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Apple Aktie: iOS 27.0.1 soll Defekte verhindern

Veröffentlicht am: 05.10.2026 um 06:14 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple bestätigte einen Mobilfunkfehler beim iPhone 18 Pro Max und stellt betroffenen Kunden einen Hardwaretausch bereit.

Schwarzweiß-Dokumentarfoto einer Elektronik-Fertigungslinie mit Arbeitern an Werkbänken
Dokumentarische Schwarzweiß-Reportage zeigt Fertigungshalle für Unterhaltungselektronik von Apple Inc., ISIN US0378331005, mit Arbeitern Illustration mit AI erstellt.

Nach den jüngsten Produkteinführungen richten Marktbeobachter ihre Aufmerksamkeit bereits auf die nächsten Schritte des Technologiekonzerns. Laut einem Bericht des Bloomberg-Journalisten Mark Gurman von gestern plant Apple eine weitere Veranstaltung für den 13. Oktober.

Im Mittelpunkt der Präsentation sollen demnach ein neuer Smart-Home-Hub sowie überarbeitete Versionen des HomePod mini und von Apple TV 4K stehen. Apple selbst hat diesen Termin bislang nicht offiziell bestätigt.

An der Börse zeigte sich das Papier zuletzt stabil. Am Freitag schloss die Aktie im europäischen Handel bei 296,45 Euro, was einem Tagesplus von 0,8 Prozent entspricht. Damit liegt der Titel nur rund 1,8 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 301,80 Euro.

Austauschprogramm für Smartphone-Modell

Abseits der Produktgerüchte sah sich der Konzern zuletzt mit technischen Schwierigkeiten bei seiner aktuellen Flaggschiff-Reihe konfrontiert. Apple bestätigte am Freitag einen Mobilfunkfehler, der vereinzelte Geräte des Typs iPhone 18 Pro Max im Netz des US-Mobilfunkanbieters AT&T betrifft.

Nach Angaben des Unternehmens lässt sich die Störung bei den betroffenen Exemplaren nicht über ein Software-Update beheben, weshalb ein vollständiger Austausch der Hardware erforderlich ist. Um das Auftreten weiterer Defekte zu unterbinden, stellte Apple die Software-Version iOS 27.0.1 sowie eine Aktualisierung der Netzbetreiber-Einstellungen bereit.

Nachfrage und Einschätzungen der Analysten

Unterdessen prüfen Marktbeobachter die Lieferzeiten der neuen Smartphone-Generation auf Hinweise zur Absatzentwicklung. Bei UBS Securities hieß es am 30. September, dass die weltweiten Wartezeiten weitgehend mit den Vorjahreswerten übereinstimmten. Zudem merkte das Institut an, dass einige potenzielle Käufer der Pro-Max-Modelle in China möglicherweise auf das iPhone Duo warten könnten.

Am vergangenen Donnerstag passte zudem Morgan Stanley den Bewertungsrahmen für den Titel an. Das US-Analysehaus senkte sein Kursziel von $360 auf $355, beließ die Einstufung der Aktie jedoch auf „Overweight“. Die Analysten verwiesen in ihrer Beurteilung unter anderem auf autonome KI-Agenten, die für das Geschäftsmodell von Apple sowohl Risiken als auch geschäftliche Chancen bergen könnten.

Bereits am 29. September hatte die Bank die weitgehend stabilen Lieferfristen im Vergleich zum Vorjahr hervorgehoben und dies trotz höherer Produktionsmengen als solides Nachfragesignal gewertet.

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