Gold, Waffenruhe

Gold: Waffenruhe stützt Nachfrage

22.04.2026 - 11:14:53 | boerse-global.de

Die Verlängerung des Waffenstillstands mit Iran drückt den US-Dollar und treibt den Goldpreis nach oben, während die grundsätzliche Unsicherheit den Edelmetallkurs stützt.

Gold: Waffenruhe stützt Nachfrage - Foto: über boerse-global.de
Gold: Waffenruhe stützt Nachfrage - Foto: über boerse-global.de

Der Goldmarkt zeigt sich heute Morgen von seiner widerstandsfähigen Seite. Auslöser ist Trumps überraschende Ankündigung, die Waffenruhe mit dem Iran auf unbestimmte Zeit zu verlängern – ein Signal, das die Märkte ordentlich durcheinanderwirbelte.

Dollar schwächelt, Gold profitiert

Die Verlängerung des Waffenstillstands setzte den US-Dollar unter Druck, was dem Edelmetall unmittelbaren Rückenwind verschaffte. Bis zum frühen Mittwochmorgen kletterte der meistgehandelte Gold-Future auf rund 4.784 Dollar je Feinunze – ein Plus von etwa 64 Dollar. Dabei läuft das Umfeld für den Dollar ohnehin schon seit einiger Zeit nicht rund: Das globale Vertrauen in die Reservewährung bröckelt, und Gold profitiert als klassischer Gegenpol.

Zusätzlich sorgte der designierte Fed-Chef Kevin Warsh für Gesprächsstoff. Er betonte in seiner Anhörung, keinerlei Zusagen zu Zinssenkungen an die Trump-Administration gemacht zu haben. Das klingt nach Unabhängigkeit – dürfte aber zugleich die Erwartungen an eine baldige geldpolitische Lockerung dämpfen. Für Gold ist das ein zweischneidiges Schwert: Weniger Zinssenkungsfantasie stützt tendenziell den Dollar und bremst die Aufwärtsdynamik beim Edelmetall.

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Die Lage bleibt fragil

Die geopolitische Entspannung hat einen Haken. Der Iran bestätigte die Waffenruhe-Verlängerung nicht offiziell und bekräftigte, eine mögliche US-Blockade iranischer Häfen notfalls mit Gewalt zu durchbrechen. An der Straße von Hormus passierten in den vergangenen 24 Stunden gerade einmal drei Schiffe – ein deutliches Zeichen angespannter Lage.

Solange diese Unsicherheit anhält, dürfte Gold seinen Platz als bevorzugter sicherer Hafen verteidigen. Ein vollständiger Stimmungswechsel bleibt aus, weil die geopolitische Risikoprämie im Markt eingepreist bleibt. Die Marke von 4.800 Dollar je Unze dagegen gilt kurzfristig als zähe Widerstandszone – ein Ausbruch darüber wäre das nächste technische Signal für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung.

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