Gold, Ausverkauf

Gold: Ausverkauf trotz Iran-Krise

28.03.2026 - 21:04:44 | boerse-global.de

Trotz geopolitischer Spannungen verliert Gold an Wert, da Schwellenländer Reserven verkaufen und die US-Zinspolitik das Edelmetall unattraktiv macht.

Gold: Ausverkauf trotz Iran-Krise - Foto: über boerse-global.de

Normalerweise flüchten Anleger bei Konflikten im Nahen Osten in Edelmetalle. Aktuell passiert auf dem Rohstoffmarkt jedoch genau das Gegenteil. Trotz der jüngsten Eskalation im Iran trennen sich Investoren und sogar Zentralbanken von ihren Beständen.

Ein Hauptgrund für diesen unerwarteten Preisdruck ist der akute Liquiditätsbedarf bestimmter Marktteilnehmer. Schwellenländer wie die Türkei prüfen Berichten zufolge den Verkauf von Goldreserven, um die eigene Landeswährung zu stützen. Dieses zusätzliche Angebot trifft auf einen Markt, der ohnehin durch erhebliche Abflüsse aus goldgedeckten ETFs belastet wird. Die Schwäche der letzten Wochen spiegelt sich deutlich in einem Monatsverlust von gut 12 Prozent wider.

Ölpreis bremst Edelmetall

Die geopolitischen Spannungen treiben paradoxerweise nicht das Gold, sondern das Öl. Steigende Energiepreise befeuern neue Inflationsängste in den USA. Folglich könnte die Federal Reserve geplante Zinssenkungen weiter nach hinten verschieben oder ihre Geldpolitik länger straff halten. Ein starker US-Dollar und anhaltend hohe Realrenditen machen das zinslose Edelmetall für Anleger in diesem Szenario schlichtweg unattraktiver.

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Aktuell ordnet sich die traditionelle Rolle des Wertspeichers dem kurzfristigen Bargeldbedarf unter. Solange Schwellenländer zur Währungsstabilisierung als Verkäufer auftreten und die Zinswende in den USA stagniert, bleibt das fundamentale Umfeld herausfordernd. Der Abstand von rund 17 Prozent zum Allzeithoch aus dem Januar verdeutlicht, dass veränderte Zinserwartungen und Liquiditätsengpässe derzeit schwerer wiegen als der geopolitische Krisenmodus.

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