Apple schließt kritische iPhone-Sicherheitslücke
16.02.2026 - 04:00:12Apple drängt alle Nutzer zur sofortigen Installation von iOS 26.3. Das Update behebt eine aktiv ausgenutzte Zero-Day-Lücke, die Angreifern die vollständige Kontrolle über das Gerät ermöglichen konnte. Es ist die wichtigste Sicherheitsaktualisierung seit Monaten.
Dringende Warnung vor ausgenutzter Schwachstelle
Im Zentrum des Updates steht die Schließung der als CVE-2026-20700 bekannten Sicherheitslücke. Apple bestätigt, dass diese bereits in „extrem ausgeklügelten“ Angriffen gegen ausgewählte Personen eingesetzt wurde. Die Schwachstelle im dynamischen Link-Editor (dyld) erlaubte es Angreifern, beliebigen Code auf dem Gerät auszuführen. Damit ist das Update keine Option, sondern eine Pflicht für jeden iPhone- und iPad-Besitzer.
Die Lücke war das letzte Puzzleteil einer komplexen Angriffskette. Zwei verwandte WebKit-Schwachstellen wurden bereits im Dezember 2025 mit iOS 26.2 geschlossen. Alle drei Fehler wurden von der Google Threat Analysis Group gemeldet, die auf staatlich unterstützte Cyberangriffe spezialisiert ist. Dies deutet auf gut ausgestattete Akteure hin, die gezielte Spionagekampagnen durchführten.
Umfassende Sicherheitsüberholung mit über 35 Patches
Das Update ist weit mehr als nur ein Einzelfix. Apple schließt insgesamt über 35 Sicherheitslücken im gesamten Betriebssystem. Drei davon betreffen den Systemkern – eine hätte bösartigen Apps Root-Privilegien, also höchste Systemrechte, verschaffen können.
Besonders brisant: Mehrere Patches beheben Datenschutzrisiken am Sperrbildschirm. Eine Lücke in der Fotos-App hätte es Personen mit physischem Zugang ermöglicht, Bilder einzusehen. Zwei Schwachstellen in den Barrierefreiheits-Funktionen öffneten ähnliche Einfallstore für sensible Daten. Mit der Veröffentlichung der Patches beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit: Kriminelle könnten versuchen, die Korrekturen rückzuentwickeln, um eigene Angriffe zu starten.
Neue Funktionen für Datenschutz und Wechselwillige
Neben der Sicherheit bringt iOS 26.3 auch praktische Neuerungen. Das Feature „Präzisen Standort begrenzen“ schützt die Privatsphäre bei neueren iPhone-Modellen. Es verhindert, dass Mobilfunknetze die genaue Hausadresse des Geräts ermitteln können – die Ortung bleibt auf Stadtteilebene.
Reagiert hat Apple auch auf regulatorischen Druck: Der Wechsel von iPhone zu Android wird deutlich vereinfacht. Ein neues Tool überträgt Fotos, Nachrichten und Passwörter durch einfaches Nebeneinanderlegen der Geräte – ohne zusätzliche App. Ein Schritt, der auch europäische Wettbewerbshüter besänftigen dürfte.
Experten raten: Sofort updaten!
Sicherheitsexperten betonen die Dringlichkeit. „Zielgerichtete Angriffe auf Journalisten oder Aktivisten sind nur der Anfang“, warnt ein Analyst. „Sobald die Methode bekannt ist, adaptieren Kriminelle sie für breitere Attacken.“ Jeder Nutzer könne zum Kollateralschaden werden.
Die Installation ist einfach: Unter Einstellungen > Allgemein > Softwareupdate steht iOS 26.3 zum Download bereit. Kompatible Geräte – darunter iPhone 11 und alle neueren Modelle – sollten umgehend aktualisiert werden. Die Aktivierung automatischer Updates bleibt die beste Vorsorge für die Zukunft.
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Die Experten betonen die Dringlichkeit. „Zielgerichtete Angriffe auf Journalisten oder Aktivisten sind nur der Anfang“, warnt ein Analyst. „Sobald die Methode bekannt ist, adaptieren Kriminelle sie für breitere Attacken.“ Jeder Nutzer könne zum Kollateralschaden werden.
Die Installation ist einfach: Unter Einstellungen > Allgemein > Softwareupdate steht iOS 26.3 zum Download bereit. Kompatible Geräte – darunter iPhone 11 und alle neueren Modelle – sollten umgehend aktualisiert werden. Die Aktivierung automatischer Updates bleibt die beste Vorsorge für die Zukunft.
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