Apple, Fold

Apple iPhone Fold bedroht das iPad mini

08.03.2026 - 12:00:29 | boerse-global.de

Apples erstes faltbares iPhone mit 7,8-Zoll-Bildschirm soll Ende 2026 erscheinen und könnte das iPad mini überflüssig machen. Der Preis wird auf 2000 bis 2400 US-Dollar geschätzt.

Apple iPhone Fold bedroht das iPad mini - Foto: über boerse-global.de
Apple iPhone Fold bedroht das iPad mini - Foto: über boerse-global.de

Apple steht vor einem internen Konflikt: Der geplante faltbare iPhone-Neuling mit 7,8-Zoll-Bildschirm könnte den Absatz des iPad mini massiv untergraben. Das Gerät soll noch 2026 auf den Markt kommen.

Nach Jahren der Spekulationen verdichten sich die Hinweise, dass Apple noch in diesem Jahr sein erstes faltbares Smartphone vorstellt. Branchenberichte aus der Lieferkette deuten auf ein klappbares "Buch"-Design mit einer Markteinführung im Spätjahr 2026 hin. Dieses Gerät, oft als iPhone Fold bezeichnet, würde Apples späten Einstieg in einen Markt markieren, den bisher vor allem Samsung, Google und Huawei dominieren.

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Die Spezifikationen des faltbaren iPhones

Das Gerät soll über einen 5,5 Zoll großen Außendisplay und einen entfalteten 7,8-Zoll-Innenbildschirm verfügen – in der Größe also einem kompakten Tablet sehr nahekommen. Ein Launch im Herbst 2026 parallel zur iPhone-18-Serie gilt als wahrscheinlich.

Lecks zufolge hat Apple besonderen Wert auf die Display-Technologie gelegt, um den bei Konkurrenzprodukten oft sichtbaren Mittelfalz so gut wie unsichtbar zu machen. Angetrieben werden soll das Smartphone vom nächsten A20-Prozessor, unterstützt von bis zu 12 Gigabyte Arbeitsspeicher und einem großen Akku zwischen 5.000 und 5.500 mAh.

Mit einer geschätzten Dicke von nur 4,5 Millimetern im geöffneten und unter 10 Millimetern im geschlossenen Zustand setzt Apple auf Leichtbau. Ein Titan-Gehäuse und speziell entwickeltes Ultra-Dünnglas sollen für die nötige Stabilität sorgen. Ein komplexes Scharnier soll zudem das Display vor Staub schützen.

iPad mini in existentieller Gefahr

Die größte interne Herausforderung für Apple ist jedoch die Produkt-Kannibalisierung. Das entfaltete iPhone mit seinem 7,8-Zoll-Bildschirm stellt eine direkte Konkurrenz zum 8,3-Zoll-iPad mini dar. Dieses Tablet bedient bisher eine Nische für Nutzer, die etwas mehr Bildfläche als ein Smartphone, aber weniger als ein großes iPad wollen.

Ein Gerät, das sowohl Premium-Smartphone als auch kompaktes Tablet ist, macht den Besitz eines separaten iPad mini für viele überflüssig. Vor allem Vielfahrer, die bisher iPhone und Mini kombinierten, sind die ideale Zielgruppe für das Faltgerät.

Die Software, vermutlich eine angepasste Version von iOS 27, wird diesen Trend verstärken. Sie soll iPad-ähnliche Multitasking-Funktionen wie geteilte Bildschirme und Drag & Drop auf das faltbare iPhone bringen. Branchenbeobachter wie das koreanische Fachmedium The Elec spekulieren schon länger, dass das iPhone Fold langfristig die iPad-mini-Reihe ersetzen könnte.

Hoher Preis und große Ambitionen

Apple wird für sein Spätwerk einen hohen Preis verlangen. Analysten erwarten einen Startpreis zwischen 2.000 und 2.400 US-Dollar. Trotzdem prognostiziert das Marktforschungsunternehmen IDC, dass Apple im ersten Jahr über 20 Prozent des weltweiten Absatzes im Faltsegment erobern könnte – und über 30 Prozent des Umsatzes.

Der bekannte Analyst Ming-Chi Kuo schätzt, dass Apple bis Ende 2026 drei bis fünf Millionen Einheiten ausliefern will. Bei Erfolg könnte die Produktion 2027 auf über 20 Millionen Stück hochskaliert werden. Die Preisstrategie folgt der typischen Apple-Logik: Neue Produktkategorien werden im Ultra-Premium-Segment positioniert, um die hohen Fertigungskosten für Scharniere und flexible Displays zu decken.

Der späte Einstieg als Vorteil

Apples Einstieg in den Faltmarkt kommt zu einem kritischen Zeitpunkt. Nachdem das dünne iPhone 17 Air Ende 2025 schwächer als erwartet ankam, steht das Unternehmen unter Druck, ein bahnbrechendes Hardware-Update zu liefern.

Der späte Markteintritt könnte sich jedoch als Vorteil erweisen. Apple profitiert von ausgereifteren Lieferketten und Materialien und umgeht die Pionierprobleme der ersten Faltgeräte. Gelingt es dem Konzern, ein langlebiges Gerät mit nahezu unsichtbarem Falz und nahtloser Software zu liefern, könnte es schnell das Premium-Segment dominieren.

Was kommt nach dem iPhone Fold?

Das "Buch"-iPhone ist nur der Anfang von Apples Falt-Strategie. Brancheninsider berichten, dass parallel Prototypen eines klappbaren Clamshell-Modells – ähnlich einem modernen Klapphandy – für eine mögliche Einführung 2027 oder später getestet werden.

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Die Ambitionen gehen noch weiter: An einem riesigen faltbaren Gerät zwischen 18 und 20 Zoll, einer Art Hybrid aus iPad und MacBook, wird gearbeitet. Die Entwicklung dieses Großgeräts stößt jedoch auf erhebliche technische Hürden bei Gewicht und Haltbarkeit. Seine Markteinführung wird sich daher voraussichtlich bis mindestens 2028 oder 2029 verzögern.

Die Einführung des faltbaren iPhones im Spätjahr 2026 markiert somit einen Wendepunkt für Apple. Sein Erfolg wird nicht nur die Smartphone-Sparte neu definieren, sondern auch die Zukunft der gesamten Tablet-Produktlinie fundamental verändern.

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