Bitkom-Studie, Senioren

Bitkom-Studie: Drei Viertel aller Senioren sind jetzt online

31.01.2026 - 19:39:12

Eine neue Untersuchung zeigt, dass drei Viertel der über 65-Jährigen inzwischen das Internet nutzen. Die digitale Integration schreitet voran, doch digitale Kompetenz bleibt eine Herausforderung.

Die digitale Spaltung der deutschen Gesellschaft schließt sich rasant. Eine neue Studie belegt: 74 Prozent der Menschen ab 65 Jahren nutzen inzwischen das Internet. Das ist ein dramatischer Anstieg innerhalb von nur fünf Jahren.

Die Untersuchung des Digitalverbands Bitkom und des Bundesbildungsministeriums zeigt einen fundamentalen Wandel. Für die große Mehrheit der vernetzten Senioren ist das Netz kein Neuland mehr, sondern fester Bestandteil des Alltags. Drei von vier könnten sich ihr Leben ohne Internet kaum noch vorstellen.

Vom Luxus zur Notwendigkeit

Die treibende Kraft hinter diesem Boom sind greifbare Vorteile. An erster Stelle steht der soziale Kontakt: 72 Prozent der Befragten geben an, durch digitale Kanäle häufiger und flexibler mit Familie und Freunden in Verbindung zu bleiben. Das ist ein wirksames Mittel gegen Einsamkeit im Alter.

Die Nutzung geht weit über Video-Calls hinaus. 91 Prozent surfen zur Unterhaltung, 78 Prozent trainieren gezielt ihre geistige Fitness mit Online-Inhalten. Die Generation der „Silver Surfer“ konsumiert nicht nur passiv – sie gestaltet ihren Alltag aktiv mit digitalen Werkzeugen.

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Digitale Kompetenz bleibt die größte Hürde

Trotz der beeindruckenden Zahlen offenbart die Studie eine zentrale Schwachstelle. Viele ältere Nutzer schätzen ihre eigenen digitalen Fähigkeiten nur als mittelmäßig ein. Es klafft eine Lücke zwischen der täglichen Nutzung und dem tatsächlichen Anwendervertrauen.

Fast alle wünschen sich deshalb mehr Unterstützung: verständlichere Anleitungen, zielgruppenspezifische Schulungen und vor allem benutzerfreundlichere Technik. Dieser Appell richtet sich klar an Politik und Tech-Branche. Die Infrastruktur muss nachziehen, wenn die Integration gelingen soll.

Neue Märkte für Wirtschaft und Gesundheitswesen

Der Trend hat erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen. Eine ganze Generation wird zur relevanten Zielgruppe für E-Commerce, digitale Dienstleistungen und Telemedizin. Unternehmen, die bisher auf jüngere Käufer setzten, müssen umdenken.

Für das Gesundheitswesen eröffnen sich neue Möglichkeiten. Digitale Sprechstunden, Fernüberwachung von Patienten oder die Verbreitung von Gesundheitsinformationen gewinnen an Bedeutung. Die Tech-Industrie steht vor der Aufgabe, Produkte von Grund auf barriereärmer und intuitiver zu gestalten.

Der Weg zur digitalen Teilhabe für alle

Die Studie markiert einen Wendepunkt, ist aber kein Grund zur Entwarnung. Die nächste Herausforderung heißt digitale Souveränität. Es reicht nicht mehr, Senioren nur online zu bringen. Sie müssen sich dort auch sicher und selbstbewusst bewegen können.

Zukünftige Initiativen werden auf breit angelegte Bildungsprogramme, generationsübergreifende Projekte und altersgerechte Technikentwicklung setzen müssen. Die Geschwindigkeit der letzten fünf Jahre zeigt: Die digitale Integration der älteren Generation ist kein Nischenthema mehr. Sie verändert bereits jetzt die deutsche Gesellschaft nachhaltig.

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