Achtsamkeit, Krebspatienten

Achtsamkeit hilft Krebspatienten gegen Stress und Angst

07.02.2026 - 07:32:12

Psychoonkologische Ansätze wie Achtsamkeitsübungen lindern nachweislich Ängste und Erschöpfung bei Krebspatienten und werden zunehmend in Kliniken und digitalen Apps angeboten.

Achtsamkeitsübungen werden zum festen Bestandteil der Krebsbehandlung. Sie lindern nachweislich Ängste, Stress und Erschöpfung. Viele Kliniken und digitale Apps bieten die psychoonkologische Unterstützung bereits an.

Die Diagnose Krebs bedeutet eine extreme seelische Belastung. Neben der medizinischen Behandlung gewinnt die psychologische Betreuung, die Psychoonkologie, immer mehr an Bedeutung. Ein zentraler Ansatz ist dabei die Praxis der Achtsamkeit (Mindfulness).

Wie Achtsamkeit das Leiden lindert

Achtsamkeit hilft Patienten, den Fokus auf den gegenwärtigen Moment zu lenken – ohne Bewertung. Das schafft einen heilsamen Abstand zu belastenden Gedanken und Gefühlen wie Angst oder Hoffnungslosigkeit. Spezielle Programme wie die „Mindfulness-Based Stress Reduction“ (MBSR) kombinieren Meditation, Körperwahrnehmung und Yoga.

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Studien belegen konkrete Wirkungen:
* Linderung von Fatigue (chronischer Erschöpfung)
* Verbesserung bei Schlafstörungen und Depressionen
* Reduktion von Stress und Ängsten

Das passiert im Gehirn

Die positive Wirkung ist auch neurobiologisch messbar. Regelmäßige Übungen können die Hirnareale für Emotionsregulation stärken. Gleichzeitig nimmt die Aktivität in Regionen ab, die mit Angst verbunden sind. Patienten lernen so, besser mit Stress umzugehen und aus dem Grübelkarussell auszusteigen.

Kurse und Apps für den Alltag

Viele Krebszentren bieten heute psychoonkologische Gruppenkurse an. Dort lernen Betroffene unter Anleitung Achtsamkeitstechniken und tauschen sich aus. Zusätzlich boomen digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA).

Apps wie „Mika“ oder „7Mind“ bieten flexibel Übungen und Entspannungstechniken für zuhause. Sie können mentale Belastungen spürbar reduzieren. Experten betonen aber: Diese Apps sind eine Ergänzung, aber kein Ersatz für die persönliche Betreuung durch Psychoonkologen.

Vom Patienten zum aktiv Gestaltenden

Die Integration von Achtsamkeit markiert einen Paradigmenwechsel. Die Therapie zielt nicht mehr nur auf den Körper, sondern ganzheitlich auf Körper und Seele. Dieser Ansatz stärkt die Selbstwirksamkeit der Patienten – sie werden vom passiven Empfänger zum aktiven Gestalter ihres Wohlbefindens. Das kann sich positiv auf die Therapietreue und den gesamten Bewältigungsprozess auswirken.

Die Zukunft liegt in der weiteren Personalisierung und der festen Verankerung in der Regelversorgung. Das Ziel: Achtsamkeit soll als fester Bestandteil den Patienten von der Diagnose bis zur Nachsorge begleiten.

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