Arctic Minerals Aktie: Kupfersulfide in zehn Bohrlöchern
Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 11:18 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Beim Kupfer-Silber-Projekt Hennes Bay verzeichnet Arctic Minerals einen operativen Bohrerfolg. Das schwedische Explorationsunternehmen gab heute den Abschluss seines ersten Diamantbohrprogramms bekannt. In zehn von zwölf Bohrlöchern trafen die Geologen auf sichtbare Kupfersulfide. Am Markt sorgte die Nachricht für deutliche Nachfrage: Der Aktienkurs legte heute um 14 Prozent auf 0,5710 Euro zu.
Sichtbare Mineralisierung erweitert bekannte Zonen
Das abgeschlossene Programm umfasste zwölf Bohrungen über eine Gesamtlänge von 4.187 Metern. Nach Unternehmensangaben zeigte sich sichtbares Kupfer in Form von Bornit, Chalcocit und Chalkopyrit in Distanzen von bis zu 600 Metern zu historischen Bohrpunkten. Drei Bohrungen wurden als Erweiterungsschritte östlich und südlich der bestehenden Ressource bei Dingelvik niedergebracht.
Sieben weitere Bohrungen mit sichtbarer Mineralisierung verteilen sich auf die Areale Åsnebo, Baldersnäs, Henneviken und Asslebyn. Auf diesen Prospekten existierten bislang lediglich historische Bohrungen im Umfang von 2.381 Metern. Ziel des Managements ist es, diese Abschnitte künftig in die offizielle Ressourcenschätzung des Projekts zu überführen.
Die bisherige Mineralressourcenschätzung für Hennes Bay stützt sich ausschließlich auf das Areal Dingelvik. Sie beläuft sich auf 55,4 Millionen Tonnen Erz mit einem Gehalt von 1,0 Prozent Kupferäquivalent. Dies entspricht 0,8 Prozent Kupfer sowie 20,8 Gramm Silber je Tonne Erz. Insgesamt umfasst das dort geschätzte Metallvorkommen 543.000 Tonnen Kupferäquivalent.
Nahtloser Übergang zum Folgeprogramm
Parallel zum Abschluss der ersten Phase treibt Arctic Minerals die Exploration zügig voran. Unmittelbar nach Beendigung der ersten Bohrungen startete das Folgeprogramm. Dieses umfasst 20 Bohrungen über eine geplante Gesamtlänge von 8.000 Metern. Im Mittelpunkt stehen dabei regionale Anomalien, die im Vorjahr im Rahmen einer geophysikalischen Untersuchung ermittelt wurden.
CEO Peter George hob hervor, dass die über 23 Kilometer ausstreichende Mineralisierung zusammen mit den geophysikalischen Daten das erhebliche Potenzial des Projekts untermauere. Die genauen Metallgehalte der ersten Phase stehen allerdings noch aus.
Das Unternehmen rechnet innerhalb eines Monats mit den ersten Laboranalysen. Da eine rein visuelle Begutachtung von Sulfidmineralen kein Ersatz für metallurgische Untersuchungen im Labor ist, dürften Anleger diesen Befunden mit besonderem Interesse entgegensehen.
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