Ethereum, ETH

Ethereum jetzt noch kaufen – oder ist der Hype schon gelaufen? Risiko oder Jahrhundert-Chance für ETH-HODLer?

18.02.2026 - 14:44:25

Ethereum steht vor dem nächsten großen Upgrade, während Layer-2-Chains explodieren und institutionelles Geld leise in den Markt sickert. Steht uns der nächste ETH-Ausbruch bevor – oder ist das nur die Ruhe vor der nächsten Krypto-Korrektur? Hier kommt der Deep Dive für alle, die mehr wollen als nur Kurs-Action.

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Vibe Check: Ethereum ist aktuell in einem spannenden Spannungsfeld: Auf der einen Seite ein dynamischer, teilweise explosiver Aufwärtstrend mit typischen Krypto-Schwankungen, auf der anderen Seite immer wieder scharfe Rücksetzer und Phasen der Konsolidierung. Der ETH-Kurs spiegelt exakt das wider, was im Ökosystem passiert: Kampf um Dominanz bei den Layer-2s, große Erwartungen an das nächste Upgrade und wachsende Aufmerksamkeit von institutionellen Investoren. Wir haben kein klares Allzeithoch-Feuerwerk, aber ganz sicher auch keine tote Seitwärtsphase – eher ein Setup, das nach einem großen Ausbruch schreit.

Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:

Die Story: Ethereum ist mehr als nur eine Altcoin mit Hype-Potenzial – es ist die Basisinfrastruktur für einen Großteil von DeFi, NFTs, Gaming und Tokenisierung. Während andere Chains laut schreien, baut Ethereum leise weiter an der nächsten Evolutionsstufe.

Auf der News-Seite dominieren aktuell ein paar zentrale Narrative:

  • Pectra Upgrade: Nach dem Merge und Shanghai/Capella ist Pectra der nächste große Schritt. Hier geht es nicht um Marketing, sondern um echte UX-Verbesserungen: effizientere Transaktionen, bessere Account-Abstraktion, mehr Sicherheit für Smart Contracts und komfortableres Handling für User und Wallets. Kurz: Ethereum wird weniger nerdig, mehr massentauglich.
  • Layer-2-War: Optimism vs Arbitrum vs Base: Die echten Gas Fees-Schlachten spielen sich nicht mehr direkt auf Layer 1 ab, sondern auf den Rollups. Optimism mit seinem Superchain-Narrativ, Arbitrum mit massiver DeFi-Adoption und Base mit der Power von Coinbase im Rücken – alle drei pushen TVL, Userzahlen und Builder-Aktivität. Ethereum selbst wird damit zum Settlement-Layer – dem Fundament, auf dem der Rest stapelt.
  • ETF-Flows & Regulierung: Während Bitcoin-ETFs schon im Mainstream angekommen sind, schielt der Markt auf Ethereum-ETFs und klarere Regulierung. Die Diskussion um die Einstufung von ETH als Wertpapier oder Commodity ist zwar noch nicht endgültig beendet, aber der Trend geht in Richtung größerer Akzeptanz – vor allem, seit Staking, DeFi und Tokenisierung bei TradFi auf dem Radar sind.
  • Gas Fees & User Experience: Die Zeiten dauerhaften Fee-Schocks sind zwar entschärft, aber nicht komplett vorbei. In Peak-Phasen schießen Gas Fees immer noch hoch, was User in Richtung Layer-2 zieht. Genau hier greift das Zusammenspiel aus Pectra, Rollups und Verbesserungen auf Protokollebene.

Social Media spiegelt das ziemlich klar: Auf YouTube und TikTok siehst du ein gespaltenes Bild – die einen rufen schon die große Altseason aus, die anderen warnen vor einer Krypto-Korrektur nach dem letzten Anstieg. Auf Instagram dominieren Chart-Screenshots mit bullischen Trendlinien, aber die Kommentarsektion zeigt: Viele Retail-Investoren sind noch vorsichtig, sitzen an der Seitenlinie und warten auf den klaren Ausbruch.

Deep Dive Analyse: Um zu verstehen, ob Ethereum gerade ein überhypedter Trade oder eine strukturelle Jahrhundert-Chance ist, musst du drei Dinge checken: das technische Narrativ (Ultrasound Money), die Roadmap (Pectra und darüber hinaus) und die On-Chain-Daten (Staking, Burn Rate, TVL).

1. Ultrasound Money & Burn Mechanismus
Seit EIP-1559 werden bei jeder Transaktion auf Ethereum Basis-Gebühren verbrannt. Das heißt: Ein Teil der gezahlten Gas Fees verschwindet für immer aus dem Umlauf. In Phasen hoher Netzwerk-Auslastung kann der Burn so stark sein, dass mehr ETH vernichtet als neu ausgegeben wird – Ethereum wird dann effektiv deflationär.

Das Narrativ "Ultrasound Money" spielt genau damit: Während klassische Fiat-Währungen tendenziell inflationär sind und auch Bitcoin langfristig eine fixe, nicht schrumpfende Menge hat, kann Ethereum bei starker Nutzung real knapper werden. Je mehr DeFi, NFTs, Layer-2-Transaktionen und Tokenisierung über Ethereum laufen, desto höher die potenzielle Burn Rate.

Für Investoren bedeutet das: Nicht nur die Nutzung, sondern auch der Angebotsmechanismus wirkt wie ein Turbo. Wenn Nachfrage steigt und das Angebot gleichzeitig schrumpft, entsteht ein Spannungsfeld, das langfristig bullisch ist. Kurzfristig heißt das aber auch: In ruhigen Phasen, wenn wenig verbrannt wird, kann der Hype schnell abkühlen – das Risiko von heftigen Swings bleibt.

2. Pectra Upgrade: Der nächste große Tech-Schub
Pectra kombiniert anstehende Protokoll-Änderungen auf Ausführungs- und Konsensschicht. Wichtige Punkte aus Investorensicht:

  • Account Abstraction: Nutzerfreundlichere Wallets, Social Recovery, Smart-Contract-basierte Konten. Weniger Angst vor Seed-Phrases, mehr Komfort für Mainstream-User.
  • Verbesserte Sicherheit: Optimierungen für Validatoren, robustere Konsensmechanismen, geringere Angriffsflächen. Für Staker wichtig: Langfristig stabilere Erträge bei besserem Sicherheitsprofil.
  • Effizientere Transaktionen: Weitere Schritte, um Gebühren vorhersehbarer und das Handling für DApps einfacher zu machen. Direkt spürbar für DeFi-User, Trader und NFT-Märkte.

Pectra ist kein Meme-Upgrade mit spektakulärem Marketing, sondern ein Hardcore-Builder-Upgrade. Aber genau diese Art Updates bilden die Grundlage dafür, dass Ethereum nicht nur Trend bleibt, sondern Infrastruktur wird – vergleichbar mit einem globalen Finanz- und Daten-Backbone.

3. Layer-2-Schlacht: Optimism vs Arbitrum vs Base
Layer-2s sind der Hebel, über den Ethereum in die Massenadoption schaltet, ohne auf Sicherheit zu verzichten.

  • Arbitrum dominiert aktuell große Teile des DeFi-Volumes und zieht Protokolle mit hohen TVL an. Viele Risiko-affine DeFi-Degens siedeln Projekte hierhin um, weil die Fees niedrig und die Apps zahlreich sind.
  • Optimism setzt mit der Superchain-Strategie auf ein Ökosystem von Rollups, die sich untereinander verbinden lassen. Dazu kommen Governance-Experimente und Incentive-Programme, die neue Protokolle anziehen.
  • Base, unterstützt von Coinbase, kombiniert Krypto-Native-Builder mit dem off-ramp zum Massenmarkt. Für viele Neueinsteiger ist Base das Gate in die Ethereum-Welt – mit einfachen Onramps und bekannten Marken.

Wichtig: Egal, wer den Layer-2-Thron am Ende erobert – alle diese Chains zahlen Gebühren an Ethereum, da sie dort ihre Transaktionsdaten verankern. Mehr TVL und mehr Aktivität auf den Rollups bedeutet mittelbar mehr Wert für Ethereum als Settlement-Layer.

4. Makro: ETF-Flows vs. Retail-FOMO
Auf der Makro-Seite sehen wir zwei Krypto-Welten:

  • Institutionelle, die via regulierte Vehikel wie ETPs, Fonds und perspektivisch ETFs langsam, aber stetig allokieren. Sie jagen keine 10x in drei Tagen, sondern suchen strukturelle Renditequellen – Staking, Fee-Mechaniken, Tokenisierung von Real-World-Assets auf Ethereum.
  • Retail, der zyklisch zwischen totaler Euphorie und extremer Angst schwankt. In Social Feeds siehst du: Die ganz harte FOMO ist aktuell eher gedämpft, aber das Interesse steigt bei jedem neuen Ausbruch schlagartig an.

Wenn ETF-Flows und Retail-FOMO zusammentreffen, entstehen die brutalen Parabol-Moves. Solange nur eine Seite aktiv ist, bleiben Rallyes zwar stark, aber verwundbar für Korrekturen. Genau dort scheint Ethereum aktuell zu stehen: institutionell zunehmend akzeptiert, retail-seitig noch nicht im Vollgas-Modus – was mittel- bis langfristig eher Chance als Risiko ist.

5. Sentiment: Fear & Greed, Staking und Whales
On-Chain-Daten zeigen, dass ein signifikanter Anteil der gesamten ETH-Supply im Staking gebunden ist. Das reduziert den frei handelbaren Float und wirkt wie ein Angebotsfilter – vor allem, wenn gleichzeitig mehr ETH verbrannt wird als frisch auf den Markt kommt.

Was spannend ist: Trotz solider Staking-Quoten halten viele langfristige Holder (HODLer) ihre Coins weiterhin in Cold Storage, statt sie aktiv zu traden. Whales nutzen Korrekturen oft, um Positionen auf- statt abzubauen. Der Fear-&-Greed-Index im Kryptomarkt insgesamt schwankt zwischen neutral und leicht gierig – weit weg von der Übertreibungsspitze, die typischerweise vor großen Tops steht.

Heißt übersetzt: Das Sentiment ist vorsichtig bullisch. Die Bären haben zwar immer noch genug Munition für kurzfristige Dumps, aber strukturell kippt das Kräfteverhältnis eher in Richtung Bullen.

  • Key Levels: Für Trader sind aktuell vor allem mehrere wichtige Zonen entscheidend: Bereiche, in denen Ethereum zuletzt stark reagiert hat, fungieren als Unterstützung im Falle einer Krypto-Korrektur und als Widerstand auf dem Weg zu einem potenziellen Ausbruch. Ein nachhaltiger Durchbruch über die oberen Widerstandsbereiche könnte eine neue Aufwärtswelle auslösen, während ein Bruch markanter Unterstützungszonen die Bären wieder stärker auf den Plan rufen würde.
  • Sentiment: Haben die Bullen oder die Bären die Kontrolle?
    Aktuell wirkt der Markt wie ein leicht bullischer Range-Trade: Bären schaffen es, immer wieder schnelle Rücksetzer zu erzwingen, aber die Bullen kaufen konsequent Dips und verteidigen zentrale Unterstützungen. Solange TVL auf den Layer-2s wächst, Staking stabil bleibt und keine massiven regulatorischen Schocks auftreten, liegt der strukturelle Vorteil tendenziell bei den Bullen. Kurzfristig können aber News-Schocks oder ETF-Entscheidungen heftige Moves in beide Richtungen triggern.

Fazit: Ethereum steht 2026 in einer Phase, in der sich entscheidet, ob es wirklich zum Betriebssystem der digitalen Finanzwelt wird – oder von schnelleren Konkurrenten überholt wird. Die Faktenlage ist klar:

  • Mit dem Burn-Mechanismus und dem Ultrasound-Money-Narrativ hat ETH ein einzigartiges Angebotsprofil, das bei steigender Nutzung deflationäre Tendenzen entfalten kann.
  • Pectra und die weitere Roadmap machen das Netzwerk nutzerfreundlicher, sicherer und effizienter – ein Muss, wenn Mainstream-User und TradFi ernsthaft mitspielen sollen.
  • Der Layer-2-War mag chaotisch wirken, ist aber eigentlich ein riesiger Bullcase für Ethereum als Settlement-Layer. Egal ob Optimism, Arbitrum oder Base den Sieg davontragen – der Unterbau bleibt ETH.
  • Institutionelle ETF- und Fonds-Flows sorgen für einen strukturellen Nachfrage-Floor, während Retail noch nicht komplett eskaliert. Das ist der Sweet Spot für langfristig orientierte Investoren, aber ein Minenfeld für alle, die nur kurzfristige Pump-and-Dump-Moves jagen.

Das Risiko? Volatilität bleibt brutal. Regulierung kann jederzeit für Schockwellen sorgen, Bug-Risiken und Exploits im DeFi-Ökosystem sind nie ganz weg, und eine globale Risiko-Off-Phase an den Finanzmärkten kann auch Ethereum in eine tiefe Korrektur zwingen.

Die Chance? Wenn Ethereum seinen Weg konsequent weitergeht, könnte ETH langfristig eher wie eine Mischung aus Tech-Aktie, Digital-Rohstoff und Netzwerkdividende (Staking) gehandelt werden. Für HODLer, die Volatilität aushalten und nicht jeden Dip als Weltuntergang sehen, kann genau jetzt eine Phase sein, in der man strukturiert Positionen plant, statt FOMO hinterherzulaufen.

Unterm Strich: Ethereum ist weder ein sicherer Selbstläufer noch ein ausgelutschter Hype. Es ist ein High-Risk-High-Reward-Tech-Play mit realen Cashflows (Fees), realer Nutzung (DeFi, NFTs, Rollups) und einer Roadmap, die weit über die nächste Spekulationswelle hinausgeht. Ob du das spielst, hängt von deinem Risikoprofil ab – aber ignorieren solltest du ETH in deiner Krypto-Strategie definitiv nicht.

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Risikohinweis: Kryptowährungen wie Ethereum (ETH) sind extrem volatil. Der Handel mit CFDs auf Kryptowährungen birgt ein hohes Risiko und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Du solltest nur Geld investieren, dessen Verlust du dir leisten kannst. Dieser Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. DYOR (Do Your Own Research).

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