen ziehen das Wachstum an

Besonders die sieben größten Städte erwiesen sich als Wachstumsmotoren. Hier zogen die Preise 2025 um durchschnittlich 4,7 Prozent an. Spitzenreiter war Frankfurt am Main mit einem Plus von 5,7 Prozent. Stuttgart verzeichnete mit 2,2 Prozent das moderateste Wachstum.

Das ImmoScout24 WohnBarometer unterstreicht die Dynamik: Berlin führte im vierten Quartal mit einem Preisanstieg von 2,3 Prozent für Bestandswohnungen an. Auch in Leipzig und Hamburg kletterten die Angebotspreise weiter. In München stabilisierten sie sich auf hohem Niveau.

Wohnraummangel bleibt Haupttreiber

Die zentrale Ursache für die Steigerungen ist der strukturelle Mangel an Wohnraum. Die Bautätigkeit hinkt dem Bedarf seit Jahren hinterher. Diese Angebotslücke trifft auf eine konstant hohe Nachfrage.

Gleichzeitig hat sich das Zinsumfeld stabilisiert. Zinssenkungen der EZB in den vergangenen zwei Jahren verbesserten die Finanzierungsbedingungen. Eine immer größere Rolle spielt zudem die Energieeffizienz. Immobilien mit guter Bilanz erzielen deutlich höhere Preise.

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Eine neue Phase der Stabilität

Analysten sehen den Markt auf einem nachhaltigeren Wachstumspfad. Die Phase der extremen Überhitzung ist vorbei. Stattdessen herrscht nun eine gestiegene Preissensibilität der Käufer.

Die Kombination aus gestiegenen Reallöhnen und stabilisierten Zinsen macht den Erwerb für viele Haushalte wieder erschwinglicher. Experten sind sich einig: Die Krise am Immobilienmarkt ist überwunden, ein neues Gleichgewicht hat sich etabliert.

Was kommt 2026?

Für das laufende Jahr prognostizieren Experten eine Fortsetzung des moderaten Trends. Die meisten Analysen gehen von einem Preisanstieg zwischen 3 und 3,5 Prozent aus. Der fundamentale Nachfrageüberhang bleibt der entscheidende Preistreiber.

Große Preissprünge sind jedoch nicht zu erwarten. Der Markt agiert differenzierter: Immobilien in Top-Lagen und mit hoher Energieeffizienz dürften die größten Wertzuwächse verzeichnen. Die Schaffung von neuem Wohnraum bleibt die zentrale Herausforderung.

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