Apple überspringt M4 Ultra und plant M5 Ultra für Mac Studio
07.01.2026 - 21:44:12Apple hat den M4 Ultra gestrichen und setzt stattdessen auf einen M5 Ultra für die nächste Mac Studio-Generation. Das geht aus neuen Analysen der Chip-Roadmap hervor, die die Erwartungen an die Highend-Desktops grundlegend verändern.
„Hidra“-Chip entpuppt sich als kommender M6
Wochenlang kursierten Spekulationen über einen geheimnisvollen Chip mit dem Codenamen „Hidra“. Nun bringen neue Erkenntnisse aus einem umfangreichen Code-Leak Klarheit: Bei der als t8152 bezeichneten Entwicklung handelt es sich nicht, wie zunächst vermutet, um einen M4 Ultra, sondern um die nächste Chip-Generation M6. Diese soll voraussichtlich Ende 2026 in neuen MacBook Pros zum Einsatz kommen und auf TSMCs fortschrittlichem 2-Nanometer-Prozess basieren.
Die Fehleinschätzung erklärt das lange Schweigen Apples zu einem M4 Ultra. Da der M5 bereits seit Oktober 2025 die MacBook Pros antreibt, wäre ein Nachzügler der Vorgängergeneration markttechnisch kaum sinnvoll. Die Verwirrung entstand wohl durch überlappende Entwicklungszyklen, bei denen früher M6-Code neben finalen M5-Arbeiten auftauchte.
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Architektur-Limit verhindert M4 Ultra
Der Grund für die Absage des M4 Ultra ist technischer Natur. Der aktuelle M4 Max, der in den Highend-MacBook Pros steckt, verfügt Berichten zufolge nicht über die entscheidende UltraFusion-Schnittstelle. Diese proprietäre Brücken-Technologie ermöglichte es Apple bisher, zwei Max-Chips zu einem leistungsstärkeren Ultra-Chip zu verbinden.
Ohne diese Schnittstelle bliebe nur der Weg zu einem komplett neuen, riesigen Einzel-Chip (monolithischer Die). Diese Lösung gilt für den vergleichsweise kleinen Markt der Mac Studio- und Mac Pro-Workstations als zu kostspielig und ineffizient. Somit wird die Mac Studio, die zuletzt 2023 ein Update mit dem M2 Ultra erhielt, die gesamte M4-Generation auslassen – ein Novum seit Beginn der Apple-Silicon-Ära.
Mac Studio springt direkt auf M5 Ultra im Sommer 2026
Anstelle des gestrichenen Chips rückt nun die M5-Serie in den Fokus. Die Roadmap deutet auf ein Update der Mac Studio Mitte 2026 hin. Das erwartete Desktop-Modell soll dann entweder mit einem M5 Max oder einem wieder eingeführten M5 Ultra ausgestattet sein.
Der M5 Ultra soll die UltraFusion-Architektur wiederbeleben und damit die Leistung des M5 Max verdoppeln. Ersten Schätzungen zufolge könnte der Chip mit bis zu 32 CPU- und 80 GPU-Kernen aufwarten und so einen deutlichen Sprung gegenüber dem in die Jahre gekommenen M2 Ultra ermöglichen. Der Zeitplan passt zur allgemeinen M5-Einführung: Nach den MacBook Pros im Frühjahr 2026 könnte die Mac Studio um die WWDC 2026 im Sommer als Flaggschiff-Desktop präsentiert werden.
Ungewisse Zukunft für den Mac Pro
Während die Perspektive für die Mac Studio klar ist, bleibt die Lage beim Mac Pro ungewiss. Der Tower-Workstation wird Stand Januar 2026 immer noch mit dem fast dreijährigen M2 Ultra verkauft.
Gerüchte aus der Lieferkette deuten darauf hin, dass der Mac Pro intern „weitgehend abgeschrieben“ sein könnte und die Mac Studio die Rolle als primäre Workstation übernimmt. Einige Analysten halten es jedoch für möglich, dass es Mitte 2026 ein finales Update geben könnte – einfach durch den Einbau des M5 Ultra in das bestehende Gehäuse, um die PCIe-Erweiterungsmöglichkeiten zu erhalten. Hinweise auf einen dedizierten „Extreme“-Chip oder ein Redesign fehlen in den aktuellen Leaks.
Preisdruck und Empfehlung für Profis
Die Neuausrichtung der Roadmap erfolgt in einer Zeit steigender Komponentenkosten. Einem Bericht vom 6. Januar zufolge könnte der Preisdruck bei Speicher und Chips die Einführungspreise für die M5 Ultra Mac Studio in die Höhe treiben.
Für kreative Profis ist die Lage nun eindeutig: Der M4 Ultra kommt nicht. Wer sofort mehr Leistung benötigt, kann zum M4 Max MacBook Pro greifen. Alle anderen warten besser auf die M5 Ultra Mac Studio Mitte 2026. Der einst für den Desktop ersehnte „Hidra“-Chip kündigt stattdessen die nächste Generation Laptop-Leistung für Ende des Jahres an.
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