Dehnen: Kleine Routinen bringen mehr als harte Workouts
22.02.2026 - 19:02:12 | boerse-global.deKurze, tägliche Dehnübungen sind effektiver als intensive, sporadische Sessions. Das belegen aktuelle Expertenanalysen. Schon wenige Minuten am Tag verbessern die Beweglichkeit, lösen Verspannungen und wirken einem modernen, sitzenden Lebensstil entgegen. Es geht nicht um perfekte Yoga-Posen, sondern um einfache, regelmäßige Bewegungen.
Was im Körper bei der Dehnung passiert
Regelmäßiges Stretching trainiert das gesamte neuromuskuläre System. Es erhöht die Muskelelastizität und fördert die Durchblutung. Eine Studie deutet sogar an: Passives Dehnen der Beine kann die Flexibilität der Blutgefäße erhöhen und so positiv auf den Blutdruck wirken.
Experten unterscheiden zwei Hauptarten. Statisches Dehnen hält eine Position und verbessert langfristig die Flexibilität. Dynamisches Dehnen basiert auf fließenden Bewegungen und eignet sich ideal zum Aufwärmen vor dem Sport. Der Körper lernt so, eine größere Muskellänge zuzulassen.
Alte Mythen und neue Fakten zum Stretching
Lange gehaltene Irrglauben werden durch Studien widerlegt. Dehnen vor dem Sport verhindert nach aktuellem Stand kaum Verletzungen. Auch vor Muskelkater schützt es nicht. Vorsicht ist sogar geboten: Intensives, statisches Dehnen vor kraftvollen Sportarten kann die Leistung mindern.
Eine neue Erkenntnis: Krafttraining über den vollen Bewegungsumfang verbessert die Flexibilität ähnlich gut wie klassisches Dehnen. Beweglichkeit ist kein isoliertes Thema, sondern gehört in ein ganzheitliches Trainingskonzept.
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So klappt die Dehn-Routine im Alltag
Der Schlüssel ist Regelmäßigkeit, nicht Perfektion. Schon wenige Minuten täglich reichen für den Anfang. Einfache Übungen lassen sich leicht integrieren: eine Nackendehnung am Morgen oder das Öffnen der Brust im Türrahmen nach der Arbeit.
Gehen Sie langsam in die Dehnung, bis ein leichtes Ziehen spürbar ist. Halten Sie die Position für 20 bis 45 Sekunden, ohne Schmerzen. Bei der Ausatmung lässt sich die Dehnung oft noch verstärken. Diese kleinen Gesten summieren sich und verbessern Haltung und Körpergefühl.
Warum Beweglichkeit mehr ist als nur Sport
Flexibilität ist ein Gesundheitsindikator. Sie erleichtert Alltagsbewegungen wie Bücken oder Greifen. Für ältere Menschen ist sie entscheidend, um mobil zu bleiben und Stürze zu vermeiden.
Die Forschung sieht zudem Verbindungen zur Herz-Kreislauf-Gesundheit. Dehnübungen können präventiv wirken. Die Erkenntnis, dass auch Krafttraining beweglich macht, ebnet den Weg für klügere, kombinierte Trainingsmethoden.
Die Zukunft: Beweglichkeit wird zum Standard
Die Diskussion markiert einen Wandel. Zukünftige Fitness-Ansätze werden Beweglichkeitstraining als festen Bestandteil sehen – kombiniert mit Kraft und Ausdauer. Der Trend geht zu personalisierten Routinen.
Die wichtigste Erkenntnis bleibt die Macht der Gewohnheit. Kleine, tägliche Einheiten sind der effektivste Weg, langfristig beweglich zu bleiben. In einer sitzenden Gesellschaft wird diese einfache Praxis unverzichtbar.
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