Apple Aktie: Mac-Offensive mit M6
Veröffentlicht am: 27.10.2026 um 18:51 Uhr | Redaktion boerse-global.deApple startet eine breite Hardware-Runde. Der Konzern stellt das 14-Zoll-MacBook-Pro und den iMac mit dem neuen M6-Chip vor und bringt parallel Updates für seine Kreativ-Software. Der Fokus liegt klar auf Künstlicher Intelligenz direkt auf dem Gerät.
M6 als Basis für Siri AI
Beim MacBook Pro verspricht Apple bis zu 30 Prozent schnellere Grafik und bis zu 25 Prozent mehr Tempo bei KI-Aufgaben im Vergleich zum M5. Wer von einem M1-Modell wechselt, soll sogar die elffache Grafikleistung erhalten. Die Akkulaufzeit liegt bei bis zu 24 Stunden, der Arbeitsspeicher startet bei 16 Gigabyte.
Das Gerät läuft mit macOS 27 und dem neuen Siri AI. Das Notebook kostet ab 1.999 Dollar, Vorbestellungen sind ab Mittwoch möglich, die Auslieferung beginnt am 6. November.
Der iMac erhält denselben Chip mit bis zu zwölf CPU-Kernen. Apple wirbt mit bis zu fünffacher KI-Leistung gegenüber dem M4-Modell und mit bis zu 18-fachem Tempo für Umsteiger von Intel-Geräten. Die Preise beginnen bei 1.499 Dollar, der Starttermin ist identisch.
Kreativ-Apps bekommen KI-Assistenten
Parallel erweitert Apple sein Abo-Paket Creator Studio. Final Cut Pro integriert Effekte von MotionVFX, Pixelmator Pro erhält eine Funktion zum KI-gestützten Bildfüllen per Textbeschreibung. In Logic Pro, Keynote, Pages und Numbers ziehen Assistenten ein, die auf Apple-Modellen und OpenAI-Technik basieren.
Das Update erscheint im November und ist für bestehende Abonnenten kostenlos. Neue Kunden zahlen 12,99 Dollar im Monat. Die KI-Funktionen gibt es zunächst nur auf Englisch (USA) und setzen Geräte mit macOS 27 voraus.
Falt-iPhone mit Anlaufproblemen
Weniger rund läuft es beim iPhone Duo, dem ersten faltbaren iPhone. Nutzer berichten von Rissen und Pixelfehlern im Innendisplay nahe dem Scharnier. Apple spricht von einer kleinen Zahl betroffener Geräte und bietet den Austausch über AppleCare an.
Die Reparaturexperten von iFixit vermuten die Ursache im Scharnier. Eine Stützleiste könnte sich beim Falten nicht sauber aus dem Weg des Displays bewegen und dort einen Spannungspunkt erzeugen. Einen gesicherten Nachweis gibt es nicht.
IDC-Analyst Francisco Jeronimo wertet die schnelle Reaktion als "richtigen ersten Schritt". Er erinnert an das ursprüngliche Galaxy Fold von Samsung, bei dem eine transparente Antwort den Schaden für die ganze Kategorie begrenzt habe.
Die Aktie bewegt sich davon kaum beeindruckt und notiert bei rund 344 Dollar, nahezu unverändert zum Vortag. Neue Duo-Bestellungen werden laut aktuellem Stand erst im Januar geliefert. Am 6. November zeigt sich zunächst, wie die neuen Macs bei den ersten Kunden ankommen.
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