Gold: Dollar bremst Aufwärtstrieb
10.03.2026 - 05:37:02 | boerse-global.deDer Goldpreis zeigt sich am Dienstagmorgen nach einem volatilen Start in den asiatischen Handel stabilisiert. Während geopolitische Spannungen im Nahen Osten das Edelmetall weiterhin stützen, sorgen ein festerer US-Dollar und leicht steigende Anleiherenditen für begrenztes Aufwärtspotenzial. Kann Gold trotz dieses Gegenwindes die psychologisch wichtige Marke von 5.100 US-Dollar nachhaltig verteidigen?
Währungs- und Zinsdruck belasten
Der US-Dollar-Index (DXY) legte bis 04:30 Uhr UTC um 0,15 % auf 98,91 Punkte zu, was Gold für Käufer außerhalb des Dollarraums verteuert. Parallel dazu stieg die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen auf 4,12 %. Da Gold keine Zinsen abwirft, erhöhen steigende Renditen die Opportunitätskosten für Anleger, was den Verkaufsdruck am Morgen zeitweise erhöhte und den Preis von seinem frühen Tageshoch bei 5.162,70 US-Dollar zurückwarf.
Neben der Dollarstärke und den Renditen beeinflussen weitere Faktoren das Geschehen:
* Geopolitik: Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten wirken als Sicherheitsnetz und begrenzen deutlichere Kursrücksetzer.
* Aktienmärkte: Eine relative Stabilität bei den asiatischen Aktienfutures bindet derzeit Kapital, das in unsichereren Phasen verstärkt in Gold fließen würde.
Charttechnische Lage im Fokus
Technisch betrachtet bleibt Gold trotz der aktuellen Konsolidierung in einem langfristigen Aufwärtstrend und notiert weit über den gleitenden Durchschnitten der letzten 50 und 200 Tage. Die Marke von 5.100 US-Dollar hat sich am Morgen bereits als erste Unterstützung bewährt. Sollte dieser Bereich unterschritten werden, liegt die nächste relevante Auffanglinie bei 5.085 US-Dollar.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Gold?
Auf der Oberseite bildet das heutige Intraday-Hoch bei 5.162,70 US-Dollar den nächsten Widerstand. Mit einem Relative-Stärke-Index (RSI) von 55 befindet sich der Markt in einer neutralen Zone, was Spielraum für Entwicklungen in beide Richtungen lässt, bevor der Bereich einer Übertreibung erreicht wird. Das Handelsvolumen wird als robust eingestuft, was auf ein reges Interesse institutioneller Akteure hindeutet.
Mit dem Start des europäischen Handels ist mit neuer Liquidität zu rechnen. Händler werden genau beobachten, ob der US-Dollar seine Stärke beibehält oder ob eine Abschwächung den Goldpreis erneut über die Marke von 5.162 US-Dollar hieven kann. Ein Durchbruch über dieses Niveau könnte kurzfristig Ziele im Bereich von 5.175 US-Dollar aktivieren.
Gold-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Gold-Analyse vom 10. März liefert die Antwort:
Die neusten Gold-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Gold-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Gold: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
Hol dir jetzt den Wissensvorsprung der Aktien-Profis.
Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Anlage-Empfehlungen – dreimal pro Woche, direkt ins Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt anmelden.
Für immer kostenlos

