Gold, XAU/USD

Gold: XAU / USD legt zu – hält der Aufwärtstrend? Aktuelle Gold Analyse & Trading-Ideen

22.01.2026 - 13:28:53

Gold (XAU/USD) zieht zum 22.01.2026 wieder an und profitiert von schwächerem Dollar und fallenden Renditen. Daytrader und Swingtrader achten jetzt auf die nächsten Widerstände sowie auf wichtige US-Konjunkturdaten, die neue Volatilität bringen können.

Gold Price Action (Status Quo)

Zum 22.01.2026 notiert der Goldpreis (XAU/USD) nach den letzten Handelstagen fester. Nach einer Korrekturphase hat sich der Kurs wieder stabilisiert und zeigt einen freundlichen Aufwärtstrend. Die jüngsten Tageskerzen deuten darauf hin, dass Käufer jeden Rücksetzer nutzen, um sich im "Sicherer Hafen" Gold zu positionieren.

Auf Basis der aktuellen Notierungen auf dem Spotmarkt liegt XAU/USD derzeit im Bereich eines kurzfristigen Aufwärtstrends, nachdem zuvor ein lokales Tief markiert wurde. Mehrere Versuche, tiefer zu fallen, wurden rasch wieder aufgekauft – ein Zeichen dafür, dass unterhalb aktueller Kurse eine solide Nachfrage vorhanden ist. Damit rückt für Trader vor allem die Frage in den Fokus, ob der Markt genug Kraft hat, die nächsten Widerstandsbereiche anzulaufen oder ob vor wichtigen US-Daten zunächst eine Verschnaufpause ansteht.

Im intraday Bild schwankt Gold in einer Spanne, in der kurzfristige Trader klare Marken für Breakout- und Pullback-Strategien finden. Für Daytrader ist die Kombination aus ruhigen asiatischen Sitzungen und stärkerer Bewegung in der europäischen und US-Session typisch: Oft entstehen die entscheidenden Impulse rund um US-Datenveröffentlichungen oder neue Aussagen von Fed-Vertretern.

Impact von US-Dollar, Renditen & News – was treibt Gold aktuell?

Der wichtigste Treiber für den aktuellen Anstieg im Goldpreis ist die Kombination aus einem etwas schwächeren US-Dollar (DXY) und moderat nachgebenden US-Anleiherenditen. Wenn die Renditen von US-Staatsanleihen fallen, wird das Halten von zinslosen Anlagen wie Gold relativ attraktiver. Gleichzeitig entlastet ein weicherer Dollar alle in USD gehandelten Rohstoffe – XAU/USD inklusive.

Auf der Nachrichten-Seite dominieren derzeit vor allem zwei Themen: Erwartungen an die nächste Zinspolitik der US-Notenbank (Fed) und die anstehenden Konjunkturdaten aus den USA. Jede Andeutung, dass die Fed in Zukunft weniger aggressiv oder sogar lockerer agiert, wirkt in der Regel stützend für Gold, weil niedrigere Zinsen meist mit schwächerem Dollar und geringeren Renditen einhergehen.

Auf der Seite der makroökonomischen Daten zeigen sich die Märkte besonders sensibel für Inflationszahlen (CPI/PCE), den US-Arbeitsmarkt (NFP, wöchentliche Erstanträge) sowie Stimmungsindikatoren aus Industrie und Dienstleistungssektor. Die Entwicklung dieser Daten entscheidet, wie stark der Markt auf künftige Zinssenkungen oder -pausen setzt – und damit direkt, wie attraktiv Gold als Sicherer Hafen bleibt.

Wichtige Konjunkturtermine laut Economic Calendar

Ein Blick auf den heutigen Wirtschaftskalender zeigt mehrere hochrelevante (3-Sterne) Events, die die Volatilität im Goldpreis deutlich anheizen können:

1. US-Inflationsdaten (z. B. CPI / PCE)
Stärker als erwartete Inflation erhöht den Druck auf die Fed, länger bei höheren Zinsen zu bleiben – tendenziell negativ für Gold. Schwächere Teuerungsraten sprechen dagegen für eine lockerere Fed und stützen XAU/USD.

2. US-Arbeitsmarktdaten (NFP / wöchentliche Anträge)
Ein überraschend starker Arbeitsmarkt kann den Dollar anziehen lassen und die Renditen steigen lassen – das setzt Gold oft unter Druck. Schwache Arbeitsmarktdaten hingegen stärken häufig den Charakter von Gold als Sicherer Hafen.

3. Fed-Reden / FOMC-relevante Aussagen
Jede Andeutung, dass Zinssenkungen näher rücken, kann einen Sprung im Goldpreis auslösen. Hinweise auf länger hohe Zinsen bremsen dagegen die Bullen im Gold Trading.

Für Dich als Daytrader oder Swingtrader heißt das: rund um diese Uhrzeiten unbedingt auf erhöhte Spreads, schnelle Bewegungen und mögliche Fehlausbrüche achten. News-Trading auf Gold kann sehr lukrativ sein, ist aber ohne klaren Plan auch sehr riskant.

Goldpreis Prognose: Technische XAU/USD Analyse

Aus technischer Sicht befindet sich Gold aktuell in einer Phase, in der sowohl Bullen als auch Bären gute Argumente haben – perfekt für aktive Trader. Der kurzfristige Aufwärtstrend wird bislang respektiert, aber mehrere Widerstände bremsen den Weg nach oben.

Für Deine Goldpreis Prognose sind folgende Zonen entscheidend:

  • Mehrere Swing-Tiefs der letzten Tage bilden einen dynamischen Unterstützungsbereich – fallen diese, könnte eine tiefere Korrektur starten.
  • Die Hochs der letzten Tage/Wochen markieren wichtige Widerstandszonen, an denen Gewinne mitgenommen werden und Short-Trades attraktiv werden können.

Gleichzeitig reagiert XAU/USD empfindlich auf jede Bewegung im DXY und den US-Renditen. Steigt der Dollar-Index kräftig, wird es schwer für Gold, den Aufwärtstrend fortzusetzen. Fallen dagegen Renditen und DXY zusammen, bekommen Bullen meist Rückenwind.

Wichtige Unterstützungs- und Widerstandsmarken (orientierend)

ZoneNiveau (ungefähr)Kommentar
Unterstützung 1Bereich eines jüngsten Swing-TiefsErste wichtige Marke für Intraday-Pullbacks; Bruch öffnet Raum für tiefere Korrektur.
Unterstützung 2Zone um ein früheres KonsolidierungslevelStarke Käuferzone; für Swingtrader interessant für mittel- bis kurzfristige Longs.
Unterstützung 3Längerfristiger TrendbereichEntscheidend für das große Bild der XAU/USD Analyse; Bruch wäre klares Warnsignal für Bullen.
Widerstand 1Aktuelles lokales ZwischenhochErste Hürde für Bullen; Abschluss von Longs oder aggressiver Short-Einstieg möglich.
Widerstand 2Hoch der letzten WochenSchlüsselzone: Ausbruch könnte neues Momentum und FOMO-Käufe im Gold Trading auslösen.
Widerstand 3Übergeordnetes MehrmonatshochPsychologisch wichtiger Bereich, an dem oft starke Gewinnmitnahmen einsetzen.

Konkrete Trading-Ideen: Wie kannst Du Gold (XAU/USD) jetzt handeln?

Wichtig: Das ist keine Anlageberatung, sondern eine allgemeine Rohstoff-Marktbericht-Perspektive, wie viele Trader aktuell an die Sache herangehen.

1. Trendfolge auf der Long-Seite
Solange der kurzfristige Aufwärtstrend mit höheren Hochs und höheren Tiefs intakt bleibt, bevorzugen viele Trader Long-Setups:

  • Rücksetzer in Unterstützungszonen werden für Einstiege genutzt.
  • Stop-Loss knapp unter dem letzten lokalen Tief oder unterhalb der klaren Unterstützungszone.
  • Kursziele nahe der nächsten Widerstandsbereiche, Teilgewinnmitnahmen auf dem Weg dorthin.

2. Antizyklische Shorts an Widerständen
Wenn Gold starke Widerstandsbereiche erreicht, werden Short-Setups spannend:

  • Bestätigung über Umkehrkerzen, Fehlausbrüche oder schwächeres Momentum.
  • Stop-Loss knapp über dem jüngsten Hoch, das den Widerstand definiert.
  • Erste Ziele an kurzfristigen Unterstützungen; Restposition laufen lassen, wenn der Markt dreht.

3. News-Trading rund um US-Daten
Gold reagiert extrem auf Daten wie US-CPI, NFP oder Fed-Statements. Viele professionelle Trader gehen so vor:

  • Vor Datenveröffentlichung Positionen reduzieren oder sehr eng managen.
  • Erst nach den ersten Minuten der Volatilität einsteigen, wenn sich eine klare Richtung zeigt.
  • Nur mit kleiner Positionsgröße handeln, weil Spikes und Slippage auftreten können.

Fazit: Gold bleibt ein spannender Sicherer Hafen

Gold bleibt für Daytrader und Swingtrader ein hochinteressanter Markt. Die Kombination aus makroökonomischen Treibern (US-Dollar, Renditen, Fed-Politik) und technischen Marken liefert täglich neue Setups. Deine persönliche Goldpreis Prognose sollte immer diese drei Faktoren berücksichtigen:

  1. Was macht der US-Dollar-Index (DXY)?
  2. Wie entwickeln sich die US-Renditen und Zinserwartungen?
  3. Wo liegen die wichtigsten Unterstützungen und Widerstände im Chart?

Wenn Du diese Punkte sauber kombinierst, kannst Du strukturiert entscheiden, ob Du Gold als Sicherer Hafen eher auf der Long-Seite spielen möchtest – oder ob Du Korrekturen und Rücksetzer für Short-Gelegenheiten im XAU/USD handelst. Disziplin im Risikomanagement bleibt dabei immer entscheidend, denn gerade Gold kann in Sekundenbruchteilen stark ausschlagen.

Warnung ignorieren & trotzdem Gold traden


Risikohinweis: Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf Rohstoffe wie Gold, sind komplex und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Du solltest überlegen, ob du verstehst, wie diese Instrumente funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren. Dieser Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

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