Apple MacBook Pro: M5 Pro und M5 Max kommen im März
17.02.2026 - 00:18:12Apple bereitet den Launch neuer Profi-Laptops vor. Die 14- und 16-Zoll-MacBook Pro-Modelle mit den leistungsstarken M5 Pro und M5 Max Chips sollen bereits in der ersten Märzwoche 2026 vorgestellt werden. Damit komplettiert Apple die Einführung der M5-Familie für seine professionellen Notebooks. Der Release ist eng mit dem Update auf macOS 26.3 verknüpft – ein klares Signal für einen bedeutenden Hardware-Refresh für Kreativprofis und Power-User.
Fokus auf Performance, nicht auf Design
Es wird erwartet, dass es sich primär um ein leistungszentriertes Update handelt, nicht um eine optische Neugestaltung. Marktindikatoren deuten darauf hin: Die Lagerbestände der aktuellen High-End-Modelle mit M4 Pro und M4 Max schwinden. Apple räumt offenbar die Kanäle für die neuen, deutlich leistungsfähigeren Maschinen frei. Für Anwender mit anspruchsvollen Workflows markiert die Ankunft der M5 Pro und Max einen Schlüsselmoment in der Evolution von Apples eigener Silizium-Architektur.
Das Herzstück: Was die M5 Pro und Max Chips versprechen
Obwohl Apple die Spezifikationen noch nicht offiziell bestätigt hat, liefert die im Oktober 2025 vorgestellte Basis-M5-Architektur eine klare Blaupause. Der Chip wird im verbesserten 3-Nanometer-Verfahren gefertigt, was typischerweise Effizienz- und Leistungsgewinne bringt. Der größte Sprung betrifft jedoch die künstliche Intelligenz.
Die nächste Generation der GPU integriert in jeden Kern einen neuronalen Beschleuniger. Dieses Design soll bis zu 3,5-fach höhere KI-Leistung gegenüber der Vorgängergeneration ermöglichen. Maschinelles Lernen und on-device-KI-Funktionen in macOS werden so dramatisch beschleunigt. Die M5 Pro und Max werden diese Architektur hochskalieren – mit mehr CPU- und GPU-Kernen für anspruchsvollste Aufgaben in Videobearbeitung, 3D-Rendering und wissenschaftlichen Berechnungen.
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Fundament für Profi-Leistung: Die M5-Architektur im Detail
Die Grundlage für die Pro-Chips legte der bereits bekannte M5. Er brachte eine fast 30-prozentige Steigerung der Memory-Bandbreite auf 153 GB/s und eine dritte Generation der Raytracing-Engine. In unterstützten Apps verspricht das Grafikleistungssteigerungen von bis zu 45 Prozent gegenüber dem M4.
Zudem enthält der M5-SoC einen verbesserten 16-Kern-Neural-Engine und beschleunigte SSDs, die große Dateien bis zu doppelt so schnell laden lassen. Diese Verbesserungen werden die Basis der M5 Pro und Max bilden, die noch höhere Bandbreiten und leistungsfähigere Media Engines für professionelle Workflows bieten dürften.
Wettbewerbsdruck und Branchentrend
Der erwartete März-Release setzt Apples aggressiven jährlichen Refresh-Zyklus fort und erhöht den Druck auf die PC-Konkurrenz. Der Fokus auf spezialisierte KI-Verarbeitung im Chip folgt einem klaren Branchentrend, bei dem ML-Features direkt in Anwendungen integriert werden. Durch die Hardware-Unterstützung in der GPU strebt Apple ein nahtloses und hocheffizientes Nutzererlebnis für KI-Tools an.
Die neuen Modelle behalten voraussichtlich das seit 2021 etablierte Design mit Liquid Retina XDR Display, umfangreicher Anschlussauswahl und Sechssprecher-Soundsystem. Ein größeres Redesign, etwa mit OLED-Display, wird erst für eine spätere Generation, wahrscheinlich mit dem M6-Chip Ende 2026 oder später, erwartet.
Ausblick: Was nach dem Launch folgen könnte
Auf die MacBook Pro werden voraussichtlich weitere Updates im Mac-Ökosystem folgen. Ein überarbeitetes MacBook Air mit dem Basis-M5-Chip wird für das erste Quartal 2026 erwartet. Auch aktualisierte Mac Studio Modelle könnten in Kürze erscheinen.
Für professionelle Anwender, die noch auf Intel-basierte oder M1-Macs setzen, bietet der Wechsel auf die M5-Spitzenchips die größten Leistungssprünge. Apple hat bereits für den Basis-M5 bis zu 6-fach höhere KI-Leistung und doppelt so schnelle CPU-Leistung im Vergleich zum M1 hervorgehoben. Die M5 Pro und Max werden diese Lücke noch weiter vergrößern und Apples Führungsposition im Profi-Laptop-Markt festigen. Der Blick richtet sich nun auf Anfang März.
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