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Apple M5 Max und M5 Ultra: Code-Leak bestätigt nächste Chip-Generation

09.02.2026 - 14:45:12

In iOS-Code gefundene Hinweise belegen die Entwicklung der M5 Max- und Ultra-Prozessoren. Ein Marktstart neuer MacBook Pros und leistungsstarker Desktops wird für Anfang März 2026 erwartet.

Apple bereitet die nächste Stufe seiner Hochleistungs-Chips vor. In einer Entwicklerversion des Betriebssystems iOS 26.3 fanden Forscher konkrete Hinweise auf die bislang unbestätigten Prozessoren M5 Max und M5 Ultra. Der Fund bestätigt Gerüchte über eine bevorstehende Mac-Offensive des Tech-Riesen, möglicherweise schon im März.

Code-Spuren verraten Apples Pläne

Die Entdeckung gelang dem Software-Forscher Nicolás Alvarez. In der sogenannten Release Candidate von iOS 26.3 stieß er auf die Identifikatoren T6051 und T6052. Diese verweisen auf die internen Plattformnamen H17C und H17D. Für Experten ist die Zuordnung klar: Nach Apples etabliertem Namensschema steht „H17“ für die M5-Generation. Das Suffix „C“ bezeichnet historisch die „Max“-Variante, „D“ die „Ultra“-Version.

Auffällig ist jedoch eine Lücke. Der erwartete Identifikator für den M5 Pro – vermutlich T6050 oder H17S – fehlt in den durchsuchten Dateien. Was steckt dahinter? Eine mögliche Erklärung: Die spezielle iOS-Version benötigte schlicht nicht alle Treiber-Referenzen für Macs. Eine grundlegende Änderung des Namensschemas halten Beobachter für unwahrscheinlich, da die Muster für Max und Ultra konsistent sind.

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Trotz seiner Abwesenheit im Leak rechnet die Branche fest mit dem M5 Pro. Dieser Chip treibt traditionell den Absatz der MacBook Pro-Modelle an und bietet Profis eine Balance aus Leistung und Effizienz – ohne die Extreme der Max- oder Ultra-Varianten.

Launch im März rückt näher

Der Zeitpunkt des Code-Funds passt perfekt zu aktuellen Gerüchten aus der Lieferkette. Laut dem renommierten Bloomberg-Journalisten Mark Gurman peilt Apple einen Produkt-Start bereits für die Woche ab dem 2. März 2026 an.

Seine Analyse verknüpft neue 14-Zoll- und 16-Zoll-MacBook Pros mit der finalen Veröffentlichung von macOS 26.3, das sich derzeit in der Beta-Phase befindet. Die parallelen Zeitpläne für Software und Hardware deuten auf ein baldiges Update der Profi-Laptops hin. Ein weiteres Indiz: Der Lagerbestand aktueller M4 Pro- und M4 Max-MacBook Pros bei großen Händlern schwindet – ein klassisches Zeichen für die Ankunft neuer Modelle.

Was bedeutet das für die Mac-Welt?

Die Bestätigung eines M5 Ultra-Chips wirft die Frage auf, welche Desktop-Macs zuerst bedacht werden. Die Ultra-Klasse, die effektiv zwei Max-Chips über die UltraFusion-Architektur vereint, ist typischerweise dem Mac Studio und dem Mac Pro vorbehalten.

Der Code-Leak nennt kein spezifisches Gerät. Doch das gleichzeitige Auftauchen von Max- und Ultra-Identifikatoren nährt Spekulationen über ein synchronisiertes Frühjahrs-Update für Laptops und leistungsstarke Desktops. Folgt der M5 Max seinen Vorgängern, dürften vor allem Grafikleistung und KI-Verarbeitung deutlich zulegen. Der Standard-M5 brachte Ende 2025 eine neue Neural-Engine-Architektur; die Max- und Ultra-Varianten werden diese für Anwendungen wie 3D-Rendering, Training großer Sprachmodelle (LLM) oder 8K-Videoproduktion massiv hochskalieren.

Mit der iOS-Release Candidate bereits bei Entwicklern könnte die offizielle Vorstellung der neuen Hardware nur noch Wochen entfernt sein. Apple favorisiert für Events im ersten Quartal traditionell den März. Die Branche blickt nun gespannt auf das angepeilte Startfenster Anfang März: Wird der M5 Pro noch auftauchen? Und bringt der M5 Ultra tatsächlich einen frischen Mac Studio? Der Code-Leak liefert jedenfalls den definitiven Beweis: Apples nächste Chip-Generation ist startklar.

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