Apple, Google

Apple und Google rüsten gegen Smartphone-Diebstahl auf

19.02.2026 - 19:53:12

Hersteller setzen auf KI-Erkennung von Diebstahl und Satelliten-Notrufe, während die Polizei vor klassischen PIN-Ausspäh-Methoden warnt. Ein Wettlauf um die Sicherheit mobiler Daten.

Apple schließt eine aktiv ausgenutzte Sicherheitslücke, während Google KI-Schutz und Satelliten-Notruf vorstellt. Gleichzeitig warnt die Polizei vor klassischen Diebstahlmethoden. Der Kampf um die Daten auf dem Handy eskaliert.

KI erkennt den Diebstahl-Ruck

Die Hersteller setzen zunehmend auf künstliche Intelligenz, um Geräte zu schützen. Google plant für ein kommendes Android-Update eine KI-Funktion, die automatisch sperrt, wenn sie ein ruckartiges Entreißen des Smartphones erkennt. Diese Bewegung ist typisch für Taschendiebstähle.

Auch die Hardware wird robuster. Mit dem neuen Pixel 10a bringt Google den Notruf über Satelliten in die Mittelklasse. Nutzer können so auch ohne Mobilfunknetz Hilfe rufen – ein entscheidender Vorteil nach einem Diebstahl in abgelegenen Gebieten.

Polizei warnt vor „Shoulder Surfing“

Trotz High-Tech-Abwehr bleiben einfache Tricks effektiv. Polizeibehörden in Städten wie Hannover und Hamburg warnen aktuell vor der anhaltenden Diebstahlgefahr, besonders in Menschenmengen. Eine wachsende Methode ist das „Shoulder Surfing“.

Dabei spähen Täter die PIN ihres Opfers aus, bevor sie das Gerät stehlen. So umgehen sie die erste Sperre und gelangen direkt an mobile Bezahldienste und sensible Daten. Die Polizei rät dringend zur Nutzung von Fingerabdruck oder Gesichtserkennung.

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Diese Sofort-Maßnahmen schützen Ihr Gerät

Der beste Schutz kombiniert Technologie mit smarten Gewohnheiten. Jeder Nutzer sollte diese grundlegenden Schritte umsetzen:

  • Backups automatisieren: Sichern Sie Fotos und Kontakte regelmäßig in der Cloud.
  • Biometrie aktivieren: Nutzen Sie Fingerabdruck oder Gesichtserkennung plus eine starke PIN.
  • Fernzugriff einschalten: Dienste wie „Wo ist?“ (Apple) oder „Mein Gerät finden“ (Google) erlauben Ortung und Fernlöschung.
  • Updates sofort installieren: Apple schloss gerade eine kritische Zero-Day-Lücke (CVE-2026-20700) mit iOS 26.3. Die US-Behörde CISA nahm die bereits ausgenutzte Schwachstelle in ihren Katalog auf.
  • IMEI-Nummer notieren: Diese 15-stellige Nummer ist für Diebstahlanzeigen und Gerätesperrungen unerlässlich.

Das Wettrüsten zwischen Entwicklern und Kriminellen geht weiter. Während Apple und Google die Hürden erhöhen, passen Diebe ihre Methoden an. Die nächste Stufe des Schutzes verspricht eine noch intelligentere Verknüpfung von KI, Satelliten und Biometrie.

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