Apple iOS 26.3 verschleiert Nutzer-Standort für Netzbetreiber
13.02.2026 - 16:18:12Apple führt mit iOS 26.3 eine neue Datenschutzfunktion ein. Sie verhindert, dass Mobilfunkanbieter den genauen Standort von iPhone-Nutzern erfassen. Statt einer präzisen Ortung erhalten die Netzbetreiber nur noch grobe Positionsdaten.
Die Funktion mit dem internen Namen „Limit Precise Location“ ist bereits in der aktuellen Beta-Version verfügbar. Sie reduziert die Genauigkeit der Standortinformationen, die das Gerät an die Funkmasten sendet, auf Stadtteil-Ebene.
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So funktioniert die neue Datenschutzbarriere
Technisch greift die Einstellung in die Kommunikation auf Netzwerkebene ein. Normalerweise können Mobilfunkanbieter über die verbundenen Funkzellen ein sehr genaues Bewegungsprofil erstellen. Die neue Funktion verschleiert diese Datenquelle.
- Die Signalqualität und der Netzempfang bleiben laut Apple unverändert.
- Die Einstellung ist standardmäßig aktiviert und findet sich unter Einstellungen > Mobilfunk > Datenoptionen.
Ein gezielter Schlag gegen Netzbetreiber-Tracking
Bisher konzentrierten sich Apples Datenschutzmaßnahmen wie die App-Tracking-Transparenz vor allem auf Apps und Webbrowser. Die neue Funktion geht direkt gegen die Datensammlung der Netzbetreiber selbst vor.
Datenschützer begrüßen den Schritt. Standortdaten gehören zu den sensibelsten Informationen, die ein Smartphone generiert. Die Möglichkeit, deren Weitergabe an den eigenen Provider zu beschränken, gilt als wichtiger Fortschritt.
Wichtige Ausnahmen: Notrufe und Apps sind nicht betroffen
Trotz des erweiterten Schutzes gelten zwei klare Ausnahmen:
- Notrufe: Im Ernstfall wird weiterhin der exakte Standort an die Rettungsdienste übermittelt.
- Apps: Ortungsdienste für Navigation, „Wo ist?“ oder soziale Medien funktionieren uneingeschränkt weiter. Die Funktion betrifft ausschließlich die Datenübertragung zum Mobilfunkanbieter.
Wer kann die Funktion nutzen? Nicht alle iPhones sind dabei
Die Verfügbarkeit ist an Hardware und Netzbetreiber geknüpft. Nutzen können sie nur:
- Bestimmte iPhone-Modelle mit Apples eigenen Modem-Chips (C1-/C1X-Serie), wie das iPhone 16e oder iPhone Air.
- Nutzer in unterstützten Mobilfunknetzen. In Deutschland ist die Funktion zum Start exklusiv bei der Telekom verfügbar. International unterstützen unter anderem EE (UK), Boost Mobile (USA) und AIS (Thailand) die Einstellung.
Strategischer Schritt mit Blick auf die Zukunft
Branchenbeobachter deuten die Hardware-Beschränkung als strategisches Manöver. Apple demonstriert so die Vorteile seiner eigenen Modem-Entwicklung. Künftige exklusive Features für die erwarteten C2-Chips im iPhone 18 Pro scheinen wahrscheinlich.
Die finale Version von iOS 26.3 mit der Funktion für alle berechtigten Nutzer wird in den kommenden Wochen erwartet. Jetzt liegt es an den Netzbetreibern weltweit, die Unterstützung nachzurüsten.
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