Apple M4 dominiert neue Cinebench-Benchmarks
07.01.2026 - 13:17:12Apple M4-Chip schlägt Intels Flaggschiff-Prozessoren in neuestem Leistungstest von Maxon deutlich. Die Ergebnisse unterstreichen die Effizienz von Apples Silicon-Architektur.
Mittwoch, 07. Januar 2026 – Apples jüngster Prozessor setzt im professionellen Umfeld neue Maßstäbe. Wie jetzt veröffentlichte Benchmarks zeigen, führt der Apple M4 die Rangliste im neu erschienenen Cinebench 2026 deutlich an. Die Tests bestätigen, was viele Experten vermutet hatten: Apples hauseigene Chips überflügeln selbst hochgetaktete Intel-Prozessoren bei Einzelkern-Aufgaben.
M4 erreicht 653 Punkte im Single-Thread-Test
Die validierten Ergebnisse aus der CPU-Monkey-Datenbank sprechen eine klare Sprache. Der Apple M4 (10-Core) erzielte im Cinebench 2026 Single-Thread-Test 653 Punkte. Damit liegt er deutlich vor dem Intel Core Ultra 9 285K, der auf etwa 602 Punkte kommt.
Das Besondere: Der M4 erreicht diesen Vorsprung von rund 8,5 Prozent trotz deutlich niedrigerer Taktrate. Während Intels Chip mit bis zu 5,70 GHz läuft, begnügt sich Apples Prozessor mit etwa 4,46 GHz. Diese Diskrepanz unterstreicht die Effizienz von Apples Architektur.
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Auch innerhalb der M4-Familie zeigen sich konsistente Werte. Das M4 Pro-Modell erreicht 662 Punkte, der M4 Max kommt auf 673 Punkte. Die enge Gruppierung deutet auf eine ausgezeichnete Skalierbarkeit der Chip-Familie hin.
Cinebench 2026: Neuer Maßstab für Profis
Die Ergebnisse kommen pünktlich zum Release von Cinebench 2026. Die Major-Version des Branchenstandards basiert erstmals auf der Redshift-Rendering-Engine. Damit simuliert der Test nun exakt die Arbeitslast von Cinema 4D 2026.
Maxon warnt ausdrücklich vor Vergleichen mit früheren Versionen. Cinebench 2026 nutzt nicht nur eine komplett neue Bewertungsskala, sondern stellt auch deutlich höhere Anforderungen. Im Multi-Thread-Betrieb soll die Arbeitslast bis zu sechsmal intensiver sein als in Vorgängerversionen.
Die wichtigsten Neuerungen:
* Redshift-Integration: Nutzt dieselbe Engine wie professionelle Produktions-Workflows
* SMT-Bewertung: Neuer Test misst die Effizienz von Simultaneous Multithreading
* Umfassende Unterstützung: Native Kompatibilität mit Apple M4/M5, NVIDIA Blackwell und AMD RDNA 4
Architektureffizienz ohne Hyper-Threading
Interessant ist der Umgang mit Threads in den neuen Tests. Der “Single Core”-Test isoliert die Leistung eines physischen Kerns – ohne den Overhead oder die Vorteile von SMT (Hyper-Threading).
Genau hier punktet Apples Ansatz. Der M4-Chip verzichtet komplett auf SMT. Seine 10 Kerne entsprechen exakt 10 Threads. Diese 1:1-Architektur kontrastiert mit vielen x86-Designs, doch der Trend scheint sich zu drehen. Auch Intel entfernt Hyper-Threading in der Arrow-Lake-Serie bei Performance-Kernen.
Branchenbeobachter sehen im M4-Ergebnis eine Bestätigung von Apples Fokus auf IPC-Verbesserungen (Instructions Per Clock). Für Creative Professionals, die mit Cinema 4D arbeiten, bedeutet das: Der M4 bietet überlegene Responsiveness pro Kern. Gerade bei Viewport-Navigation und aktivem Modellieren macht sich das bemerkbar.
Ausblick: M4 Ultra und kommende Generationen
Cinebench 2026 setzt den Benchmark für Hardware-Tests in diesem Jahr. Noch unklar ist die Multi-Core-Skalierung des M4 Ultra, der in diesem Test-Setup noch nicht offiziell geprüft wurde.
Die Release Notes der Software enthalten einen interessanten Hinweis: Sie bestätigen Unterstützung für “Apple M5-Systeme”. Das nährt Spekulationen, dass die nächste Chip-Generation bereits in fortgeschrittenen Testphasen steckt.
Für den aktuellen Markt bleibt festzuhalten: Der M4 behauptet sich als unangefochtener Single-Core-Champion. Für Creative Professionals und Power-User bleibt er damit erste Wahl zu Beginn des Jahres 2026.
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