Apple kündigt iPad-Offensive für März an – doch die Pro-Modelle fehlen
26.02.2026 - 06:48:26 | boerse-global.deApple bereitet für Anfang März eine ganze Reihe neuer Produkte vor. Während iPad Air und Einsteiger-iPad leistungsstärker werden, müssen Pro-Nutzer weiter auf Hardware-Updates warten – und auf Software, die endlich die volle Power der Geräte nutzt.
Nach Berichten mehrerer Tech-Portale plant der Konzern eine mehrtägige Vorstellungswoche ab dem 2. März. Den Höhepunkt soll ein exklusives „Special Apple Experience“ für Medien in Metropolen wie New York, London und Shanghai am 4. März bilden. Diese Veranstaltung deutet auf mindestens ein Produkt mit neuem Design hin. Im Fokus stehen vor allem Tablets: Sowohl das iPad Air als auch das Einsteiger-iPad sollen deutliche Leistungssprünge erhalten.
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Viele Neuheiten, aber keine große Keynote
Anders als bei traditionellen Apple-Events deutet alles auf eine Serie von Einzelankündigungen per Pressemitteilung hin. Diese Strategie nutzte der Konzern in der Vergangenheit, um einzelnen Produkten mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.
Neben den iPad-Updates werden auch neue MacBook-Modelle erwartet, darunter ein günstigeres MacBook, frische MacBook Pro- und MacBook Air-Varianten. Damit würde Apple nahezu sein gesamtes Portfolio tragbarer Geräte zum Jahresauftakt modernisieren.
M4-Chip fürs iPad Air, Apple Intelligence für alle
Die größten Neuerungen betreffen die Mittelklasse. Das iPad Air soll den leistungsstarken M4-Chip erhalten. Das würde seine Rechenpower in die Nähe früherer Pro-Modelle rücken und die Grenzen innerhalb der iPad-Palette weiter verwischen.
Gleichzeitig soll das Einsteiger-iPad der 12. Generation einen neuen A-Series-Prozessor (A18 oder A19) bekommen. Diese Aufrüstung ist entscheidend: Sie würde sicherstellen, dass das gesamte iPad-Angebot 2026 die KI-Funktionen von Apple Intelligence unterstützt – ein Feature, das dem Basismodell von 2025 noch fehlte. Äußerliche Neugestaltungen sind für beide Modelle in diesem Zyklus nicht geplant.
Das iPad-Pro-Dilemma: Software bremst Top-Hardware
Auffällig abwesend in allen Gerüchten: ein neues iPad Pro. Das aktuelle Flaggschiff mit dem M5-Chip kam erst im Oktober 2025 auf den Markt. Ein Nachfolger wird frühestens 2027 erwartet. Damit rückt ein altes Problem wieder in den Vordergrund: die Grenzen von iPadOS.
Zwar brachte iPadOS 26 im Herbst 2025 mehr Mac-ähnliche Features wie ein erweitertes Fenster-Management. Doch viele Profis kritisieren, dass die Software die rohe Kraft der M-Chips immer noch nicht voll ausschöpft. Das Fehlen echter Desktop-Anwendungen und Workflow-Einschränkungen bleiben Stolpersteine für alle, die ihren Laptop komplett durch ein iPad ersetzen wollen.
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Strategie: KI und Power für die Breite
Apples Strategie scheint klar: Der Konzern will das Preis-Leistungs-Verhältnis seiner zugänglicheren iPad-Modelle stärken. Mit M4-Chip im Air und Apple Intelligence im Basismodell demokratisiert er Hochleistung und KI-Features. Das könnte die Attraktivität für Studenten, Familien und Berufstätige mit standardisierten Aufgaben deutlich erhöhen.
Für Pro-Nutzer verschiebt sich der Fokus nun zwangsläufig auf die Software. Die nächste große Chance für grundlegende Neuerungen ist die WWDC 2026, auf der voraussichtlich iPadOS 27 vorgestellt wird. Die zentrale Frage bleibt: Wird die nächste Software-Generation endlich die Lücke zwischen dem immensen Hardware-Potenzial des iPad Pro und seinem praktischen Nutzen für Profis schließen? Die Tech-Welt wird es genau beobachten.
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