Apple startet mit M5-Chips und KI-Offensive ins Jahr 2026
14.03.2026 - 00:00:26 | boerse-global.deApple hat sein gesamtes Hardware-Ökosystem mit einer Serie neuer Produkte aufgerüstet. Im Fokus stehen leistungsstarke M5-Chips und die Vorbereitung auf die hauseigene KI-Plattform Apple Intelligence.
Die Tech-Gigant stellte diesen Monat eine neue Generation von Macs, ein günstigeres iPhone und ein schnelleres iPad vor. Die meisten Geräte sind seit dem 11. März verfügbar. Mit der breit angelegten Offensive will Apple sein integriertes System aus Hardware und Software vor dem anstehenden Entwicklerkongress WWDC stärken. Die Botschaft ist klar: Künstliche Intelligenz soll künftig direkt auf den Geräten laufen – vom Einsteiger- bis zum Profi-Modell.
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Mac-Lineup erhält massives Leistungs-Update
Das Herzstück der Neuheiten ist die M5-Chip-Generation. Sie treibt neue MacBook Air- und MacBook Pro-Modelle an. Das neue MacBook Air startet nun mit 512 GB Speicher – doppelt so viel wie zuvor – und unterstützt Wi-Fi 7 sowie Bluetooth 6. Damit wird das Leichtgewicht zum Allrounder für anspruchsvolle Aufgaben.
Für Profis präsentierte Apple die 14-Zoll- und 16-Zoll-MacBook Pro mit den Hochleistungs-Chips M5 Pro und M5 Max. Sie sind für Videobearbeitung, komplexes Programmieren und Multitasking ausgelegt. Die Geräte bieten schnellere Thunderbolt-5-Anschlüsse, bis zu doppelt so schnelle SSDs und mindestens 1 TB Basisspeicher beim M5 Pro.
Eine Überraschung ist das neue MacBook Neo. Für umgerechnet etwa 550 Euro bietet es Schülern und Gelegenheitsnutzern einen günstigen Einstieg in das macOS-Ökosystem. Es soll direkt mit Chromebooks konkurrieren.
iPhone 17e und iPad Air: Mehr Leistung für die Breite
Auch das iPhone-Sortiment wächst. Das neue iPhone 17e bringt Kerntechnologien des Flagschiffs zu einem günstigeren Preis von etwa 550 Euro. Es hat den A19-Chip, eine 48-Megapixel-Hauptkamera, MagSafe und 256 GB Basisspeicher. Damit spricht Apple preisbewusste Kunden an, die dennoch nicht auf Leistung verzichten wollen.
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Das beliebte iPad Air erhielt einen deutlichen Leistungsschub durch den M4-Chip. Laut Apple ist das Tablet damit bis zu 30 Prozent schneller als das Vorgängermodell mit M3. Die Mobilfunk-Modelle profitieren zudem vom verbesserten C1X-Modem und Wi-Fi 7.
Displays und die Strategie der Integration
Zu den neuen Macs gesellen sich aktualisierte Monitore. Das neue Studio Display XDR mit Mini-LED und ProMotion richtet sich an Kreativprofis. Bei Nutzung mit M4- oder M5-Geräten ermöglicht es adaptive Bildwiederholraten bis 120 Hz. Das Standard-Studio Display erhält Thunderbolt 5 und eine bessere Webcam.
Die groß angelegte Produkteinführung unterstreicht Apples Kernstrategie: Durch die Verbreitung der M4- und M5-Chips in allen Geräteklassen bereitet das Unternehmen die nächste Generation KI-gestützter Software vor. Mehr Basisspeicher und schnellere Konnektivität deuten auf eine Zukunft hin, in der mehr Rechenleistung lokal auf dem Gerät erfolgt. Das verspricht nicht nur Geschwindigkeit, sondern auch mehr Datenschutz.
Blick nach vorn: Alles richtet sich auf die KI-Software aus
Nach diesem Hardware-Refresh richten sich alle Blicke auf die WWDC im Juni. Dort werden umfangreiche Updates für iOS, macOS und visionOS erwartet, die die neue Rechenpower der M-Chips für Apple Intelligence nutzen sollen. Analysten fragen sich: Wie wird sich Apples KI-Angebot von der Konkurrenz abheben?
Anhaltende Gerüchte gibt es zudem zu einer zweiten Generation der Vision Pro. Sie könnte einen der neuen M-Chips für verbesserte „Spatial Computing“-Fähigkeiten erhalten. Die März-Launches haben jedenfalls eine neue Leistungsbasis für das kommende Jahr geschaffen. Die Weichen für Apples KI-Zukunft sind gestellt.
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