Demenz-Risiko senken: Das Herz schützt das Gehirn
17.01.2026 - 04:55:12Ein gesundes Herz ist der beste Schutz für ein fittes Gehirn. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse belegen: Wer seine kardiovaskulären Risikofaktoren kontrolliert, kann sein Demenzrisiko erheblich senken. Das erfordert ein Umdenken – von der reinen Behandlung hin zur interdisziplinären Vorsorge.
Die Vorstellung, Demenz sei eine unvermeidbare Alterserscheinung, ist überholt. Experten schätzen, dass sich bis zu 45 Prozent aller Fälle durch die Beeinflussung von Risikofaktoren verhindern oder verzögern ließen. Im Zentrum steht dabei die Herz-Hirn-Achse. Führende Organisationen wie die WHO betonen: Die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems ist entscheidend für den Erhalt der geistigen Fitness.
So schädigen Risikofaktoren das Gehirn
Das Gehirn braucht eine konstante, reibungslose Blutversorgung. Chronischer Bluthochdruck, hohe Cholesterinwerte und Diabetes schädigen jedoch die feinen Blutgefäße im ganzen Körper – und damit auch im Gehirn.
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Die Folgen sind Mikroinfarkte, kleine Blutungen und Entzündungsprozesse. Sie stören die Versorgung der Nervenzellen und können sogar die typischen Proteinablagerungen der Alzheimer-Krankheit begünstigen. Bei vielen älteren Patienten liegt eine Mischform aus Alzheimer und vaskulären Schäden vor.
Die drei größten Gefahren für die Denkleistung
Die deutsche S3-Leitlinie “Demenzen” empfiehlt, modifizierbare Risikofaktoren in der Vorsorge konsequent zu adressieren. Drei Faktoren stechen besonders hervor:
- Bluthochdruck gilt als einer der wesentlichsten Treiber. Studien zeigen: Hypertonie in der Lebensmitte erhöht das Risiko für kognitive Probleme im Alter signifikant. Eine konsequente medikamentöse Einstellung ist eine der effektivsten Präventionsmaßnahmen.
- Hohe Cholesterinwerte wurden von der renommierten Lancet-Kommission als relevanter Risikofaktor identifiziert. Die Behandlung mit cholesterinsenkenden Medikamenten kann das Demenzrisiko senken.
- Diabetes Typ 2 schädigt die Gefäße, fördert Entzündungen und begünstigt Alzheimer-Proteine. Eine gute Blutzuckereinstellung ist für die Gehirngesundheit essenziell.
Prävention beginnt beim Hausarzt
Die Erkenntnisse erfordern eine engere Zusammenarbeit zwischen Kardiologen, Neurologen und Hausärzten. Die Demenzvorsorge startet nicht in der Spezialklinik, sondern Jahre zuvor in der hausärztlichen Praxis.
Die American Heart Association fasst die wichtigsten Hebel in den “Life’s Simple 7” zusammen:
* Kontrolle von Blutdruck, Cholesterin und Blutzucker
* Gesunde Ernährung
* Regelmäßige Bewegung
* Vermeidung von Übergewicht
* Verzicht auf Rauchen
Eine schwedische Studie lieferte einen konkreten Beleg: Die langfristige Einnahme von Blutdruck- und Cholesterinmedikamenten – besonders in Kombination über mindestens fünf Jahre – senkte das Demenzrisiko signifikant.
Nie zu früh, spätestens mit 50 starten
Angesichts einer alternden Gesellschaft gewinnt die Prävention enorme Bedeutung. Die Zahl der Demenzerkrankten könnte sich bis 2050 verdreifachen.
Experten betonen: Es ist nie zu früh, mit einem gesunden Lebensstil zu beginnen. Spätestens ab 50 sollte die Kontrolle der Gefäß-Risikofaktoren Priorität haben. Neben medizinischen Faktoren stärken auch soziale Aktivität und die Behandlung von Hör- oder Seheinschränkungen die kognitive Reserve des Gehirns.
Die wirksamste verfügbare Strategie gegen einen großen Teil der Demenzerkrankungen ist heute klar: die konsequente Behandlung dessen, was auch Herz und Gefäße schützt.
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