Demenzprävention, Lebensstil

Demenzprävention: Lebensstil senkt Risiko ab 45

25.01.2026 - 08:11:12

Wissenschaftliche Studien belegen, dass beeinflussbare Faktoren wie Bewegung, Ernährung und soziale Kontakte das Demenzrisiko erheblich reduzieren können. Initiativen wie die AFI fördern die Präventionsforschung.

Neue Studien belegen: Ein gesunder Lebensstil kann Demenz vorbeugen. Besonders Menschen ab 45 Jahren haben es selbst in der Hand, ihr Risiko für kognitive Erkrankungen im Alter deutlich zu senken. Die Forschung zeigt, dass bis zu 36 Prozent der Demenzfälle in Deutschland auf beeinflussbare Faktoren zurückgehen.

Die Alzheimer Forschung Initiative (AFI) startete Anfang Januar ihre bisher größte Förderrunde und unterstützt 18 Projekte mit 2,45 Millionen Euro. Das Ziel: Ursachen und Prävention besser verstehen. Internationale Analysen, etwa der einflussreichen Lancet-Kommission, gehen sogar davon aus, dass bis zu 45 Prozent aller Fälle auf 14 modifizierbare Risikofaktoren zurückzuführen sind.

Herzgesundheit schützt das Gehirn

Die Basis für ein fittes Gehirn ist ein gesundes Herz-Kreislauf-System. Denn das Gehirn braucht eine optimale Durchblutung. Regelmäßige Bewegung ist hier der Schlüssel – und wirkt besonders ab der Lebensmitte. Experten empfehlen eine Mischung aus Ausdauer- und Krafttraining.

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Ebenso wichtig sind normale Blutdruck- und Cholesterinwerte. Erhöhtes LDL-Cholesterin schon mit 45 gilt als relevanter Risikofaktor. Eine ausgewogene, mediterrane Ernährung mit viel Gemüse, Obst und Vollkorn unterstützt die Gefäße und liefert dem Gehirn wichtige Nährstoffe.

Geist und Sozialleben als Schutzschild

Ein aktiver Geist baut kognitive Reserven auf. Diese helfen, altersbedingte Veränderungen länger auszugleichen. Neue Sprachen, Instrumente oder anspruchsvolle Hobbys fördern die Bildung neuronaler Verbindungen.

Genauso entscheidend ist der Schutz vor Einsamkeit. Regelmäßige soziale Kontakte wirken wie ein Puffer gegen Depressionen – ein eigenständiger Demenzrisikofaktor. Auch gutes Hören und Sehen sind essenziell: Unbehandelte Defizite können zu sozialem Rückzug und weniger geistiger Stimulation führen.

Schlaf, Verzicht und Gewicht im Blick

Ein bewusster Lebensstil umfasst weitere zentrale Punkte:
* Schlaf: Erholsamer Schlaf ist fundamental. In dieser Zeit reinigt sich das Gehirn von schädlichen Ablagerungen.
* Rauchen: Der Verzicht auf Nikotin ist eine der wirksamsten Einzelmaßnahmen, da es die Blutgefäße schädigt.
* Alkohol: Übermäßiger Konsum wirkt direkt nervenschädigend.
* Gewicht: Starkes Übergewicht, besonders im mittleren Alter, begünstigt Diabetes und Herzprobleme – beides Hauptrisikofaktoren für Demenz.

Prävention wird zur gesellschaftlichen Aufgabe

Die klare wissenschaftliche Evidenz macht Prävention zu einer gesamtgesellschaftlichen Herausforderung. Es geht nicht mehr nur um Behandlung, sondern um proaktive Aufklärung und die Förderung gesunder Lebensweisen. Initiativen wie die der AFI oder des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) treiben die Forschung voran.

Die Zukunft liegt in personalisierten Ansätzen. Neue Bluttests könnten Risiken künftig früher erkennen und Prävention gezielter machen. Die aktuell geförderten Projekte der AFI untersuchen etwa den Einfluss von Entzündungen oder bestimmten Genvarianten. Die Botschaft für alle ab 45 bleibt jedoch einfach: Der eigene Lebensstil von heute ist die wirksamste Strategie für ein kognitiv gesundes Alter.

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