Arctic, Monkeys

Arctic Monkeys 2026: Kommt jetzt der große Deutschland-Move?

18.02.2026 - 19:15:35

Arctic Monkeys-Fans in Deutschland hoffen 2026 auf neue Tourtermine, frische Songs und legendäre Setlists. Alle Gerüchte, Daten & Fan-Stimmen.

Du merkst es in jeder Playlist, in jedem Meme und in jedem Kommentar unter den alten Reading-Festival-Clips: Arctic Monkeys sind wieder voll im Gespräch. Zwischen Nostalgie um "AM", Debatten um den "The Car"-Sound und neuen Tourgerüchten fragen sich deutsche Fans: Wann kommen Alex Turner & Co. endlich wieder zu uns – und was bringen sie mit?

Hier checkst du den offiziellen Arctic-Monkeys-Livekalender

In UK und auf europäischen Festivals kursieren schon wieder Clips, in denen ganze Felder zu "I Bet You Look Good On The Dancefloor" ausrasten. Auf TikTok explodieren Edit-Videos mit "Do I Wanna Know?" und "505", während Reddit über Setlists und mögliche neue Songs diskutiert. Deutschland hängt mal wieder in der Warteschleife – aber genau diese Spannung sorgt gerade für maximalen Hype.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Offiziell spielen Arctic Monkeys Stand jetzt vor allem ausgewählte Festival- und Arena-Shows in Europa und Nordamerika. Die Band fährt seit der "The Car"-Phase eher das Modell "gezielt statt überall": weniger Termine, dafür größere Bühnen und optisch durchinszenierte Shows. Auf der offiziellen Live-Seite siehst du, wie konzentriert das Ganze geplant ist – und genau das macht Fans in Deutschland nervös.

Aus britischen Musikmedien ist in den letzten Wochen immer wieder zu lesen, dass sich die Band nach dem massiven "AM"-Erbe und dem polarisierenden "Tranquility Base Hotel & Casino" bewusst Zeit nimmt. In Interviews aus der "The Car"-Promo hat Alex Turner mehrfach angedeutet, dass neues Material nicht unter Zeitdruck entstehen soll. Gleichzeitig betonte er, wie sehr ihn die Reaktion der Fans auf die neueren, ruhigeren Songs überrascht hat – gerade live.

Für deutsche Fans heißt das: Wir sind in einer spannenden Zwischenphase. Die große Welttour zur letzten Platte ist abgeschlossen, aber die Band ist alles andere als inaktiv. In UK wird über Studiotermine spekuliert, und in den Kommentarspalten unter Festivalankündigungen poppt ständig die gleiche Frage auf: "Where are the Arctic Monkeys?". Sobald irgendwo ein neuer Festival-Headliner-Slot frei wird, taucht ihr Name in den Prediction-Threads auf.

Ein weiterer Punkt: Die Band hat in den letzten Jahren gezeigt, wie wichtig ihr der deutsche Markt ist. Konzerte in Berlin, Köln, München oder Hamburg waren meist ruckzuck ausverkauft, die Social-Media-Resonanz war jedes Mal enorm. Dazu kommen deutsche Streamingzahlen, die konstant hoch bleiben – gerade unter Jüngeren, die die Band teilweise erst über TikTok-Sounds entdeckt haben. Hinter den Kulissen spricht also viel dafür, dass Deutschland bei der nächsten größeren Live-Offensive nicht ausgelassen wird.

Warum also noch keine klaren Daten? Aus Branchensicht läuft das bei Acts dieser Größe oft nach dem gleichen Muster: Erst Festivals, dann Solo-Touren. Sobald sich Festivalbuchungen verdichten, folgen kurze Arena-Runs – perfekt, um neue Songs anzutesten und altes Material in neuem Licht zu zeigen. Sprich: Je häufiger du den Bandnamen im Kontext großer europäischer Festivals liest, desto größer die Chance, dass ein paar exklusive Deutschland-Shows angehängt werden.

Für dich als Fan bedeutet das: Genauer hinschauen, wenn in den nächsten Wochen neue Line-ups gedroppt werden. Und parallel schon mal grob Urlaubs- und Zugplanung im Hinterkopf halten – denn wenn Arctic Monkeys Termine droppen, geht es traditionell sehr schnell, bis alles weg ist.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Egal ob du seit "Whatever People Say I Am, That's What I'm Not" dabei bist oder die Band erst mit "AM" in dein Leben geplatzt ist: Die aktuellen Arctic-Monkeys-Shows fühlen sich an wie eine Best-of-Party mit cineastischem Einschlag. Die Setlists der letzten Tourphasen zeigen ziemlich klar, was dich zukünftig erwarten dürfte.

Fast jede Show startet mit einem Statement-Song: Häufig waren das zuletzt "Sculptures Of Anything Goes" oder "There'd Better Be A Mirrorball". Beide Nummern setzen sofort diesen leicht bedrohlichen, coolen Noir-Vibe, den "The Car" geprägt hat. Dazu diese ultra-lässige Bühnenpräsenz von Alex Turner – slicked back hair, Anzug, minimalistische Gesten. Sobald die ersten Töne erklingen, weiß jede Person in der Halle: Der Abend wird groß.

Danach geht es meist recht schnell in die Klassikerecke: "Brianstorm", "Snap Out Of It", "Don't Sit Down 'Cause I've Moved Your Chair", "Arabella" und natürlich "Do I Wanna Know?". Besonders "Do I Wanna Know?" ist live ein komplett eigenes Biest – diese stampfenden Drums, der Gitarrenriff, der durch den Körper fährt, und dann tausende Leute, die die Melodie mitschreien, bevor der Gesang überhaupt einsetzt. Genau diese Songs haben auf TikTok und YouTube ihren zweiten Frühling erlebt und dominieren jetzt die Kommentarspalten: "Imagine hearing this live", "I need this in my life".

Ein Safe-Slot im späteren Set hat fast immer "505". Mittlerweile ist der Song einer der emotionalen Höhepunkte. Fans organisieren online ganze "505"-Choraktionen, schreiben "play 505" auf Pappschilder und teilen zusammengeschnittene Clips, in denen genau dieser Moment im Konzert gezeigt wird: Das Licht geht runter, der erste Akkord, kurze Stille, dann kompletter Abriss. Der Song ist zu einem Ritual geworden, das auf jeder Show erwartet wird.

Spannend sind aber vor allem die neueren Stücke. "Body Paint" funktioniert live wie ein Mini-Drama: ruhiger Start, zwischendurch fast theatralische Phrasierung von Turner, und dann dieser ausufernde Gitarrenteil, bei dem die Band komplett aufdreht. Wer vorher noch skeptisch ist, ob die "The Car"-Energe live trägt, ist danach meist überzeugt. Reddit ist voll von Kommentaren à la "I didn't get this song until I saw it live".

Dazu kommen Überraschungsmomente: Mal taucht "Pretty Visitors" auf, mal "Cornerstone" oder "Fluorescent Adolescent". Gerade die älteren Indie-Hits sorgen dafür, dass sich die Shows wie ein generationsübergreifendes Treffen anfühlen: Leute, die 2006 schon bei "I Bet You Look Good On The Dancefloor" ausgerastet sind, stehen neben Gen-Z-Fans, die den Song über virale Footage kennengelernt haben. Wenn die Band dann genau diesen Song raushaut, entsteht dieses "Alle sind plötzlich 19"-Gefühl.

Visuell fahren Arctic Monkeys mittlerweile eine Art Retro-Filmstudio-Ästhetik: warme Scheinwerfer, Vintage-Mikros, Projektionen und Kameraschnitte auf Leinwände, die aussehen wie ein alter Late-Night-Mitschnitt. Die Band wirkt dabei gleichzeitig distanziert und extrem präsent. Alex Turner spricht nicht viel, aber wenn er was sagt, hängt die ganze Halle an seinen Lippen. Das überträgt sich jedes Mal auf den letzten Block der Show: "R U Mine?" als Abschluss oder im Zugabenblock ist praktisch garantiert – inklusive kollektiver Eskalation von der ersten bis zur letzten Reihe.

Wenn du also für künftige Deutschland-Shows planst, kannst du mit einem Mix rechnen aus:

  • Pflichtklassikern wie "Do I Wanna Know?", "R U Mine?", "I Bet You Look Good On The Dancefloor", "505"
  • Fan-Faves wie "Why'd You Only Call Me When You're High?", "Arabella", "Cornerstone"
  • aktuellen Stücken der letzten beiden Alben, die live deutlich wuchtiger kommen als auf Platte

Plus immer die Chance, dass sie spontan einen älteren Tiefenschnitt auspacken und die Hardcore-Fans komplett eskalieren.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Wer aktuell auf Reddit im Subreddit r/arcticmonkeys oder in deutschen Musikforen unterwegs ist, merkt schnell: Die Spekulationen laufen heiß. Ein großes Thema sind mögliche neue Songs. Einige Fans wollen bei letzten Festivalshows kurze Snippets gehört haben, die sie keinem bekannten Track zuordnen konnten – natürlich landen solche Handyvideos sofort auf TikTok, werden verlangsamt, geloopt und in den Kommentaren seziert. Ist das ein neues Riff? Ein Outtake von "The Car"? Oder nur eine alternative Live-Variation?

Parallel dazu kursiert die Theorie, dass die Band in eine weitere stilistische Phase eintreten könnte: weg vom barlastigen Crooner-Swag von "Tranquility Base" und "The Car", hin zu etwas kantigerem, aber ohne kompletten Rückfall zum "AM"-Sound. Manche User vergleichen das mit einem "Film-Noir-Gitarrenalbum" – also immer noch elegant und laid back, aber wieder mit mehr direktem Punch. Offiziell bestätigt ist davon natürlich nichts, aber genau diese Fantasie hält die Fanbase gerade extrem aktiv.

Dann gibt es die ewige Setlist-Debatte: Zu viel Neues? Zu viel Altes? Auf Reddit tauchen regelmäßig Mock-Setlists auf – mit minutiös durchgeplanten Reihenfolgen, die angeblich die perfekte Balance treffen. Ein beliebtes Fan-Szenario: Konzertstart mit "Do Me A Favour", mitten im Set ein ruhiger Block aus "No. 1 Party Anthem" und "Cornerstone", Abschluss mit "R U Mine?" und "505" als doppelseitigem Knock-out. In den Kommentaren wird dann diskutiert, welcher Song in Deutschland auf keinen Fall fehlen darf (Spoiler: "Mardy Bum" wird immer wieder eingefordert).

Viel Gesprächsstoff liefern auch die Ticketpreise. Nach den letzten großen Tourrunden hatten sich einige Fans darüber beschwert, wie teuer Stehplätze geworden sind – besonders in UK und den USA. In Deutschland waren die Preise im internationalen Vergleich zwar oft noch etwas moderater, aber trotzdem deutlich über dem, was viele noch aus den frühen 2010ern kennen. Auf TikTok tauchen Clips von Fans auf, die Rechnungen vergleichen: "Ich hab 2013 XY Euro gezahlt, 2023 war ich bei fast dem Doppelten".

Dem gegenüber stehen aber auch Stimmen, die darauf verweisen, dass die gesamte Liveindustrie teurer geworden ist: Venue-Kosten, Personal, Transport, Energie – in Fankommentaren wird das oft erstaunlich reflektiert diskutiert. Interessant ist dabei, wie loyal ein großer Teil der Community trotzdem bleibt: "Ich esse halt einen Monat mehr Nudeln, aber Arctic Monkeys lasse ich mir nicht entgehen", liest man sinngemäß immer wieder.

Ein weiterer Dauerbrenner: Deutschland-spezifische Hoffnungen. Auf X (Twitter) und Insta-Kommentarspalten liest man ständig Forderungen wie "Bitte wieder zurück in die Wuhlheide", "Köln Lanxess wann?" oder "Dieses Mal bitte Süden UND Norden!". Fans malen sich schon Tourrouten aus, die Berlin, Hamburg, Köln und München gleichermaßen abdecken. Manche träumen von einem kleineren, intimeren Club-Warm-up irgendwo in Deutschland – quasi als "Secret Show", die dann innerhalb von Minuten zur Legende wird.

Neben all dem Ernst gibt es natürlich auch den typischen Humor: Edits, in denen Alex Turners Bühnenansagen mit deutschen Untertiteln versehen werden, Memes über Leute, die "Arctic Monkeys nur wegen TikTok kennen", oder Clips von Fans, die ihre Eltern davon überzeugen, mit aufs Konzert zu kommen. Genau diese Mischung aus Spekulation, Ironie und echter Emotion sorgt dafür, dass die Vibes in der Community gerade besonders intensiv sind.

Alle Daten auf einen Blick

Konkrete neue Deutschlandtermine stehen aktuell zwar nicht offiziell im Kalender, aber an den bisherigen Meilensteinen und Strukturen kannst du dich gut orientieren. Die folgende Übersicht fasst die wichtigsten Eckdaten zu Arctic Monkeys der letzten Jahre zusammen – hilfreich, um Trends zu erkennen und die Wahrscheinlichkeit künftiger Shows einzuschätzen.

JahrEvent / ReleaseOrt / LandHinweis für Fans in Deutschland
2013Album "AM" ReleaseweltweitDurchbruch zum globalen Mainstream, seitdem konstant hohe Nachfrage nach Deutschland-Shows.
2018Album "Tranquility Base Hotel & Casino" ReleaseweltweitStilwechsel, aber Deutschlandkonzerte trotzdem schnell ausverkauft – Fanbasis bleibt stabil.
2022Album "The Car" ReleaseweltweitStart der aktuellen Live-Phase mit stärkerem Fokus auf cineastischen Sound und großen Bühnen.
2023Europa-/Festival-Touru. a. Großbritannien, FestivaleuropaMehrere Headliner-Slots auf großen Festivals; starke Nachfrage nach zusätzlichen Daten in Zentraleuropa.
2026laufende Spekulationen über neue Tour- und Studiophasenoch offenHohe Wahrscheinlichkeit, dass Deutschland bei größeren Europa-Plänen eine Rolle spielt – Live-Seite regelmäßig checken.
laufendOffizielle Tour-UpdatesonlineAktuelle Daten & Ankündigungen direkt bei der Band

Häufige Fragen zu Arctic Monkeys

Um dir die Wartezeit auf neue Termine etwas zu verkürzen und gleichzeitig alle wichtigen Infos kompakt zu sammeln, haben wir die häufigsten Fragen deutscher Fans zu Arctic Monkeys zusammengetragen – inklusive ausführlicher Antworten.

Wie wahrscheinlich ist eine neue Arctic-Monkeys-Tour in Deutschland in naher Zukunft?

Es gibt zwar noch keine offiziell bestätigten neuen Deutschlandtermine, aber aus Branchensicht spricht einiges dafür, dass Deutschland fester Bestandteil der nächsten Europa-Runde sein wird. Die Band hat hier eine riesige Fanbase, frühere Shows waren regelmäßig ausverkauft und die Streamingzahlen sind stabil hoch. Sobald sich in UK und auf internationalen Festivals eine neue aktive Phase andeutet, steigen die Chancen für eigene Arena-Dates in Städten wie Berlin, Köln, Hamburg oder München massiv.

Ein typisches Muster: Erst tauchen Arctic Monkeys als Headliner bei ein paar großen Festivals auf, dann folgen kurze, aber intensive Arenatouren. Wenn du aufmerksam die offiziellen Kanäle und Ticketanbieter beobachtest, wirst du die ersten Hints recht früh spüren – etwa durch kryptische Posts, Mailinglisten-Teaser oder plötzliche Platzhalter im Ticketingsystem. Halte dir also mental Zeitfenster im Jahr frei, in denen traditionell große Touren liegen (Frühjahr/Herbst) und checke regelmäßig die Live-Seite.

Welche Songs spielen Arctic Monkeys live fast immer?

Einige Tracks haben sich in den letzten Jahren praktisch als unverrückbare Säulen jeder Setlist etabliert. Dazu gehören:

  • "Do I Wanna Know?" – der wohl bekannteste Song, mit gewaltigem Mitsingfaktor
  • "R U Mine?" – häufig als Finale oder im letzten Drittel, maximaler Energielevel
  • "I Bet You Look Good On The Dancefloor" – dringlicher Indie-Klassiker aus den Anfangstagen
  • "505" – emotionaler Höhepunkt, von Fans leidenschaftlich eingefordert
  • "Arabella" und "Why'd You Only Call Me When You're High?" – wichtige "AM"-Säulen

Dazu kommt jeweils ein rotierender Block aus neueren Songs wie "Body Paint", "There'd Better Be A Mirrorball" oder "Sculptures Of Anything Goes". Die Band mischt ihre Setlists zwar leicht durch, aber sie weiß genau, welche Stücke das Publikum erwartet. Wenn du Tickets ergatterst, ist die Chance extrem hoch, dass du diese Kerntracks alle live erlebst.

Wie bekomme ich gute Tickets, ohne komplett abgezogen zu werden?

Arctic Monkeys gehören inzwischen zu den Acts, bei denen Tickets oft innerhalb weniger Minuten weg sind. Um nicht bei Resellern zu landen, lohnt sich ein bisschen Vorbereitung:

  • Newsletter & Accounts: Melde dich bei der Band, bei offiziellen Ticketanbietern und bei relevanten Venues für Newsletter an. Lege vorab Userkonten an, damit du am Verkaufstag nicht erst Registrierungen ausfüllen musst.
  • Presales nutzen: Große Acts bieten oft Fanclub-, Newsletter- oder Kreditkarten-Presales an. Diese haben geringere Konkurrenz, aber erfordern rechtzeitige Codes oder Registrierungen.
  • Tab-Strategie: Am Sale-Tag mehrere Tabs und Devices nutzen, vorher einloggen, Zahlungsdaten bereithalten. Gerade bei Arenashows zählt jede Sekunde.
  • Offizielle Resale-Plattformen: Wenn du Pech hast, warte lieber auf autorisierte Resale-Funktionen der großen Ticketanbieter, statt auf dubiose Drittplattformen zu gehen. Dort sind Preise oft begrenzt und Tickets verifizierter.

Für Deutschland gilt: Manche Venues arbeiten zusätzlich mit lokalen VVK-Stellen, die ein bestimmtes Kontingent haben. Ein Anruf oder Blick auf deren Webseiten kann sich lohnen – gerade, wenn der Online-Anbieter schon "ausverkauft" meldet.

Wie hat sich der Sound von Arctic Monkeys über die Jahre verändert?

Der Reiz von Arctic Monkeys liegt auch darin, dass sich ihr Sound immer wieder verschoben hat, ohne ihre Identität zu verlieren. Grob lässt sich das so einteilen:

  • Frühe Phase ("Whatever People Say I Am...", "Favourite Worst Nightmare"): Schneller, nervöser Indie-Rock mit scharf beobachteten Alltagsstories, viel Jugendenergie und Gitarrendruck.
  • Mittelphase ("Humbug", "Suck It And See"): Dunkler, psychdelischer, experimenteller. Hier beginnt die Band, mit Stimmungen und langsameren Tempi zu spielen.
  • "AM"-Ära: Groovebetonter, rifflastiger, fast schon hiphop-inspirierter Rock mit enormer Hook-Dichte. Das Album katapultierte sie endgültig in Stadiondimensionen.
  • Neuere Phase ("Tranquility Base Hotel & Casino", "The Car"): mehr Piano, Balladen, Lounge- und Crooner-Vibes, teils jazzige Akkorde und filmische Arrangements. Alex Turners Stimme steht stärker im Mittelpunkt, die Texte wirken introspektiver und surrealer.

Live kombinieren Arctic Monkeys diese Phasen so, dass sowohl alte als auch neue Fans abgeholt werden. Härtere Gitarrenstücke sorgen für den physischen Impact, die neueren, langsameren Songs für Gänsehaut und Atmosphäre.

Wie groß ist der Einfluss von Arctic Monkeys auf die aktuelle Gitarrenmusik?

Selbst wenn du heute junge Indie-Bands aus Deutschland oder UK anschaust, läuft der Schatten von Arctic Monkeys oft im Hintergrund mit. Viele Acts zitieren ganz offen "AM" als Schlüsselmoment, der ihnen gezeigt hat, dass Gitarrenmusik im Streaming-Zeitalter immer noch global durch die Decke gehen kann. Riffs, die auf halbem Weg zwischen Rock und R&B hängen, ironische Textlinien über Partys und Dating, der lässige Sprechgesang – all das findet man bei neuen Gruppen, die klar in der Post-Monkeys-Ära groß geworden sind.

Auch im TikTok-Universum tauchen Arctic-Monkeys-Songs ständig auf: als Soundtrack für Mood-Edits, Coming-of-Age-Clips oder ästhetische Montagen. Dadurch lernen immer neue Generationen die Songs kennen, oft losgelöst vom Kontext des ursprünglichen Albums. Der Effekt: Der Backkatalog der Band altert kaum und gewinnt im Gegenteil weiter an Relevanz.

Gibt es Unterschiede zwischen Arctic-Monkeys-Shows in Deutschland und im Ausland?

Wer Vergleichsvideos von UK-, US- und Deutschland-Shows anschaut, bemerkt feine Unterschiede. In Großbritannien ist das Ganze oft noch etwas rauer und fußballsong-artiger – du hörst die Chants schon minutenlang vor Konzertbeginn. In Deutschland sind die Reaktionen nicht weniger leidenschaftlich, aber manchmal leicht anders verteilt: Songs wie "Do I Wanna Know?" und "505" bringen hier regelmäßig wirklich jede Person zum Mitsingen, während bei manchen älteren Tiefenschnitten eher die Hardcore-Fans vorne komplett ausflippen.

Ein Pluspunkt deutscher Shows: Die Venues sind oft technisch hervorragend ausgestattet, und deutsche Crowds haben den Ruf, aufmerksam zuzuhören – auch bei leiseren Nummern. Gerade bei den neueren, ruhigeren Songs kann das eine besondere Intensität erzeugen, die man in manchen Festivalsettings so nicht bekommt. In Fankreisen liest man immer wieder Kommentare, dass bestimmte Balladen "in Berlin" oder "in Köln" noch mal anders geknallt haben als auf manch anderer Station.

Wie bleibe ich über Arctic Monkeys und mögliche Deutschlandtermine auf dem Laufenden?

Neben den offensichtlichen Wegen (Social-Media-Accounts der Band, große Musikmedien) lohnt es sich, ein paar zusätzliche Quellen im Blick zu haben:

  • Offizielle Website & Live-Seite: Die erste Adresse für bestätigte Daten und Links zu seriösen Ticketanbietern.
  • Fan-Subreddits und Discord-Server: Dort tauchen oft früh Hinweise auf, etwa wenn lokale Veranstalter Infos durchsickern lassen.
  • Newsletter deutscher Venues: Große Hallen und Arenen schicken oft vorab Hinweise auf kommende Shows heraus, bevor die breite Öffentlichkeit davon erfährt.
  • Playlist-Updates: Wenn neue Singles oder Kooperationen auftauchen, ist das oft ein Vorbote für eine aktivere Phase – und damit auch für Touren.

Kurz gesagt: Wenn du ein bisschen wachsam bleibst, wirst du die nächste große Arctic-Monkeys-Runde nicht verpassen – und kannst im Idealfall ganz vorne dabei sein, wenn Alex Turner und seine Band wieder auf einer deutschen Bühne auftauchen.


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