Trump, Ultimatum

Ölpreise fallen deutlich - Trump verschiebt Ultimatum

23.03.2026 - 13:09:29 | dpa.de

Die Ölpreise haben am Montag mit einem kräftigen Preisrückgang auf die Verschiebung eines Ultimatums von US-Präsident Donald Trump an den Iran reagiert.

Rohöl der Sorge Brent mit Lieferung im Mai drehte nach anfänglichen Gewinne in die Verlustzone. Zuletzt wurde ein Barrel (159 Liter) bei knapp unter 105 US-Dollar gehandelt und damit fast sieben Prozent niedriger als am Freitag.

Trump verzichtet nach eigenen Worten angesichts produktiver Gespräche mit dem Iran in den kommenden fünf Tagen auf Angriffe gegen iranische Energieanlagen. Er habe das Verteidigungsministerium angewiesen, alle Attacken auf Kraftwerke und die Energieinfrastruktur auszusetzen, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Allerdings hat der Iran Kontakte mit der US-Regierung bestritten.

Zuvor hatte der US-Präsident in der Nacht zum Sonntag (MEZ) mit der Zerstörung von Energieanlagen im Iran gedroht, sollte das Land nicht innerhalb von 48 Stunden die Straße von Hormus vollständig und "ohne Drohungen" öffnen. Der Iran hatte unmittelbar reagiert und drohte mit der vollständigen Schließung der Straße von Hormus, falls die USA iranische Kraftwerke angreifen sollten. Im frühen Montaghandel war der Preis für Brent-Öl zeitweise auf über 113 Dollar je Barrel gestiegen.

Trotz des aktuellen Preisrückgangs hat sich Rohöl der Sorte Brent seit Beginn der Angriffe der USA und Israels gegen den Iran um etwa 43 Prozent verteuert. Die US-Investmentbank Goldman Sachs geht davon aus, dass die Ölpreise für einen längeren Zeitraum auf einem hohen Niveau bleiben dürften. In einer aktuellen Studie wird für die Monate März und April mit einem durchschnittlichen Preis für Rohöl der Sorte Brent von 110 Dollar je Barrel gerechnet. In ihrer Studie gehen sie von einer längeren Unterbrechung der Öllieferungen aus den Fördergebieten am Persischen Golf aus.

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