DAX, Showdown

DAX: Showdown bei 25.000 Punkten

11.02.2026 - 14:18:30

Der deutsche Leitindex verharrt knapp unter der psychologischen Marke von 25.000 Punkten, während Anleger den US-Arbeitsmarktbericht abwarten. Die technische Chartanalyse zeigt weiterhin ein konstruktives Bild.

Der deutsche Leitindex kämpft weiter mit der psychologisch wichtigen 25.000-Punkte-Marke. Zum Handelsbeginn am Mittwoch zeigte sich der DAX mit einem Minus von 0,12 Prozent bei 24.956 Punkten – und damit erneut knapp unter dieser entscheidenden Schwelle. Die Frage ist nun: Gelingt endlich der nachhaltige Ausbruch nach oben?

Anleger in Lauerstellung vor US-Daten

Die fehlende Kaufbereitschaft über 25.000 Punkten hat einen klaren Grund: Investoren warten auf den mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht für Januar, der am Nachmittag veröffentlicht wird. Nach einigen enttäuschenden Berichten erwarten Marktteilnehmer nun eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau mit rund 70.000 neu geschaffenen Stellen und einer konstanten Arbeitslosenquote von 4,4 Prozent.

„Die US-Arbeitsmarktdaten für den Januar sind so etwas wie die Zahl der Woche für die Börsen“, kommentierte Marktbeobachter Thomas Altmann von QC Partners. Eine weitere Abschwächung könnte den scheidenden Fed-Präsidenten Jerome Powell unter zusätzlichen politischen Druck bringen – besonders vor dem Hintergrund der bevorstehenden Amtsübernahme durch den designierten Fed-Chef Kevin Warsh.

Auch von den US-Börsen kam am Vortag kein echter Schwung. Der Dow Jones konnte zwar seine Rekordjagd fortsetzen, am Ende blieb von den Kursgewinnen jedoch kaum etwas übrig.

Technischer Ausblick bleibt konstruktiv

Charttechnisch befindet sich der DAX weiterhin in einem intakten Aufwärtstrend. Nach dem Allzeithoch vom 13. Januar bei 25.510 Punkten folgte eine Konsolidierung mit einem Verlaufstief bei 24.274 Punkten am 5. Februar. Die letzten drei Handelstage zeigten jeweils steigende Tageshochs und -tiefs – ein positives Signal.

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Mehrere technische Indikatoren bestätigen das konstruktive Bild: Die gleitenden Durchschnitte der letzten 20, 50 und 200 Handelstage weisen allesamt Kaufsignale aus. Auch die Slow Stochastik liefert ein positives Signal, nachdem die grüne Signallinie über die rote gestiegen ist. Statistisch besteht nach einem „Gap Up“ eine Wahrscheinlichkeit von 74 Prozent für eine Rally von zwei Prozent in den kommenden zehn Handelstagen.

Als nächste Hürden gelten das Verlaufshoch vom 3. Februar bei 25.100 Punkten sowie das Tageshoch vom 16. Januar bei 25.350 Punkten. Ein Ausbruch über diese Marken könnte Anschlusskäufe in Richtung des oberen Bollinger-Bandes auslösen. Nach unten bietet das Tagestief vom 9. Februar bei 24.710 Punkten eine wichtige Unterstützung.

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