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Apple M5 Max: Laptop-Chip schlägt High-End-Desktop

25.01.2026 - 12:43:12

Der kommende Apple M5 Max Chip erreicht laut Leaks Desktop-Leistung in einem Laptop und könnte mit dem neuen Creator Studio vorgestellt werden.

Der neue M5 Max von Apple könnte die Grenze zwischen Laptop und Workstation einreißen. Geleakte Benchmarks deuten auf eine historische Leistungsexplosion hin, die selbst Highend-Desktops alt aussehen lässt. Die Vorstellung der neuen MacBook Pros wird bereits für diesen Mittwoch erwartet.

Ein historischer Leistungssprung

Die Zahlen, die am Wochenende durchsickerten, sind atemberaubend. Der M5 Max soll im Benchmark-Tool Geekbench 6 einen Multi-Core-Score von über 31.000 Punkten erreichen. Das ist ein Niveau, das bisher 64-Kern-AMD-Threadripper-Prozessoren in großen Desktop-Türmen vorbehalten war.

Noch beeindruckender sind die Grafikwerte. Der 40-Kern-GPU des Chips soll über 257.000 Punkte erzielen – ein Plus von 34 Prozent gegenüber dem Vorgänger M4 Max. Damit übertrifft der Laptop-Chip sogar den M3 Ultra im Mac Studio, obwohl dieser über eine 80-Kern-Grafikeinheit verfügt.

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Desktop-Grafikpower für unterwegs

Was bedeuten diese Zahlen konkret? Fachmedien ziehen den Vergleich zur Desktop-Version der NVIDIA GeForce RTX 4070. Diese Leistungsklasse in einem schlanken Laptopgehäuse zu erreichen, ist eine technische Meisterleistung. Kreativprofis könnten damit anspruchsvolle 8K-Videobearbeitung oder 3D-Rendering unterwegs erledigen – Aufgaben, für die bisher ein stationärer Rechner nötig war.

Der Fortschritt kommt nicht durch mehr Rechenkerne, sondern durch eine effizientere Architektur. Apple nutzt dafür wohl eine fortschrittliche Verpackungstechnologie von TSMC, die für bessere Wärmeabfuhr und schnelleren Datentransfer zwischen den Chip-Komponenten sorgt.

Start mit neuem Software-Bundle

Der Zeitpunkt der Leaks passt perfekt: Mehrere Quellen, darunter MacRumors, erwarten die offizielle Vorstellung am Mittwoch, den 28. Januar. Der Termin fällt mit dem Start von „Apple Creator Studio“ zusammen, einem neuen Software-Paket für Kreativschaffende.

Auch die Lieferketten sprechen eine deutliche Sprache: Bei konfigurierbaren MacBook Pro-Modellen mit M4-Chip schieben sich die Liefertermine im Apple-Store bereits in den März. Ein klassisches Zeichen dafür, dass Platz für neue Modelle geschaffen wird.

Die Strategie ist klar: Apple will das neue MacBook Pro als Hardware-Herzstück für sein Creator-Studio-Ökosystem positionieren. Die parallele Vorstellung von Hard- und Software soll den direkten Nutzen in Videobearbeitung, Musikproduktion und 3D-Design demonstrieren.

Markt unter Spannung

Die Reaktionen aus der Profi-Community schwanken zwischen vorsichtigem Optimismus und purer Begeisterung. Für viele Kreative könnte der Traum vom einen Gerät wahr werden: Ein leistungsstarker Laptop, der gleichzeitig als vollwertige Desktop-Workstation dient.

Für Apple kommt der Launch zum richtigen Zeitpunkt. In einem schwierigen PC-Marktjahr könnte ein solcher „Super-Zyklus“ die Dominanz des Konzerns im Premium-Segment zementieren. Die einzigartige Leistung pro Watt bleibt dabei der größte Trumpf – für Unternehmen und Agenturen, die Produktivität und Energiekosten im Blick haben.

Was am Mittwoch zu erwarten ist

Beobachter rechnen mit einer ganzen Modellpalette, die vom M5 Pro (bis zu 14 CPU- und 20 GPU-Kerne) bis zum Topmodell M5 Max reicht. Die Preise dürften auf gewohnt hohem Niveau liegen, wobei die 14-Zoll-Modelle wohl bei rund 2.300 Euro beginnen.

Die Spitzenkonfigurationen mit M5 Max könnten jedoch aufgrund ihrer „Desktop-Ersatz“-Fähigkeiten einen Aufschlag rechtfertigen. Die Technologie aus diesen MacBook Pros wird später im Frühjahr wohl auch die Desktop-Macs erreichen. Ein M5 Ultra, der die Leistung des M5 Max verdoppelt, könnte dann in einem neuen Mac Studio die absolute Obergrenze für PC-Leistung neu definieren.

Bis dahin richtet sich der Blick aller Tech-Enthusiasten auf Cupertino. Sollten die geleakten Benchmarks der Realität standhalten, steht nicht nur ein neuer Laptop bevor – sondern ein transformatives Werkzeug für die mobile Profi-Arbeit.

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