Apple iPhone 18: Pro-Modelle und faltbares iPhone kommen früher
16.01.2026 - 11:32:12Apple bricht mit seiner traditionellen Veröffentlichungsstrategie. Laut einer umfangreichen Hardware-Panne plant der Konzern für 2026 einen gestaffelten Launch, der das iPhone-Sortiment grundlegend verändern könnte.
Gestaffelter Launch für Premium- und Standardmodelle
Neue Berichte von Branchenanalysten, die am 16. Januar veröffentlicht wurden, legen nahe, dass Apple sein klassisches September-Release-Muster aufgibt. Stattdessen sollen im September 2026 zunächst die Spitzenmodelle iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und das lang erwartete faltbare iPhone Fold erscheinen. Die Standardmodelle iPhone 18 und ein neues iPhone 18e würden dagegen erst im Frühjahr 2027 folgen.
Diese „geteilte Veröffentlichung“ unterstreicht Apples Bestreben, die Premium-„Pro“-Reihe noch stärker von den Einsteigergeräten abzuheben. Analysten deuten die Strategie als Versuch, die Produktionskapazitäten zunächst auf die komplexesten Technologien zu konzentrieren – insbesondere die Faltmechanismen und neue Kamerasysteme. Gleichzeitig könnte der Konzern so im mittleren Jahresverlauf einen zusätzlichen Umsatzschub generieren.
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iPhone 18 Pro: Revolution mit variabler Blende
Die spektakulärste Hardware-Neuerung bei den Pro-Modellen betrifft die Kamera. Spezifikationsleaks deuten auf die Einführung eines variablen Blenden-Systems für die Hauptkamera hin. Anders als bei heutigen Smartphones mit Festblattblende könnte sich die mechanische Iris hier physisch öffnen und schließen, um die Lichtmenge auf den Sensor zu steuern.
Fotografie-Experten sehen darin eine bahnbrechende Neuerung. Nutzer erhielten damit DSLR-ähnliche Kontrolle über die Schärfentiefe und könnten natürliches „Bokeh“ (Hintergrundunschärfe) erzeugen, ohne sich nur auf Software-Nachbearbeitung verlassen zu müssen. Das System verspricht zudem eine überlegene Leistung bei wechselnden Lichtverhältnissen.
Angetrieben werden die Pro-Modelle voraussichtlich vom A20 Pro-Chip, der auf einem fortschrittlichen 2-Nanometer-Prozess gefertigt wird. Er soll deutliche Effizienz- und KI-Leistungssteigerungen bringen. Berichten zufolge kommt zudem endlich die unter dem Display integrierte Face-ID-Technologie, was zu einem kleineren Loch für die Selfie-Kamera und dem möglichen Ende der „Dynamic Island“ bei den Top-Modellen führen würde.
Das iPhone Fold: „Buch“-Design und Touch ID kehrt zurück
Nach Jahren der Spekulationen liegen nun konkrete Details zu Apples faltbarem Gerät vor. Der Leak beschreibt es als „buchartiges“ Faltgerät, ähnlich dem Samsung Galaxy Z Fold, und nicht als Klapphandy.
Wichtige Hardware-Spezifikationen für das iPhone Fold:
* Innendisplay: Ein großes 7,8-Zoll-Entfaltdisplay für tablet-ähnliche Produktivität.
* Außendisplay: Ein kompaktes 5,3-Zoll-Cover-Display für schnelle Interaktionen.
* Biometrie: Überraschenderweise soll das Gerät auf Face ID verzichten und stattdessen einen Touch-ID-Sensor im Ein-/Ausschalter integrieren – eine Entscheidung, die wohl der schlanken Bauform dient.
* Kameras: Das Gerät soll mit zwei 48-MP-Rückkameras und zwei 18-MP-Selfie-Kameras (je eine für Cover- und Innendisplay) ausgestattet sein.
* Gehäuse: Eine Hybridkonstruktion aus Titan und Aluminium für optimale Balance zwischen Haltbarkeit und Gewicht.
Die Entscheidung für ein 5,3-Zoll-Außendisplay zeigt, dass Apple die Einhandbedienbarkeit des geschlossenen Geräts priorisiert. Das 7,8-Zoll-Innendisplay zielt hingegen auf Nutzer ab, die einen iPad Mini-Ersatz suchen, der in die Hosentasche passt.
Marktanalyse: Antwort auf gesättigten Smartphone-Markt
Branchenbeobachter sehen in dieser geleakten Roadmap Apples Antwort auf einen gesättigten Smartphone-Markt. Mit einem faltbaren Gerät und revolutionärer Kamerahardware zielt das Unternehmen offenbar auf das „Super-Premium“-Segment ab, das in den letzten Jahren das Wachstum der Konkurrenz antrieb.
Die mutmaßliche Verschiebung des Standard-iPhone 18 deutet zudem auf eine breitere Strategie hin, saisonale Umsatzeinbrüche abzufedern. Durch gestaffelte Releases könnte Apple seine Sichtbarkeit und Verkaufsdynamik das ganze Jahr über hochhalten, anstatt sich fast ausschließlich auf das Weihnachtsquartal zu verlassen.
Der prominente Apple-Analyst Jeff Pu bestätigte in einer Notiz vom 16. Januar, dass der Zeitplan für das iPhone Fold nun auf das dritte Quartal 2026 ausgerichtet sei. Dies untermauert frühere Gerüchte, wonach Apple entscheidende Hürden bei der Haltbarkeit des Faltmechanismus überwunden habe.
Falls sich die Leaks bewahrheiten, wird das zweite Halbjahr 2026 zu einer der hardware-intensivsten Phasen in Apples Geschichte. Für Verbraucher zeichnet sich eine klare Trennung der iPhone-Palette ab: eine „Pro“-Klasse, definiert durch High-End-Mechanik und Falttechnologie, und eine Standard-Klasse, die später mit etablierten Technologien zu einem zugänglicheren Preis folgt. Die Ära der einfachen Iterationen scheint vorbei.
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