WorkTech, Gesundheit

WorkTech setzt auf KI für mentale Gesundheit am Arbeitsplatz

17.01.2026 - 17:23:12

Unternehmen setzen verstärkt auf digitale WorkTech-Plattformen, um psychische Belastungen zu reduzieren. Künstliche Intelligenz dient dabei als Frühwarnsystem für Burnout-Risiken.

Unternehmen investieren verstärkt in digitale Lösungen für die mentale Gesundheit ihrer Mitarbeiter. WorkTech-Plattformen werden zur zentralen Infrastruktur, um psychischen Belastungen vorzubeugen. Der Trend ist eine direkte Antwort auf steigende Fehltage durch psychische Erkrankungen.

Aktuelle Berichte wie der DAK-Psychreport 2024 untermauern die Dringlichkeit. Die Entwicklung zwingt Unternehmen zu innovativen Wegen im betrieblichen Gesundheitsmanagement. Digitale Angebote sind kein Nice-to-have mehr, sondern erreichen Mitarbeiter auch im Homeoffice.

KI wird zum vertrauenswürdigen Ansprechpartner

Künstliche Intelligenz rückt im WorkTech-Bereich in eine neue Rolle. Die Systeme gelten nicht mehr nur als Effizienztools, sondern zunehmend als “Kollegen”. Sie analysieren Arbeitslasten, priorisieren Aufgaben und warnen frühzeitig vor Burnout-Risiken.

Studien zeigen eine hohe Akzeptanz für KI-Assistenten bei sensiblen Themen wie Stress. Plattformen wie DearEmployee ermöglichen anonyme Erhebungen zur psychischen Belastung im Team. Auf dieser Basis können Arbeitgeber gezielte Maßnahmen ergreifen.

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Passend zum Thema Künstliche Intelligenz: Die EU-KI-Verordnung ist seit August 2024 in Kraft und stellt klare Anforderungen an Dokumentation, Risikoklassifikation und Kennzeichnung von KI-Systemen – gerade für Anbieter und Anwender von WorkTech-Plattformen relevant. Wer KI-Assistenten für mentale Gesundheit einsetzt, sollte jetzt die Pflichten kennen, um Bußgelder und Reputationsschäden zu vermeiden. Der Gratis-Guide erklärt Risikoklassen, Kennzeichnungspflichten und praktische Schritte zur schnellen Umsetzung im Unternehmen. Jetzt kostenlosen KI-Umsetzungsleitfaden herunterladen

Experten mahnen jedoch zur Verantwortung:
* Ethische Fragen und Datenschutz müssen Priorität haben
* Die Beschäftigten sind stark einzubinden
* Schulungen sind für die Motivation entscheidend

Ganzheitliches Wohlbefinden im Fokus

Moderne Plattformen verfolgen einen umfassenden Ansatz. Das “Employee Wellbeing” umfasst physische, mentale, soziale und finanzielle Aspekte. In deutschen Unternehmen hat dieser Trend deutlich an Priorität gewonnen.

Der “Wellbeing Compass” von Urban Sports Club zeigt klare Zusammenhänge: Flexible Arbeitsmodelle und Stressregulation steigern Zufriedenheit und Leistung. Investitionen in Wohlbefinden zahlen sich direkt aus – durch höhere Produktivität und Mitarbeiterbindung.

Das digitale Angebot ist vielfältig:
* Apps für Meditation und Achtsamkeit
* Online-Fitnesskurse
* Plattformen für psychologisches Coaching

Der große Vorteil: Diese Tools sind zeitlich flexibel und oft anonym nutzbar. Das senkt die Hemmschwelle für Hilfesuchende deutlich.

Nachhaltigkeit wird zur Herausforderung

Trotz des Booms stehen Anbieter vor kritischen Fragen. Die Wirksamkeit vieler Gesundheits-Apps ist wissenschaftlich nicht ausreichend belegt. Zudem erfordert die Digitalisierung hohe Kompetenz bei den Nutzern.

Der Investorenmarkt hat sich gewandelt. Nach dem Boom der frühen 2020er-Jahre stehen Start-ups unter Druck. Investoren achten verstärkt auf nachhaltige Geschäftsmodelle und klinischen Nutzen.

Datenschutz und transparente Kommunikation bleiben entscheidend für die Akzeptanz. Langfristig wird der Erfolg von der Verbindung digitaler Tools mit einer offenen Unternehmenskultur abhängen. Nur wenn mentale Gesundheit kein Tabu mehr ist, können die Lösungen ihr volles Potenzial entfalten.

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