Apple schließt mit iPhone 17e die Ära der günstigen iPhones ab
06.03.2026 - 16:51:58 | boerse-global.deApple hat die Preisgrenze für neue Einsteiger-iPhones dauerhaft auf 599 US-Dollar angehoben. Mit dem iPhone 17e setzt der Konzern eine Strategie fort, die vor vier Jahren mit dem iPhone SE 3 begann. Für Verbraucher bedeutet das: Der Einstieg in das iOS-Ökosystem wird deutlich teurer.
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Vom bescheidenen Anstieg zur radikalen Wende
Es begann mit einem scheinbar kleinen Schritt. Als Apple das iPhone SE 3 im März 2022 für 429 US-Dollar vorstellte, war das 30 Dollar teurer als sein Vorgänger. Analysten führten den Anstieg damals auf die Integration des A15-Chips und des teuren 5G-Modems zurück. Doch das war nur der Anfang.
Bereits im Herbst 2022 folgten massive Preiserhöhungen auf internationalen Märkten, angetrieben durch einen starken US-Dollar und steigende Logistikkosten. Die Botschaft war klar: Ein wirklich kostengünstiges iPhone zu produzieren, wurde für Apple immer schwieriger.
Das Aus für die SE-Reihe und ein 170-Dollar-Sprung
Der entscheidende Schritt kam im Februar 2025. Apple stellte das iPhone SE 3 ein und ersetzte es durch das iPhone 16e zum Startpreis von 599 Dollar. Das bedeutete einen Preissprung von 170 Dollar für das günstigste neue iPhone.
Zwar brachte das 16e große Upgrades wie ein OLED-Display und Face ID. Doch es eliminierte die 400-Dollar-Preisklasse aus Apples aktuellem Portfolio. Für den Konzern war das ein strategischer Schachzug, um den durchschnittlichen Verkaufspreis zu erhöhen. Für budgetbewusste Kunden schloss sich damit eine Tür.
iPhone 17e zementiert die neue Realität
Am 2. März 2026 bestätigte Apple mit der Vorstellung des iPhone 17e die neue Preisarchitektur. Das Modell startet erneut bei 599 Dollar, bietet dafür aber den neuen A19-Chip, 256 GB Basisspeicher und MagSafe.
Technisch ist das Gerät ein Kraftpaket und bietet einen hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis – allerdings auf einem deutlich höheren Preisniveau. Die Ära des 429-Dollar-iPhones ist damit endgültig Geschichte. Apples Fokus liegt nun auf Premium-Features im Mittelklasse-Segment, nicht mehr im Einsteigerbereich.
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Gebrauchtmarkt erlebt Boom durch hohe Neupreise
Parallel zu den steigenden Neupreisen erlebt der Gebrauchtmarkt für das iPhone SE 3 einen enormen Aufschwung. Wo bekommt man heute noch ein vollwertiges iPhone für kleines Geld? Die Antwort lautet: im Refurbished-Bereich.
Aktuell ist das SE 3 gebraucht für etwa 100 bis 150 Dollar zu haben. Dank des leistungsstarken A15-Chips und des Supports durch iOS 26 bleibt es eine praktikable Option für Nutzer, die einen kompakten Formfaktor und Touch ID schätzen. Der robuste Gebrauchtmarkt federt so die hohen Einstiegshürden bei neuen Geräten ab.
Strategische Neuausrichtung im gesamten Markt
Apples Preispolitik spiegelt einen Branchentrend wider. Smartphone-Hersteller verlassen das Ultra-Budget-Segment, weil fortgeschrittene Features wie OLED-Displays und KI-Chips die Produktion verteuern. Konkurrenten im Android-Lager erhöhen ebenfalls kontinuierlich ihre Basispreise.
Doch Apples Schritt von 429 auf 599 Dollar – ein Plus von fast 40 Prozent – war besonders deutlich. Damit distanziert sich das Unternehmen gezielt von der echten Budget-Kundschaft. Stattdessen setzt es auf Subventionen durch Mobilfunkanbieter, Inzahlungnahmen und den Gebrauchtmarkt, um preissensible Kunden im iOS-Ökosystem zu halten.
Was bedeutet die Zukunft?
Der neue Preisfuß von 599 Dollar für Einsteigermodelle wird voraussichtlich stabil bleiben. Apple wird in den kommenden Jahren eher interne Upgrades liefern als Preisreduktionen.
Für die Millionen Nutzer des iPhone SE 3 tickt jedoch langsam die Uhr. Zwar unterstützt iOS 26 das Gerät 2026 noch, doch Experten rechnen damit, dass es bald keine großen Software-Updates mehr erhalten wird. Irgendwann bleibt nur noch der Sicherheits-Support.
Damit bestätigt sich: Der bescheidene Preisanstieg beim iPhone SE 3 2022 war nur der erste Schritt einer dauerhaften strategischen Neupositionierung. Der günstige Einstieg bei Apple ist Geschichte.
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