Gold, Bodenbildung

Gold: Bodenbildung nach Korrektur

31.03.2026 - 05:45:22 | boerse-global.de

Nach einem starken März-Rückgang stabilisiert sich der Goldpreis. Inflationsängste und Zinserwartungen drücken, während geopolitische Risiken und Zentralbankkäufe stützen.

Gold: Bodenbildung nach Korrektur - Foto: über boerse-global.de

Nach der spektakulären Rekordjagd zu Jahresbeginn mussten Gold-Anleger im März einen herben Rückschlag verkraften. Ein ölpreisgetriebener Inflationsschock und die Aussicht auf längerfristig hohe Zinsen beendeten den Höhenflug des Edelmetalls abrupt. Aktuell sucht der Markt nach einem neuen Gleichgewicht rund um die Marke von 4.500 US-Dollar.

Der Inflationsschock und seine Folgen

Im Januar markierte Gold mit fast 5.600 US-Dollar pro Unze noch ein historisches Allzeithoch. Mittlerweile hat sich der Wind jedoch gedreht: Allein im März verlor das Edelmetall rund 15 Prozent an Wert. Hauptverantwortlich für diesen Stimmungsumschwung ist die hartnäckige Inflation, befeuert durch steigende Energiekosten.

Diese Entwicklung zwingt die US-Notenbank Federal Reserve zu einem restriktiveren Kurs. Da Gold keine Zinsen abwirft, verliert es in einem Umfeld steigender Renditen bei Staatsanleihen oft an Attraktivität. Dennoch bleibt die Bilanz für das erste Quartal 2026 mit einem Plus von etwa vier Prozent insgesamt positiv.

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Geopolitik und Zentralbanken stützen

Trotz des jüngsten Verkaufsdrucks gibt es Faktoren, die den Preis stützen. Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten untermauern die Rolle von Gold als „sicherer Hafen“. Zudem treten Zentralbanken aus Schwellenländern weiterhin als Käufer auf, um ihre Reserven zu diversifizieren.

Für Anleger in physisch hinterlegten Produkten wie dem JB Physical Gold Fund bleibt die langfristige Absicherung das Hauptargument. Der Fonds lagert über 90 Prozent seines Vermögens in Form von Standardbarren in der Schweiz. Interessanterweise zeigt sich aktuell eine Kluft am Markt: Während die Kurse an den Terminbörsen schwankten, verzeichneten physische Gold-ETFs Ende März wieder Zuflüsse.

Technische Marken im Fokus

Marktanalysten richten ihren Blick nun verstärkt auf die Charttechnik, um den weiteren Verlauf einzuschätzen. Dabei kristallisieren sich folgende Schlüsselzonen heraus:

  • Unterstützung: Der Bereich zwischen 4.400 und 4.500 US-Dollar gilt als kritisches Fundament.
  • Widerstand: Erste Hürden für eine Erholung liegen bei 4.700 bis 4.750 US-Dollar.
  • Kursziel: Erst ein nachhaltiger Ausbruch über 4.840 US-Dollar würde das kurzfristige Chartbild deutlich aufhellen.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die aktuelle Bodenbildung Bestand hat. Entscheidende Impulse dürften dabei von den nächsten US-Arbeitsmarktdaten und den Kommentaren der Notenbankvertreter ausgehen.

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