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Deutsche Bank Aktie: Neue Anleihe mit 7 Prozent bis 2034

Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 09:54 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Neue Wertpapiere stärken die regulatorischen Quoten; zugleich plant die Bank einen Verwahrdienst für digitale Vermögenswerte bis Ende 2026.

Globaler Trading-Floor mit Weltkarte, Börsenhändlern und Wechselkurs-Displays
Finanz-Editorial eines globalen Trading-Floors mit beleuchteter Weltkarte und Wechselkurs-Displays für Deutsche Bank AG (ISIN DE0005140008). Händler an Workstations mit EUR/USD-, GBP/USD- und USD/JPY-Kursen Illustration mit AI erstellt.

Mit einer umfassenden Umschichtung ihrer regulatorischen Eigenmittel ordnet die Deutsche Bank ihre Finanzierungsstruktur neu.

Die neu ausgegebenen Wertpapiere sind bis zum 30. April 2034 mit einem festen Kupon von 7,000 Prozent pro Jahr ausgestattet. Nach Angaben des Instituts dient die Maßnahme dazu, die regulatorische Verschuldungsquote sowie die Kernkapital- und Gesamtkapitalquote zu stärken.

Höhere Zinskosten für stabile Quoten

Der Austausch der beiden Tranchen verdeutlicht das veränderte Zinsumfeld für europäische Großbanken. Für das gleiche Kapitalvolumen von 1,25 Milliarden Euro muss das Institut künftig einen spürbar höheren Kupon bedienen. Dennoch sichert sich der Konzern damit frühzeitig die Anerkennung der Mittel im aufsichtsrechtlichen Kernkapital.

Am Aktienmarkt zeigten sich die Anleger zuletzt zurückhaltend. Im heutigen Handel notiert das Papier der Deutschen Bank bei 31,59 Euro, was einem leichten Zuwachs von 0,1 Prozent entspricht.

Krypto-Verwahrung und juristische Altlasten

Neben den Kapitalmaßnahmen treibt das Geldhaus seine operative Ausrichtung voran. Bis zum Jahresende 2026 plant die Bank den Start einer Verwahrlösung für digitale Vermögenswerte in Europa.

Das Angebot richtet sich an Unternehmens- und institutionelle Kunden, steht jedoch unter dem Vorbehalt des regulatorischen Zeitplans. Unterstützt werden sollen zum Auftakt unter anderem Bitcoin, Ether sowie Stablecoins und E-Geld-Token wie USDC, EURC und EURAU.

Gleichzeitig arbeitet das Institut an der Bereinigung juristischer Konflikte. Vor rund zwei Wochen verständigte sich die Bank außergerichtlich auf eine Einigung in einem Frankfurter Rechtsstreit über ursprüngliche Forderungen von 176 Millionen Dollar.

Nach Angaben des Hauses hat dieser Schritt nur geringe Auswirkungen auf das Ergebnis im dritten Quartal. In London bleibt die Rechtslage jedoch angespannt: Dort verfolgen vier weitere frühere Mitarbeiter laut Reuters weiterhin Forderungen von mehr als 600 Millionen Pfund.

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