DZPG-Kongress, Gesundheit

DZPG-Kongress startet Woche der psychischen Gesundheit

21.02.2026 - 15:11:12 | boerse-global.de

Deutschlands führende Experten diskutieren in Berlin die Zukunft der Psychiatrie, gestützt durch eine 120-Millionen-Forschungsinitiative zur beschleunigten Umsetzung neuer Erkenntnisse.

Ab kommender Woche diskutieren Deutschlands führende Psychiatrie-Experten in Berlin über die Zukunft der Seelenmedizin. Vom 23. bis 25. Februar veranstaltet das Deutsche Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG) den Kongress „Science in Motion“ an der Charité. Ziel ist es, Forschung schneller zu den Patienten zu bringen.

KI, Resilienz und soziale Ungleichheit im Fokus

Die Agenda des Kongresses liest sich wie ein Fahrplan für die Psychiatrie der nächsten Jahre. Ein Schwerpunkt liegt auf Künstlicher Intelligenz – sie soll helfen, Therapien zu personalisieren und komplexe Daten zu analysieren. Doch die Experten blicken weiter: Sie diskutieren auch, wie soziale Ungleichheit die Psyche belastet und welche Faktoren Menschen widerstandsfähig machen.

Neue Modelle für Persönlichkeitsstörungen stehen ebenso auf dem Programm wie psychosomatische Zusammenhänge. Die Botschaft ist klar: Psychische Gesundheit lässt sich nur verstehen, wenn biologische, psychologische und soziale Faktoren gemeinsam betrachtet werden.

120 Millionen für eine nationale Mission

Hinter dem Kongress steht eine der größten Forschungsinitiativen im deutschen Gesundheitswesen. Das DZPG wurde 2023 gegründet und bündelt die Expertise von sechs Standorten bundesweit. Seit September 2025 fließen rund 120 Millionen Euro vom Forschungsministerium in einen fünfjährigen Ausbau.

Das Geld hat konkrete Aufgaben: Forschungsinfrastrukturen aufbauen, Prävention bei Kindern und Jugendlichen stärken – und vor allem die „Translation“ beschleunigen. Dieser Begriff beschreibt die oft zu langsame Überführung von Forschungsergebnissen in die klinische Praxis.

Warum dieser Aufwand notwendig ist

Die Zahlen sind alarmierend: Mehr als ein Drittel aller Menschen in Deutschland erkrankt im Laufe des Lebens psychisch. Diese Leiden sind eine Hauptursache für Frühverrentungen. Lange war die Forschung dazu zersplittert, jetzt soll das DZPG eine koordinierte Antwort geben.

„75 Prozent aller psychischen Erkrankungen beginnen im Kindes- und Jugendalter“, erklärt ein DZPG-Sprecher. „Deshalb investieren wir besonders in die Früherkennung.“ Auch Patienten und Angehörige werden systematisch in die Forschung einbezogen – ein Novum in diesem Umfang.

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Vom Hörsaal direkt in die Klinik

Der Berliner Kongress ist mehr als eine Fachtagung. Er soll die Weichen für konkrete Projekte stellen, wie etwa eine aktuelle Studie zur psychischen Gesundheit von Studierenden unter Leitung der Universitätsmedizin Halle.

Kann diese gebündelte Kraft die Versorgung wirklich verbessern? Die Antwort darauf wird sich in den kommenden Jahren zeigen. Sicher ist: Die in Berlin diskutierten Ideen werden die deutsche Psychiatrie-Landschaft nachhaltig prägen – und Millionen Betroffenen neue Hoffnung geben.

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