Apple treibt KI-Wearables mit Kameras voran
21.02.2026 - 05:18:12 | boerse-global.deApple entwickelt gleich drei neue Wearables mit Kamera und KI, um die reale Welt für Siri sichtbar zu machen. Laut aktuellen Berichten arbeitet der Konzern an Smartglasses, einem KI-Anhänger und Kamerahörern. Diese sollen als „Augen und Ohren“ des iPhones fungieren.
Hinter der Offensive steckt eine klare Neuausrichtung. Apple will künstliche Intelligenz aus dem Smartphone-Bildschirm befreien und in den Alltag integrieren. Die neuen Geräte sind keine eigenständigen Computer, sondern Zubehör. Sie sammeln Umweltdaten und schicken sie zur Verarbeitung an das iPhone. So soll Siri von reaktiven Befehlen zu proaktiver, kontextbewusster Hilfe werden.
Das Ziel: ein Ökosystem aus erschwinglichen, modischen Wearables schaffen. Es nutzt die riesige iPhone-Nutzerbasis und macht KI zu einem ständigen Begleiter. Ein Ansatz, der sich von gescheiterten Vorstößen abhebt, die das Smartphone ersetzen wollten.
Projekt N50: Smartglasses ohne Display
An der Spitze der Initiative stehen die Smartglasses mit dem Codenamen N50. Anders als die immersive Apple Vision Pro sollen sie kein Display haben. Die Steuerung erfolgt über Lautsprecher, Mikrofone und ein ausgeklügeltes Dual-Kamera-System.
Eine Kamera dient zum Fotografieren und Filmen. Die zweite ist für Computer Vision reserviert. Sie erfasst die Umgebung, misst Entfernungen und liefert visuelle Daten an die KI. So soll ein „Ganz-täglicher-KI-Begleiter“ entstehen.
Nutzer könnten auf ein Objekt blicken und Informationen dazu abrufen. Oder sie erhalten Navigation basierend auf echten Wahrzeichen. Auch das Scannen von Text von Plakaten wäre möglich. Apple setzt auf hochwertige Materialien, um sich von Konkurrenten wie Meta abzuheben. Die Entwicklung wurde beschleunigt; die Produktion könnte bereits im Dezember 2026 starten.
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KI-Anhänger und AirPods mit Kamera
Neben den Glasses testet Apple weitere Formfaktoren. Dazu gehört ein tragbarer KI-Anhänger. Das kleine, kamerabestückte Gerät könnte an der Kleidung befestigt oder als Halskette getragen werden. Es erinnert konzeptionell an den gescheiterten Humane AI Pin.
Der Anhänger wäre eine immer eingeschaltete Kamera und ein Mikrofon für das iPhone. Die Rechenleistung käme aber vom Smartphone. Das Projekt befindet sich in einer frühen Phase und könnte noch gestoppt werden. Bei Fortschritten wäre ein Launch 2027 denkbar.
Der dritte Teil der Strategie sind Kameras in künftigen AirPods. Sie würden Siri einen weiteren diskreten Blick auf die Umgebung des Nutzers ermöglichen. Diese Versionen könnten bereits in diesem Jahr auf den Markt kommen – als erste der neuen KI-Wearables. Die Kameras in Anhänger und Hörern wären einfache Sensoren für KI-Aufgaben, nicht für hochwertige Fotos.
Wettbewerb und Zeitplan
Apple betritt ein umkämpftes Feld. Meta hat mit seinen Ray-Ban Smartglasses bereits Fuß gefasst. Samsung arbeitet eigenen Berichten zufolge an KI-Brillen. Apples duales Kamerasystem und Fokus auf Premium-Materialien könnten entscheidende Unterschiede sein.
Der Zeitplan sieht eine gestaffelte Einführung vor: Die Kamerahörer könnten 2026 kommen, gefolgt vom KI-Anhänger und den N50-Glasses 2027. Die beschleunigte Entwicklung zeigt, dass Apple KI-Wearables zu einem Eckpfeiler seiner Zukunft machen will. Diese Produktpalette hat das Potenzial, unsere Interaktion mit Technologie grundlegend zu verändern – weg vom Bildschirm, hin zur allgegenwärtigen KI.
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