Apple, Strategie

Apple startet mit neuer Strategie in das Produktjahr 2026

22.02.2026 - 18:01:12 | boerse-global.de

Apple kündigt für März eine Produktoffensive an, die ein günstigeres MacBook, leistungsstärkere MacBook Pro-Modelle und neue iPads umfasst. Die Präsentation erfolgt über Presse-Mitteilungen und persönliche Events.

Apple bereitet einen ungewöhnlichen, mehrtägigen Produktlaunch für Anfang März vor. Statt einer Keynote setzt der Konzern auf eine Serie von Presse-Mitteilungen und persönliche „Experience“-Events für Medien in New York, London und Shanghai. Im Fokus stehen ein neues, günstigeres MacBook, leistungsstärkere MacBook Pro-Modelle und frische iPads.

Neuer MacBook-Einstieg und Pro-Upgrades

Der wohl wichtigste Coup: Apple will den Einstieg in sein Laptop-Ökosystem attraktiver machen. Ein lang erwartetes, preisgünstigeres MacBook soll unterhalb der aktuellen MacBook Air positioniert werden. Gerüchte deuten auf einen A18 Pro-Chip und mehrere Gehäusefarben hin – eine Abkehr vom klassischen Mac-Design.

Parallel rüstet Apple seine Profi-Laptops auf. Die 14- und 16-Zoll-MacBook Pro-Modelle sollen mit neuen M5 Pro- und M5 Max-Chips einen Leistungsschub erhalten. Auch die MacBook Air in 13 und 15 Zoll wird voraussichtlich auf den M5-Prozessor umgestellt, bleibt aber optisch unverändert. Selbst der Mac Studio und der Studio Display könnten ein Update erhalten.

iPads und iPhone: KI für alle?

Auch bei den Tablets steht ein größerer Sprung an. Die iPad Air-Reihe soll mit dem M4-Chip ausgestattet werden und rückt damit performancemäßig deutlich näher an das iPad Pro heran. Noch interessanter: Das Einsteiger-iPad könnte erstmals mit einem A18- oder A19-Prozessor auskommen. Das wäre die Voraussetzung, um endlich auch auf dem günstigsten Tablet Apple Intelligence-Features zu aktivieren.

Im Smartphone-Segment setzt Apple seinen zweigleisigen Rhythmus fort. Der Nachfolger des iPhone 16e, das iPhone 17e, soll im Frühjahr erscheinen. Es erhält den A19-Chip des Flaggschiffs und MagSafe, behält aber wohl das bekannte Design mit Notch bei. So bleibt es klar als erschwingliche Alternative positioniert.

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Warum Apple die Keynote abschafft

Die unkonventionelle Launch-Strategie hat Methode. Indem Apple ab dem 2. März Produktankündigungen über Pressemitteilungen streut und die Geräte zwei Tage später der globalen Presse persönlich präsentiert, umgeht der Konzern den Zeitdruck einer einzigen Bühnenshow. Er kann jeder Neuheit gebührende Aufmerksamkeit schenken.

Die gleichzeitigen Events auf drei Kontinenten ermöglichen zudem einer breiteren Medienpalette den Hands-on-Test. Diese Verschiebung hin zu direktem Produkterlebnis könnte zum neuen Standard für Apples Frühjahrs-Upgrades werden – weg von der perfekt inszenierten Show, hin zum fokussierten Dialog.

Strategischer Schub für das ganze Jahr

Der Produktschub zu Jahresbeginn ist strategisch klug. Ein günstigeres MacBook könnte neue Nutzergruppen für macOS gewinnen und den Laptop-Markt aufmischen. Die durchgängigen Chip-Upgrades auf M4 und M5 untermauern zudem Apples technologische Führungsrolle.

Mit dem iPhone 17e etabliert sich zudem ein vorhersehbarer Zyklus: erschwingliche Modelle im Frühling, Pro-Versionen im Herbst. Diese Hardware bildet die Basis für die WWDC im Juni, wo die Software-Updates im Mittelpunkt stehen werden. Die Tech-Welt blickt gespannt auf die erste Märzwoche – dann zeigt Apple, womit es 2026 starten will.

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