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Deutsche Bank Aktie: 21 Wachstumsquartale in Serie

Veröffentlicht am: 28.10.2026 um 21:58 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Höhere Zins- und Provisionserträge stützen das Quartal; für 2026 strebt die Bank mehr als 33 Milliarden Euro Erträge an.
Bank, Aktie, Wachstumsquartale, Serie, Höhere, Zins-, Provisionserträge, Quartal;, Milliarden, Euro Illustration mit AI erstellt.

Die Deutsche Bank liefert ein weiteres Rekordquartal und schlägt die Erwartungen. Der Gewinn nach Steuern liegt bei 1,9 Milliarden Euro, das dritte Rekordquartal in Folge. Die Aktie legt am Mittwoch um rund 3,5 Prozent zu.

Wachstum auf breiter Basis

Der Vorsteuergewinn stieg um 8 Prozent auf 2,6 Milliarden Euro, die Erträge wuchsen um 4 Prozent auf 8,3 Milliarden Euro. Es ist das 21. Quartal in Folge mit steigenden Erträgen im Jahresvergleich. Die Kosten-Ertrags-Quote verbesserte sich um 2,0 Prozentpunkte auf 62,4 Prozent.

Getragen wurde das Plus vom Zinsüberschuss, der um 10 Prozent zulegte, und von den Provisionen mit einem Anstieg um 8 Prozent. Die Kosten blieben nahezu unverändert. Der Handel dämpfte dagegen: Der Bereich Fixed Income & Currencies sank um 11 Prozent, weil im Vorjahr ein außergewöhnlich starkes Kredithandelsgeschäft die Messlatte hoch legte.

Firmenkunden und Vermögensverwaltung glänzen

Die Unternehmensbank erzielte Rekorderträge und wuchs um 9 Prozent, die Einlagen stiegen um 13 Prozent. Die Privatkundenbank verbuchte Netto-Mittelzuflüsse von 17 Milliarden Euro, die Vermögensverwaltung knackte erstmals die Marke von 1,2 Billionen Euro verwaltetem Vermögen.

JPMorgan bestätigt das Votum "Overweight" mit einem Kursziel von 41 Euro. Analyst Kian Abouhossein spricht von einer guten Entwicklung und sieht die Kehrtwende im Firmenkundengeschäft als endlich gelungen an.

Risikovorsorge bleibt Thema

Die Kreditrisikovorsorge lag bei 501 Millionen Euro. Sie spiegelt den fortgesetzten Abbau alter Gewerbeimmobilien-Risiken sowie einen Einzelfall in der Firmenkundenbank in Asien. Das Management erwartet, dass die Belastungen aus Gewerbeimmobilien bis 2028 allmählich sinken.

Die harte Kernkapitalquote stieg auf 14,0 Prozent und liegt damit am oberen Ende des angepeilten Korridors. Seit Jahresbeginn flossen 1,5 Milliarden Euro in Aktienrückkäufe.

Für 2026 peilt der Vorstand Erträge von mehr als 33 Milliarden Euro an. Konzernchef Christian Sewing zeigte sich überzeugt, diese Marke klar zu übertreffen. Die Renditeziele für 2028 bleiben bestehen: eine Eigenkapitalrendite von über 13 Prozent und eine Kosten-Ertrags-Quote unter 60 Prozent. Die Rendite von 13 Prozent sieht Sewing als Untergrenze, nicht als Obergrenze.

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