Apple Studio Display: Neue Modelle mit ProMotion kurz vor dem Start
20.02.2026 - 18:11:12 | boerse-global.deApple bereitet mit zwei neuen Studio-Display-Modellen und einem günstigen MacBook eine umfassende Produktoffensive vor. Entsprechende Hinweise in der aktuellen macOS-Version deuten auf eine Veröffentlichung bei der Veranstaltung am 4. März hin.
Code-Fund bestätigt zwei neue Monitore
Im Code des kürzlich veröffentlichten macOS 26.3 haben Experten eindeutige Referenzen auf zwei bisher unbekannte Apple-Displays entdeckt. Die Bezeichnungen J427 und J527 folgen den internen Namenskonventionen des Konzerns und deuten auf einen bevorstehenden Refresh der Monitor-Palette hin. Die seit 2022 unveränderte Studio Display-Linie steht damit vor ihrem größten Update.
Die Existenz zweier separater Identifikatoren lässt zwei Szenarien wahrscheinlich erscheinen: Entweder plant Apple unterschiedliche Bildschirmdiagonalen – möglicherweise neben dem etablierten 27-Zoll-Format auch eine 32-Zoll-Variante – oder eine Aufteilung in Standard- und Pro-Modelle. Der Fund in einem öffentlichen Software-Update gilt als verlässliches Indiz für eine unmittelbar bevorstehende Vorstellung, da Apple üblicherweise erst kurz vor Markteinführung den Support für neue Hardware integriert.
Technologischer Quantensprung steht bevor
Die aufgespürten Code-Strings verraten entscheidende Verbesserungen. Erstmals soll die ProMotion-Technologie mit variabler Bildwiederholrate bis zu 120 Hz Einzug halten – ein lange von Profis vermisstes Feature. Zudem ist Unterstützung für High Dynamic Range (HDR)-Inhalte vorgesehen. Damit würde Apple die größten Schwachstellen des Vorgängermodells beheben, das bei 60 Hz und Standard-Dynamikumfang verharrte.
Noch bemerkenswerter: Die neuen Displays sollen laut Code mit einem A19-Chip ausgestattet sein. Diese deutlich leistungsfähigere Silizium-Generation gegenüber dem bisher verbauten A13 Bionic könnte anspruchsvolle Aufgaben wie die Bildverarbeitung der Webcam, Spatial Audio-Berechnungen für die Lautsprecher oder „Hey Siri“-Sprachbefehle direkt im Monitor übernehmen – unabhängig vom angeschlossenen Mac.
Apple wirft mit Begriffen wie ProMotion, A19 und „Apple Intelligence“ viele Fachbegriffe in die Diskussion – nicht immer ist sofort klar, was dahinter steckt. Wer Apple‑Fachchinesisch schnell verstehen möchte, findet im kompakten Gratis‑Lexikon die 53 wichtigsten iPhone‑ und Apple‑Begriffe einfach erklärt – ideal für Einsteiger und Umsteiger. Das iPhone‑Lexikon jetzt kostenlos sichern
Günstiger MacBook-Neuzugang im Paket
Parallel zu den Monitor-Referenzen tauchte im Code auch das Kürzel J700 für ein neues MacBook-Modell auf. Dieses soll statt mit M-Serie-Chips mit einem A18 Pro-Prozessor auskommen, wie er im iPhone 16 Pro verbaut ist. Marktbeobachter sehen darin das seit Langem erwartete Einsteiger-Notebook, das im Bildungssektor und für Erstkäufer positioniert werden könnte.
Das zeitgleiche Erscheinen aller Produkt-Hinweise in derselben Software-Version legt eine koordinierte Markteinführung nahe. Mit der bereits angekündigten „Apple Experience“-Veranstaltung am 4. März 2026 in New York steht der wahrscheinlichste Termin für die Enthüllung fest.
Markt unter Druck: Apple muss liefern
Das aktuelle Studio Display stieß trotz seiner 5K-Auflösung und soliden Verarbeitung zunehmend auf Kritik. The fehlende 120-Hz-Unterstützung und der Verzicht auf Local Dimming waren bei einem Startpreis von 1.599 US-Dollar (umgerechnet etwa 1.450 Euro) schwer zu rechtfertigen – besonders angesichts konkurrierender Mini-LED- und OLED-Monitore mit höheren Bildwiederholraten zu günstigeren Preisen.
Die große Frage bleibt die Preisgestaltung. Werden die neuen Features wie ProMotion und HDR als Standard-Upgrade zum bisherigen Preis angeboten? Oder führt Apple mit einem „Studio Display Pro“ eine neue Premium-Klasse ein, die die Lücke zum professionellen 4.999-Dollar-Pro Display XDR schließt? Branchenkenner raten Kaufinteressenten bereits jetzt zum Abwarten der März-Veranstaltung.
Ausblick: Displays werden intelligenter
Die Integration des A19-Chips deutet auf eine langfristige Strategie hin: „Verteiltes Rechnen“, bei dem Peripheriegeräte eigene Prozessorleistung für entlastende Aufgaben mitbringen. Diese Architektur könnte künftig Standalone-Funktionen ermöglichen – von smarten Home-Features bis zur tieferen Integration mit „Apple Intelligence“, das voraussichtlich noch 2026 in macOS 27 Einzug halten soll.
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