Apple, Sicherheitslücken

Apple schließt mit iOS 26.3 fast 40 kritische Sicherheitslücken

12.02.2026 - 03:39:52

Apple verfentlicht ein dringendes Sicherheitsupdate für iPhones. iOS 26.3 schließt fast 40 Schwachstellen, darunter eine besonders kritische Lücke, die bereits für gezielte Angriffe genutzt wurde. Das Unternehmen bestätigte Berichte über "extrem ausgeklügelte Angriffe" vor der Veröffentlichung des Patches.

Das Update ist mehr als Routine. Die prominenteste Schwachstelle, CVE-2026-20700, wird mit der Verbreitung von Spionagesoftware in Verbindung gebracht. Solche "Zero-Day"-Lücken sind besonders gefährlich, weil Angreifer sie kennen, bevor der Hersteller reagieren kann.

Apple spricht von Angriffen auf "bestimmte Zielpersonen". Diese sogenannte "Söldner-Spyware" zielt typischerweise auf Journalisten, Aktivisten oder Politiker ab. Doch jede geschlossene Lücke stärkt die Sicherheit aller Geräte. Das Update repariert auch kritische Fehler im Systemkern und in der Safari-Browserengine WebKit.

So installieren Sie das Update sofort

Der wichtigste Schritt ist einfach: Aktualisieren Sie jetzt. Gehen Sie in den Einstellungen unter "Allgemein" -> "Softwareupdate" und laden Sie iOS 26.3 herunter.

  • Nutzen Sie eine WLAN-Verbindung.
  • Stellen Sie sicher, dass der Akku ausreichend geladen ist.
  • Das Gerät startet nach der Installation neu ? das kann auch speicherresidente Malware entfernen.
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Mehr Schutz: Diese Basics sollten Sie kennen

Updates sind essenziell, aber nur eine Säule der Sicherheit. Was können Nutzer noch tun?

  • Starke Authentifizierung: Verwenden Sie einen alphanumerischen Code und aktivieren Sie Face ID/Touch ID.
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA): Schalten Sie diese für Ihre Apple-ID unbedingt ein.
  • Vorsicht vor Phishing: Klicken Sie nicht auf verdächtige Links in E-Mails oder Nachrichten.
  • App Store only: Laden Sie Apps ausschließlich aus dem offiziellen App Store herunter.

Der "Walled Garden" und der extreme Schutzmodus

iOS ist von Grund auf als geschlossenes System ("Walled Garden") mit starken Schutzmechanismen konzipiert. Apps laufen in einer isolierten Sandbox, und sensible Daten sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt.

Für Hochrisiko-Nutzer bietet Apple den optionalen Blockierungsmodus (Lockdown Mode) an. Dieser Modus schränkt die Funktionalität stark ein ? etwa durch das Blockieren von Nachrichtenanhängen ? und minimiert so die Angriffsfläche radikal.

Die schnelle Reaktion auf die aktive Bedrohung zeigt das anhaltende Wettrüsten zwischen Herstellern und Cyberkriminellen. Für Nutzer bedeutet das: Regelmäßige Updates und grundlegende digitale Hygiene sind keine Option mehr, sondern eine Notwendigkeit.

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