Apple, MacBook

Apple plant günstiges MacBook mit A18 Pro-Chip für März

15.02.2026 - 18:39:12

Apple will mit einem neuen, kostengünstigen MacBook den Einsteiger-Laptop-Markt erobern. Das Gerät soll einen A18 Pro-Chip nutzen und könnte besonders durch eine extrem lange Akkulaufzeit punkten.

Apple will den Markt für günstige Laptops mit einem neuen, kostengünstigen MacBook aufmischen. Das Gerät soll bereits im März vorgestellt werden und könnte mit einem iPhone-Chip und neuen Farben eine strategische Kehrtwende einläuten.

Cupertino, 15. Februar 2026 – Jahrelang kursierten Gerüchte, nun verdichten sie sich: Apple bereitet offenbar ein günstiges MacBook vor, das direkt mit Chromebooks und preiswerten Windows-PCs konkurrieren soll. Laut aktuellen Berichten aus der Lieferkette und von Analysten könnte das Einsteigermodell schon im März 2026 präsentiert werden. Es würde eine neue Preisklasse in Apples Laptop-Portfolio etablieren und soll vor allem den Bildungssektor und preisbewusste Kunden ansprechen. Der Plan ist klar: Die Einstiegshürde in das Apple-Ökosystem soll gesenkt und die Nutzerbasis von macOS massiv erweitert werden.

Der Schlüssel zum niedrigen Preis: Ein iPhone-Chip

Die größte Überraschung ist die Wahl des Prozessors. Statt der leistungsstärkeren und teureren M-Serie aus dem MacBook Air oder Pro soll das Budget-Modell mit einem A18 Pro-Chip ausgestattet werden – derselbe, der auch die iPhone 16 Pro Modelle antreibt. Diese Entscheidung ist der entscheidende Hebel, um den Preis zu drücken.

Der A18 Pro verfügt über eine 6-Kern-CPU, eine 6-Kern-GPU und eine 16-Kern-Neural Engine. Benchmarks zufolge kann sein Einzelkern-Tempo mit dem älteren M1-Chip mithalten. Alltägliche Aufgaben wie Surfen, Textverarbeitung oder Videostreams sollten damit flüssig laufen. Für anspruchsvolle Profi-Anwendungen wie hochauflösenden Videoschnitt oder 3D-Rendering ist der Chip dagegen weniger geeignet, da die Mehrkernleistung hinter der M-Serie zurückbleiben dürfte. Das Basismodell soll mit 8 GB RAM ausgeliefert werden.

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Strategische Kompromisse unter 800 Euro

Um einen Zielpreis zwischen etwa 550 und 750 Euro zu erreichen, muss Apple bei der Hardware Kompromisse eingehen. Das Gerät soll zwar über ein 12,9-Zoll-Display verfügen, aber wohl mit einer Standard-LCD-statt einer hochwertigen Liquid-Retina-Technologie. Das bedeutet geringere Helligkeit und einen eingeschränkteren Farbraum.

Auch bei den Anschlüssen wird gespart. Der A18 Pro unterstützt von Haus aus nicht den schnellen Thunderbolt-Standard. Daher wird das neue MacBook voraussichtlich nur einen einzigen USB-C-Port für langsamere Datenübertragung und Laden besitzen. Die Unterstützung für externe Monitore wäre damit auf einen Bildschirm beschränkt, und der beliebte MagSafe-Ladeanschluss könnte entfallen. Trotzdem soll sich das Gerät nicht billig anfühlen: Berichten zufolge hat Apple ein neues, kostengünstigeres Fertigungsverfahren für das Aluminium-Gehäuse entwickelt, um ein hochwertiges Metall-Design beizubehalten.

Die große Chance: Rekord-Batterielaufzeit

Während bei einigen Features gespart wird, könnte die Chip-Wahl dem Budget-MacBook einen entscheidenden Vorteil verschaffen: eine extrem lange Akkulaufzeit. Der A18 Pro wurde für die maximale Energieeffizienz in Smartphones entwickelt. In einem Laptop mit deutlich größerem Akku könnte diese Effizienz zu einer rekordverdächtigen Ausdauer führen – womöglich weit über einen vollen Tag typischer Nutzung hinaus.

Ambitionierte Ziele für den Massenmarkt

Apples Ziel mit diesem Laptop ist offensiv: Die Dominanz von Chromebooks und günstigen Windows-Geräten, besonders im Bildungsbereich, soll gebrochen werden. Mit einem vollwertigen macOS-Erlebnis zu einem deutlich niedrigeren Preis könnte Apple Millionen neuer Nutzer gewinnen – Schüler, Familien und auch Unternehmen, die sich bisher kein Apple-Gerät leisten konnten oder wollten.

Die Erwartungen im Konzern sind hoch. Einigen Berichten zufolge plant Apple die Auslieferung von bis zu 8 Millionen Einheiten. Das könnte rund 25 Prozent aller Mac-Verkäufe ausmachen. Es handelt sich also keineswegs um ein Nischenprodukt, sondern um einen neuen strategischen Pfeiler für das Wachstum der Mac-Sparte.

Sollten sich die jüngsten Gerüchte bewahrheiten, könnte die offizielle Vorstellung bereits bei einem Apple-Event im März erfolgen. Der Start wäre der Auftakt zu einem ereignisreichen Jahr für den Mac, in dem auch neue M5-MacBook Air– und High-End-MacBook Pro-Modelle erwartet werden. Die Einführung eines wirklich preisgünstigen MacBooks wäre eine der folgenreichsten Produktlancierungen des Konzerns seit Jahren – und könnte den gesamten Einsteiger-Laptop-Markt neu definieren.

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