Apple iMac Pro: Kein 32-Zoll-Modell für 2026 in Sicht
17.03.2026 - 00:00:22 | boerse-global.deProfessionelle Anwender müssen sich gedulden: Der heiß erwartete 32-Zoll iMac Pro kommt 2026 nicht. Stattdessen konzentriert sich Apple auf ein Update des 24-Zoll iMacs mit M5-Chip und neue Mac Studio Modelle. Das zeigt eine klare Strategie.
Spekulationen um großen iMac Pro enttäuscht
Die Hoffnungen waren groß. Nachdem im Spätjahr 2025 Kernel-Debug-Dateien auf einen unveröffentlichten Chip mit dem Codenamen H17C – vermutlich den M5 Max – hingewiesen hatten, kursierten Gerüchte über einen 32-Zoll iMac Pro mit Mini-LED-Display. Dieses Gerät sollte die Lücke schließen, die der ausgelaufene 27-Zoll Intel-iMac und das Original-iMac Pro von 2017 hinterlassen haben.
Doch Mitte März 2026 gibt es keine belastbaren Hinweise mehr auf eine baldige Produktion. Branchenkenner wie Mark Gurman von Bloomberg stellen klar: Ein solches Gerät befindet sich allenfalls in einer frühen Explorationsphase, nicht in der aktiven Entwicklung. Wer auf einen baldigen Release setzt, wird enttäuscht.
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Verifizierte Roadmap: M5 für iMac und Mac Studio
Apples konkrete Pläne für 2026 sehen anders aus. Der Fokus liegt auf iterativen Updates der bestehenden Desktop-Linie. Noch im ersten Halbjahr, wahrscheinlich rund um die WWDC im Juni, wird der Mac Studio mit den neuen M5 Max und M5 Ultra Chips erwartet.
Im Anschluss, im klassischen Herbst-Release-Fenster zwischen September und Oktober, folgen die Consumer-Desktops: Sowohl der Mac mini als auch der 24-Zoll iMac werden auf die M5-Generation von Apple Silicon umgestellt. Damit bestätigt sich, dass der neue iMac deutlich später kommt als die bereits vorgestellten M5 MacBook Pro Modelle.
Das bringt der neue 24-Zoll M5 iMac
Auch ohne die große Pro-Variante hat das kommende Update des 24-Zoll Modells einiges zu bieten. Der Wechsel zum M5-Chip steht im Vordergrund. Diese Architektur bietet verbesserte Grafikleistung und eine dedizierte Hardware für KI-Aufgaben direkt auf dem Gerät, die Leistungssprünge verspricht.
Zudem deuten Berichte auf ein frisches Farbspektrum hin. Seit dem Design-Update 2021 mit dem M1 iMac hat sich die Optik kaum verändert. Nun könnte Apple neue Farbtöne oder abgewandelte Sättigungen der bekannten Palette einführen. Das charakteristische schlanke Gehäuse mit den weißen Displayrändern bleibt jedoch erhalten.
Warum Apple auf große All-in-One-Desktops verzichtet
Das Ausbleiben eines 32-Zoll iMac Pro unterstreicht einen strategischen Kurswechsel bei Apple. Seit dem Abschied von Intel lenkt der Konzern professionelle Nutzer gezielt zu modularen Lösungen. Die Kombination aus Mac Studio (oder Mac mini) und einem externen Monitor wie dem Studio Display oder Pro Display XDR ist die offizielle Empfehlung.
Diese Strategie ist aus Sicht des Konzerns lukrativ und bietet Anwendern mehr Flexibilität. In Produktionsumgebungen ist ein Upgrade des Rechners bei Beibehaltung eines hochwertigen Monitors oft praktischer als der Austausch eines kompletten All-in-One-Systems. Ein 32-Zoll iMac Pro würde zudem direkt das eigene Mac-Studio-Ökosystem konkurrenzieren.
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Kontext: Leistung liegt woanders
Die Klarstellung der Desktop-Pläne setzt die jüngsten Entwicklungen in einen größeren Zusammenhang. Die neuen MacBook Pro Modelle mit M5 Pro und M5 Max setzen bereits jetzt Maßstäbe für mobiles professionelles Computing. Für viele reicht diese Leistung bereits aus.
Wer eine feste Workstation benötigt, wird mit den kommenden M5 Max und M5 Ultra Mac Studio Modellen bedient. Die Nachfrage nach einem riesigen All-in-One-Desktop mag in Nischen bestehen, rechtfertigt aber wohl nicht die hohen Entwicklungskosten für ein 32-Zoll Mini-LED-Modell – zumal die modulare Lösung dieselbe Leistungsklasse abdeckt.
Die Botschaft an professionelle Nutzer ist eindeutig: Wer maximale Leistung sucht, sollte seinen Blick auf den Mac Studio richten. Alle anderen können sich auf das farbenfrohe, leistungsstarke Update des 24-Zoll iMacs freuen. Die Ära des großen All-in-One-Pro-Desktops bei Apple scheint vorerst beendet.
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