EnBW, Energie

EnBW Energie Baden-Württemberg Aktie: Rekordinvestition, Gewinneinbruch

25.03.2026 - 17:00:25 | boerse-global.de

EnBW verzeichnet 2025 einen starken Rückgang des Konzernüberschusses, treibt aber mit Rekordinvestitionen die Energiewende voran. Das operative Ergebnis blieb stabil.

EnBW Energie Baden-Württemberg Aktie: Rekordinvestition, Gewinneinbruch - Foto: über boerse-global.de
EnBW Energie Baden-Württemberg Aktie: Rekordinvestition, Gewinneinbruch - Foto: über boerse-global.de

Ein Ergebnis, das auf den ersten Blick erschreckt – bei genauerem Hinsehen aber ein differenzierteres Bild zeichnet. EnBW hat 2025 den Konzernüberschuss auf rund 450 Millionen Euro einbrechen lassen. Ein Minus von 75 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Doch die Ursachen dafür liegen weniger im operativen Kerngeschäft als in Einmaleffekten.

Der eigentliche Treiber des Rückgangs war ein gesunkenes Finanzergebnis – verursacht durch niedrigere Marktbewertungen von Wertpapieren. Hinzu kam eine Abschreibung von 1,2 Milliarden Euro auf zwei britische Offshore-Windprojekte, aus denen der Konzern 2025 wegen massiv gestiegener Baukosten ausstieg. Ein Engagement, das 2021 unter völlig anderen Rahmenbedingungen eingegangen wurde: niedrige Zinsen, stabile Lieferketten, kein Ukraine-Krieg.

Operativ solide, strategisch ambitioniert

Das bereinigte EBITDA – also das Ergebnis bereinigt um solche Sondereffekte – stieg 2025 um 3,4 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro. Ein Wert, der die operative Stärke des Unternehmens besser widerspiegelt als der eingebrochene Konzernüberschuss.

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Gleichzeitig hat EnBW 7,6 Milliarden Euro investiert – 22 Prozent mehr als im Vorjahr und die höchste Summe der Unternehmensgeschichte. Das Geld floss in Stromnetze, Windparks, Solaranlagen, wasserstofffähige Gaskraftwerke und Ladeinfrastruktur. Mit 800 Megawatt neu installierter Kapazität aus erneuerbaren Energien decken Wind und Solar nun zwei Drittel der eigenen Stromerzeugung. Bis 2030 soll dieser Anteil auf bis zu 80 Prozent steigen.

2026: Etwas weniger Rückenwind erwartet

Für das laufende Jahr rechnet EnBW mit einem bereinigten EBITDA zwischen 4,6 und 5,1 Milliarden Euro – also leicht unter dem Vorjahreswert. Der Grund: sinkende Erlöse aus der Kraftwerksvermarktung, schwächere Steinkohlemargen und der Verkauf des letzten Braunkohlekraftwerks in Lippendorf.

Kurzfristig keine Preiserhöhungen für Endkunden geplant – der Konzern kaufe Energie weit im Voraus und könne Preisspitzen damit abfedern, so die Unternehmensführung. An der Börse zeigte die Aktie zuletzt eine leicht positive Reaktion und notierte bei rund 69,00 Euro.

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