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UBS Aktie: Keller-Sutter tritt vor Ständerat auf

Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 05:09 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Der Ständerat setzt die Beratung zu UBS-Kapitalvorgaben fort, während die Bank ihr Anleihe-Rückkaufprogramm auf 4 Milliarden USD ausweitet.

Moderner Bankschalter mit Glaspartitionen und Stahltresor im Hintergrund
UBS Group AG CH0244767585 zeigt einen modernen Bankschalterbereich mit eleganten Glaspartitionen und massiver Stahl-Tresortür Illustration mit AI erstellt.

Im Schweizer Parlament steuert die politische Auseinandersetzung um künftige regulatorische Vorgaben für die UBS auf eine entscheidende Phase zu. Am morgigen Mittwochmorgen setzt der Ständerat seine Beratungen über schärfere Kapitalanforderungen fort.

Im Zentrum der Sitzung steht der Auftritt von Finanzministerin Karin Keller-Sutter, die sich vor der kleinen Kammer zu den Plänen äußern wird. Die Abstimmung über das Vorhaben war in der vergangenen Woche vertagt worden.

Vorentscheidung im Parlament vertagt

Zuvor hatte es im Ständerat eine wichtige Weichenstellung gegeben: Das Plenum sprach sich dafür aus, das Thema der Kapitalanforderungen selbst im Parlament zu behandeln. Ständerat Andrea Caroni zog daraufhin seinen Antrag zurück, die Entscheidung über die Vorgaben an den Bundesrat zu delegieren, was am Markt als Zwischenerfolg für das Institut gewertet wurde.

Die politische Diskussion über die Eigenkapitalanforderungen begleitet die Großbank bei der Integration der übernommenen Credit Suisse. Anleger achten genau darauf, welche Belastungen aus Bern auf das Institut zukommen könnten. Die Aktie legte gestern um 1,2 Prozent auf 44,57 Euro zu und verzeichnet seit Jahresanfang ein Plus von 12 Prozent.

Anleihetilgungen und Bilanzanpassungen

Neben den parlamentarischen Vorgaben treibt das Institut Anpassungen auf der Passivseite voran.

Der Schritt folgt auf weitere Maßnahmen zum Umbau der Verbindlichkeiten: Das maximale Volumen für ein Rückkaufangebot über sechs Anleihen wurde auf 4 Milliarden USD angehoben, nachdem es zuvor bei 2 Milliarden USD gelegen hatte.

Parallel meldete sich auch das Fondsgeschäft zu Wort: Kevin Zhao, Head of Global Sovereign Currency Fixed Income bei UBS Asset Management, erklärte am Montag, dass weitere japanische Interventionen zur Stützung des Yen eine Verkaufsgelegenheit böten.

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