Apple, C2-Modem

Apple C2-Modem: So will Apple Qualcomm endgültig abschütteln

07.02.2026 - 13:32:11

Apples kommendes C2-Modem für das iPhone 18 Pro soll deutlich energieeffizienter sein und die ultraschnelle mmWave-Technologie unterstützen, was einen strategischen Durchbruch darstellt.

Apple treibt seine Unabhängigkeit von Zulieferern mit einem neuen 5G-Modem voran. Die jetzt geleakten Details zum internen C2-Modem zeigen einen ehrgeizigen Plan: Das Chip-Design soll nicht nur schneller sein, sondern auch den entscheidenden Schritt zurück in die mmWave-Technologie markieren. Damit könnte Apple im Spätherbst 2026 mit dem iPhone 18 Pro einen echten Durchbruch erzielen.

C2-Spezifikationen: Der Sprung in der Effizienz

Die in den letzten 48 Stunden aufgetauchten Berichte zeichnen das Bild eines Modems, das gezielt die Schwächen der ersten Apple-eigenen Chips adressiert. Die spektakulärste Angabe: eine um 30 Prozent verbesserte Energieeffizienz im Vergleich zur Vorgängergeneration. Diese Einsparung dürfte sich direkt in einer längeren Akkulaufzeit für die iPhone-18-Pro-Modelle niederschlagen – eine willkommene Nachricht für alle, die viel unterwegs sind.

Neben der Effizienz soll die Gesamtleistung um 15 Prozent steigen. Dabei geht es laut Insidern weniger um theoretische Spitzengeschwindigkeiten, sondern um eine stabilere Datenübertragung und geringere Latenzzeiten im Alltag. Dieser Sprung wird durch eine engere Integration mit Apples nächster A-Serie-Prozessoren (voraussichtlich A20) ermöglicht. So kann der Datenverkehr zwischen Modem und Hauptchip intelligenter gesteuert werden.

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Ein internes Redesign soll zudem die Wärmeentwicklung bei anhaltender 5G-Nutzung optimieren. Das ist entscheidend, um hohe Geschwindigkeiten länger aufrechtzuerhalten – etwa für Augmented-Reality-Anwendungen oder 4K-Streaming.

Die große Rückkehr: mmWave-Unterstützung

Die wichtigste technische Neuigkeit ist die Wiedereinführung der mmWave-5G-Unterstützung. Die ersten hauseigenen Apple-Modems C1 und C1X setzten nur auf die weitreichenderen, aber langsameren Sub-6GHz-Bänder. Für die US-Modelle war das ein Rückschritt, denn dort ist die ultraschnelle mmWave-Technologie bereits verbreitet.

Die Entscheidung, mmWave zunächst wegzulassen, war eine Kosten- und Komplexitätsfrage für Einsteigermodelle. Für die Pro-Linie wäre ein Verzicht jedoch inakzeptabel gewesen. Die Tatsache, dass der C2 die Technologie nun unterstützt, zeigt: Apples Ingenieure haben die Herausforderung gemeistert, komplexe mmWave-Antennenmodule mit ihrem eigenen Chipsatz zu kombinieren. Damit bleibt das iPhone 18 Pro in Schlüsselmärkten wie den USA wettbewerbsfähig.

Zwei Wege, ein Ziel: Die Apple-Modem-Strategie

Die Leaks zum C2 machen erst im Kontext von Apples beschleunigter Modem-Strategie Sinn, die sich 2026 deutlich abzeichnet.

Die unmittelbare Zukunft: C1X
Das am 19. Februar erwartete Budget-Modell iPhone 17e wird mit dem C1X-Modem ausgestattet sein. Es handelt sich um eine verfeinerte Version des C1, die bis zu doppelt so schnell sein soll, aber weiterhin auf mmWave verzichtet. Der C1X ist Apples Lösung für den Massenmarkt – ein Ausgleich aus Leistung, Kosten und Effizienz.

Die Flaggschiff-Zukunft: C2
Der nun geleakte C2 hingegen ist für die Pro-Klasse gedacht. Apple verfolgt damit eine klare Zweiteilung, ähnlich wie bei seinen A-Serie-Prozessoren: Ein Standard-Modem für die breite Masse und ein Hochleistungs-Modem für die Spitzenmodelle. Dieser gestaffelte Ansatz ermöglicht es dem Konzern, seine hauseigene Technologie über alle Preisklassen zu skalieren und Qualcomm-Komponenten schrittweise vollständig zu ersetzen.

Was bedeutet das für den Markt?

Die Spezifikationen des C2 markieren eine Zeitenwende in der Halbleiterbranche. Jahrelang wurde bezweifelt, dass Apple die Leistung von Branchenprimus Qualcomm erreichen könnte. Die Leaks deuten nun darauf hin, dass Apple nicht nur Gleichstand anstrebt, sondern durch seine vertikale Integration eine überlegene Leistung pro Watt bieten will.

Ein erfolgreicher C2-Einsatz würde Apple die vollständige Kontrolle über die Konnektivität seiner iPhones geben. Es geht nicht nur um gesparte Lizenzgebühren. Die Firma könnte eigene Release-Zyklen diktieren und Hardware-Features perfekt auf ihr Ökosystem abstimmen. Der platzsparende integrierte Aufbau des C2 könnte beispielsweise Platz für größere Akkus oder neue Sensoren in künftigen Gehäusen schaffen.

Der Countdown läuft: Während die Branche den Start des iPhone 17e beobachtet, um das C1X im Praxistest zu sehen, deutet alles darauf hin, dass die eigentliche Revolution im Herbst 2026 mit dem iPhone 18 Pro kommen wird. Sollten sich die geleakten Werte bestätigen, könnte Apple bei der Akkulaufzeit im 5G-Betrieb einen spürbaren Vorteil gegenüber der Konkurrenz erringen.

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