WhatsApp-Betrüger, Anleger

WhatsApp-Betrüger locken Anleger in Börsen-Fallen

29.01.2026 - 16:31:12

Finanzbetrüger nutzen professionelle Methoden über Messenger-Gruppen wie "Börsenkompass", um Anleger mit falschen Plattformen und Pump-and-Dump-Systemen um ihr Geld zu bringen.

So bauen die Täter Vertrauen auf

Alles beginnt mit einer unaufgeforderten Einladung in eine WhatsApp-Gruppe. Dort inszenieren selbsternannte Finanzexperten über Wochen ein ausgeklügeltes Schauspiel. Sie geben sich teils als bekannte Persönlichkeiten aus der Finanzwelt aus und bauen mit vermeintlich kostenlosen Seminaren sowie ersten kleinen „Gewinntipps“ eine Atmosphäre des Erfolgs auf. Dieses mühsam aufgebaute Vertrauen ist die Grundlage für den späteren Betrug.

Nach dieser Phase drängen die Betrüger zu konkreten Handlungen. Sie präsentieren eine exklusive Online-Handelsplattform oder eine spezielle App und versprechen dort außergewöhnliche Renditen.

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Die perfiden Methoden: Von Fake-Apps bis „Pump and Dump“

Die präsentierten Handelsplattformen sind professionell gestaltete Fälschungen. Eingezahlte Gelder landen direkt bei den Kriminellen, während den Opfern auf dem Bildschirm fiktive Gewinne angezeigt werden – ein Trick, um zu weiteren Einzahlungen zu motivieren.

Eine andere gängige Methode ist das „Pump and Dump“-System:
* Die Gruppenmitglieder werden animiert, massenhaft Aktien unbekannter Unternehmen („Penny Stocks“) zu kaufen.
* Die künstliche Nachfrage treibt den Kurs kurzzeitig in die Höhe.
* Die Drahtzieher verkaufen ihre vorab günstig erworbenen Anteile zum Höchstpreis.
* Der anschließende Kurssturz führt für die betrogenen Anleger zum finanziellen Desaster.

Wenn Opfer schließlich ihre „Gewinne“ auszahlen wollen, verlangen die Betrüger plötzlich Gebühren oder Steuern. Nach weiteren Zahlungen brechen sie den Kontakt ab – das Geld ist weg.

Wie können sich Anleger schützen?

BaFin und BKA betonen: Versprechen von garantierten, hohen Renditen bei geringem Risiko sind ein klassisches Betrugssignal. Die BaFin stellt klar, dass ihr keine lizenzierten Anbieter bekannt sind, die ausschließlich über Messenger-Gruppen werben.

Diese Schutzmaßnahmen sind entscheidend:
* Unaufgeforderte Einladungen in Finanz-Gruppen ignorieren.
* Keine persönlichen Daten oder Ausweiskopien weitergeben.
* Vor jeder Investition den Anbieter in der BaFin-Datenbank auf eine Lizenz prüfen.
* Niemals Geld an unbekannte Personen oder auf nicht verifizierte Plattformen überweisen.

Wer bereits Opfer geworden ist, sollte umgehend Anzeige bei der Polizei erstatten und seine Bank informieren, auch wenn die Chancen auf Rückerstattung oft gering sind.

Eine anpassungsfähige und anhaltende Bedrohung

Dieser Messenger-Betrug ist Teil des internationalen „Cybertrading-Fraud“. Die Täter passen ihre Methoden ständig an, tauchen mit neuen Gruppennamen auf und nutzen zunehmend raffinierte Techniken. Sogar Folgebetrug („Recovery Scam“) ist verbreitet: Jahre später melden sich Kriminelle bei Geschädigten und bieten an, das verlorene Geld – gegen Vorkasse – zurückzuholen.

Experten rechnen damit, dass diese Betrugsform weiter zunimmt. Der wirksamste Schutz bleibt eine gesunde Skepsis und die gründliche, unabhängige Überprüfung jedes Anlageangebots aus dem Netz.

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