Apple setzt 2026 auf faltbares iPhone und längere Akkulaufzeit
02.01.2026 - 20:00:12Apple bricht mit einer über zehnjährigen Tradition und wird laut Branchenberichten im Herbst 2026 kein Standardmodell iPhone 18 vorstellen. Stattdessen verlängert der Konzern den Lebenszyklus der aktuellen iPhone-17-Serie und konzentriert seine Ressourcen auf ein faltbares Premium-Modell sowie Software-Optimierungen für bestehende Geräte. Diese strategische Wende stellt die Akkuleistung in den Mittelpunkt.
Einem Bericht vom 1. Januar zufolge plant Apple für 2026 eine geteilte Produkteinführung. Während im Herbst ein iPhone Fold und ein iPhone 18 Pro erwartet werden, sollen das Basismodell iPhone 18 und ein günstigeres „iPhone 18e“ erst im Frühjahr 2027 erscheinen. Das bedeutet: Die im September 2025 vorgestellten Modelle iPhone 17 und iPhone 17 Air bleiben für volle 18 Monate die Flaggschiffe der Mainstream-Linie.
Die große Herausforderung: Akku für das faltbare iPhone
Die eigentliche Neuheit des Jahres 2026 soll das lang erwartete iPhone Fold werden. Ein geleaktes Mock-up vom 29. Dezember 2025 löste erneut Spekulationen über die Stromversorgung des Klapphandys aus. Faltbare Geräte stellen besondere Anforderungen: Oft muss der Akku in zwei getrennte Zellen aufgeteilt werden, um Platz für das Scharnier zu schaffen. Diese Bauweise reduziert meist die Energiedichte.
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Als Lösung gilt die Silizium-Kohlenstoff-Anoden-Technologie. Sie bietet bis zu 15 % höhere Energiedichte als herkömmliche Graphit-Zellen. Partner wie TDK integrierten sie bereits 2025 in ihre Lieferkette. Experten gehen davon aus, dass Apple diese Hochdichte-Technologie nutzen muss, um im iPhone Fold bei schlanker Bauweise eine „ganztägige“ Laufzeit zu erreichen. Die Gerüchte deuten auf eine Akkukapazität hin, die der des iPhone 17 Pro Max (5.088 mAh) nahekommen könnte.
Wettbewerb verschärft den Druck
Der Bedarf an Optimierung wird durch die Konkurrenz noch dringlicher. Ende Dezember 2025 kursierten Berichte über das Honor Power 2 – ein Konkurrenzgerät mit einem riesigen 10.000-mAh-Akku. Apple setzt traditionell nicht auf reine Milliamperestunden, sondern auf die Effizienz seiner eigenen A‑Serie‑Chips. Doch die Lücke zwischen den rund 3.100 mAh des iPhone 17 Air und der Konkurrenz wird immer größer.
Die Strategie für 2026 wird daher vermutlich auf den Effizienzgewinn durch den neuen A19 Pro‑Chip (für Pro‑ und Fold‑Modelle) und tiefe Software‑Integration setzen. Für Besitzer eines iPhone 17 Air bleibt eine angekündigte „Smart Battery Case“ die heiß ersehnte Zwischenlösung, um die Laufzeit ohne Wechsel zu einem Pro‑Modell zu verlängern.
Software-Optimierung wird zum Schlüsselfaktor
Da Hardware-Updates für die Standard-iPhones bis 2027 ausbleiben, muss die Software die Lücke schließen. iOS 19 hat bereits „Adaptive Power“-Funktionen eingeführt. Die kommenden Updates, deren Vorschau für die WWDC im Juni 2026 erwartet wird, müssen jedoch noch deutlichere Effizienzsprünge bringen.
Insider spekulieren über aggressiveres Management von Hintergrundprozessen und „Predictive Charging“-Algorithmen. Diese sollen die chemische Gesundheit der iPhone-17-Akkus erhalten und sicherstellen, dass sie den verlängerten 18‑Monats‑Zyklus gut überstehen. Die geplante Pause beim Standard‑iPhone markiert einen Wendepunkt in Apples Strategie – weg von starren jährlichen Updates für jede Produktlinie.


